Top Ten Thursday #367

Heute mache ich zum ersten Mal beim Top Ten Thursday mit. Ich kannte die Challenge noch gar nicht, bevor sie zu Weltenwanderer umgezogen ist, aber finde es eine tolle Idee! Jeden Donnerstag gibt es ein Thema, zu dem wir Blogger eine Bücherliste posten. Ich werde es wohl nicht schaffen, jedes Mal mitzumachen, bin aber gerne dabei, wenn mir etwas zu dem Thema einfällt. Die TTT Posts werden donnerstags erscheinen zusätzlich zu meinen regulären Posts sonntags.

Aber genug mit der Einleitung, kommen wir zum Thema der Woche:

10 Bücher, die du dieses Jahr auf jeden Fall noch lesen möchtest.

1. Das Handbuch zum Drehbuch von Syd Field (Lehrbuch)

Vielleicht habt ihr dieses Buch bereits auf meiner #DasSuBAbc Leseliste gesehen, denn dort treibt es sich schon seit Februar herum. Dieses Drehbuch-Lehrbuch möchte ich auf jeden Fall bald lesen, denn es passt perfekt zu einem meiner Ziele für dieses Jahr: mit einem Drehbuchprojekt zu beginnen. Einer meiner Träume ist es, einmal ein Drehbuch zu schreiben. Da kommt mir dieses Buch, das eine Freundin in einem Zu-Verschenken-Korb auf der Straße gefunden hat, genau richtig.

2. The Bell Jar von Sylvia Plath (Roman)

Da ich gerade über Zu-Verschenken-Körbe spreche: Dieses Buch habe ich vor ein paar Wochen in solch einem entdeckt und konnte mein Glück kaum fassen, denn ich möchte es schon seit Ewigkeiten lesen. Ich weiß nicht viel darüber, doch ich erwarte, dass es (nach allem, was ich über Sylvia Plath gehört habe) kein besonders fröhliches Buch ist. Das macht mir ein bisschen Angst, denn in letzter Zeit habe ich um depressive Bücher meist einen großen Bogen gemacht. Aber ich glaube, ich bin jetzt bereit, mich daran zu wagen.

3. Faust II von Johann Wolfgang von Goethe (Drama)

Nur weil mein Studium der deutschen Literatur vorbei ist, möchte ich nicht aufhören, deutsche Klassiker zu lesen. Faust II habe ich tatsächlich noch nie gelesen, habe aber Interessantes darüber gehört. Faust I habe ich vor zehn Jahren in der Schule gelesen und es hatte mir gut gefallen. Vermutlich werde ich den ersten Teil noch einmal lesen, bevor ich mit dem zweiten Teil beginne.

4. Mädchenmeute von Kirsten Fuchs (Jugendliteratur)

Dieses Buch habt ihr vielleicht schon in meinem Neuzugänge Post gesehen, in dem ich mich darauf gefreut habe, weil ich Jugendromane mag und dieser sogar den Deutschen Jugendliteraturpreis gewonnen hat. All das ist nach wie vor wahr, doch bisher bin ich noch nicht dazu gekommen, es zu lesen. Das möchte ich bald ändern.

5. Die Illuminae-Akten von Amie Kaufman und Jay Kristoff (Science Fiction)

Ich bin bereits in diese Trilogie verliebt, ohne je ein Wort darin gelesen zu haben. Ich habe einfach so viele spannende Blogposts und Instagrambilder dazu gesehen und das ungewöhnliche Layout reizt mich total. Da ich aber noch nicht weiß, ob mich diese Sci Fi Story wirklich so mitreißen wird, wie ich mir das erhoffe, setze ich erst einmal nur das erste Buch auf diese Liste. Ich freue mich auf jeden Fall schon sehr darauf!

6. Armageddon von Wolfgang Hohlbein (Fantasy)

Dieses Buch will ich unbedingt lesen – und zwar schon seit der letzten Frankfurter Buchmesse, auf der ich eine Lesung des Autors gesehen habe. Blöderweise ist es unverschämt teuer, weshalb ich bisher zu geizig dafür war. Ich hoffe, dass es vielleicht im Herbst als Taschenbuch herauskommt oder es bald günstige gebrauchte Exemplare gibt. Mich reizt das Thema des Buchs (die biblische Apokalypse) einfach sehr.

7. An Absolutely Remarkable Thing von Hank Green (Science Fiction)

Dieses Buch ist etwas Besonderes für mich, denn dafür werde ich vermutlich etwas tun, dass ich seit Harry Potter und die Heiligtümer des Todes nicht mehr getan habe: Ich werde es vorbestellen. Ich bin ein Riesenfan von Hank Greens You Tube Channels und Podcasts, deshalb warte ich sehnsüchtig auf seinen Debütroman, der im September erscheint. Die Bücher seines Bruders John Green sind überhaupt nicht meins (und ich habe es versucht, glaubt mir!), aber Hank Greens Buch klingt schon viel mehr nach meinem Geschmack: Es ist für Erwachsene geschrieben, es ist Sci Fi und es geht um Ruhm.

8. – 10. Die Magicians Trilogie (auf Deutsch: Die Zauberer von Fillory) von Lev Grossman (Fantasy)

Diese drei Bücher sind meine absoluten Lieblings-Fantasy-Bücher und ich fantasiere schon seit Ewigkeiten davon, sie noch einmal zu lesen. Beim ersten Mal habe ich sie mit längeren Abständen zwischen den einzelnen Büchern gelesen, aber ich möchte gerne einmal alle hintereinander verschlingen. Die Geschichten der Magiestudenten und Absolventen, die zwischen zwei Dimensionen hin und her reisen, sind einfach so genial und vielschichtig, es gibt bestimmt viel, was mir beim ersten Durchlauf entgangen ist. Bisher habe ich die Bücher nur als eBooks, doch es gibt eine wunderschöne Sammeledition der gedruckten Bücher, die ich mir irgendwann dieses Jahr leisten möchte. Ich kann es kaum erwarten, endlich die wundervoll kaputten Figuren dieser Trilogie wiederzutreffen.

Habt ihr bereits eines oder mehrere der Bücher gelesen? Wie fandet ihr sie?
Freut ihr euch auch schon so auf Hank Greens Debüt?

 

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Neuzugänge

In letzter Zeit sind ein paar neue Bücher bei mir eingezogen, was mich besonders freut, da ich schon seit Monaten keine Bücher mehr gekauft, sondern nur meinen SuB abgearbeitet habe. Damit möchte ich auch bald weitermachen, doch erst einmal stehen mir einige schöne Lesestunden mit meinen neuen Lieblingen bevor, denn ich möchte sie gerne alle in nächster Zeit lesen (am liebsten würde ich natürlich alle sofort lesen ;)).

The long way to a small angry planet von Becky Chambers (Science Fiction)

Dies ist das erste von zwei Büchern von meiner Wunschliste, das ich mir geleistet habe und es ist auch das einzige Buch auf dieser Liste, das ich bereits durchgelesen habe. The long way to a small angry planet ist ein klassischer Weltraumepos mit Raumfahrt, Aliens und allem Drum und Dran. Es unterscheidet sich wirklich total von den Büchern, die ich sonst so lese. Nächste Woche kommt die Rezension, in der ihr erfahren werdet, wie es mir mit dem Buch ergangen ist.

One Fifth Avenue von Candace Bushnell (Chick Lit)

Das zweite Buch, das ich mir von der Wunschliste geholt habe, ist eines der Bücher der echten Carrie Bradshaw: Candace Bushnell. Auf ihrem Leben und ihren Büchern basiert die Serie Sex and the City und der Titel von diesem Buch klingt schon schön nach New York City Life. Nach dem ganzen Sci Fi in letzter Zeit freue ich mich wirklich auf etwas seichtere Unterhaltung.

Juliettes geheimes Tagebuch von Cat Monroe (Erotik)

Juliettes geheimes Tagebuch habe ich als Rezensionsexemplar erhalten und ich lese es gerade. Es handelt von einer Frau, die in einer lieblosen und sexlosen Ehe feststeckt und beschließt, ihre Sexualität zu reanimieren. Ich bin sowieso auf der Suche nach guter Erotikliteratur, deshalb kommt mir dieses Buch sehr gelegen. Die Rezension dazu gibt es Ende Mai.

Mädchenmeute von Kirsten Fuchs (Jugendliteratur)

Dieses Buch habe ich (genau wie das nächste Buch) in einem Korb voller Mängelexemplare bei Thalia entdeckt und musste es einfach haben. Dieser Roman hat vor ein paar Jahren den Deutschen Jugendliteraturpreis gewonnen und da ich selbst an einem Jugendbuch arbeite, kann ich bestimmt etwas davon lernen. Es geht wohl um eine Art Survival Camp für Jugendliche. Ich bin gespannt!

Dark Zero von Douglas Preston (Thriller)

Thriller sind normalerweise nicht so meins, doch seit meine Mutter mich überredet hat Zero von Marc Elsberg zu lesen, das mich ziemlich begeistert hat, bin ich dem Genre offener gegenüber. Außerdem geht es in Dark Zero anscheinend um eine Künstliche Intelligenz, die aus einem Nasa Gebäude entkommt und nun im Internet Unheil stiftet. Das klingt schon wieder nach Sci Fi und damit nach meiner Art von Buch.

Kennt ihr eines oder mehrere der Bücher? Wie fandet ihr sie?

Ich freue mich über Kommentare!

 

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Rezension: Der Marsianer von Andy Weir

Genre: Science Fiction  | Erscheinungsjahr: 2015 | Taschenbuch: 512 Seiten | Verlag: Heyne Verlag  |Originalsprache: Englisch | ISBN: 978-3453316911

Kurzinhalt

Der Astronaut Mark Watney ist auf einer Marsexpedition. Als ein Sandsturm ausbricht, wird er weggeschleudert und verletzt. Da seine Crewmitglieder ihn für tot halten, verlassen sie den Planeten ohne ihn. Mark Watney ist nun der einzige Mensch auf dem Mars. Er muss einen Weg finden, um zu überleben.

Eigene Meinung

Ich habe ein Interview mit Andy Weir gelesen, in dem er sagte, dass er nie wieder ein so gutes Buch wie Der Marsianer schreiben wird. Das fand ich ein bisschen übertrieben, aber jetzt da ich das Buch endlich gelesen habe (zuvor habe ich von dem Autor bereits Artemis gelesen), glaube ich es ihm aufs Wort. Denn das Buch ist wirklich verdammt gut. So gut, dass es für mich fraglich ist, ob überhaupt irgendjemand jemals wieder etwas schreiben wird, was damit mithalten kann.

Für Leute wie mich, die relativ neu im Science Fiction Genre sind, ist Der Marsianer perfekt, denn es erzählt eine sensationelle Geschichte auf eine Art und Weise, die sie völlig realistisch erscheinen lässt. Ein Teil des Reizes liegt wohl auch darin, dass Marsexpeditionen tatsächlich schon in Planung sind und die Handlung deshalb plausibel ist.

Bevor ich das Buch gelesen habe, hatte ich bereits den Film gesehen, ich wusste also, wie es ausgeht. Trotzdem konnte mich Der Marsianer vollkommen fesseln, mitreißen und begeistern. Was mich am meisten überrascht hat, waren die vielen verschiedenen Perspektiven und Medien, die benutzt werden. Nach fünf Kapiteln in Form des Logbuchs von Mark Watney hatte ich mich bereits darauf eingestellt, dass das komplette Buch so aufgebaut sein wird. Doch dann gab es plötzlich jede Menge Perspektivwechsel und viele verschiedene Stile. Neben den Logeinträgen und den Berichten mit herkömmlicher Perspektivierung in der dritten Person kamen auch Chats und Emails vor sowie sogar ein Abschnitt, der aus der Sicht einer Raumsonde geschrieben wurde. So etwas habe ich wirklich noch nie gelesen. Dabei haben diese vielen Erzählweisen die Spannung gesteigert, denn oft hatte ich beim Lesen eine dunkle Vorahnung, weil durch die Perspektivwechsel Dinge angedeutet wurden, von denen der Protagonist noch nichts wusste.

Ich denke, all diese kreativen Erzähltechniken kommen bei Der Marsianer so gut zur Geltung, weil das Konzept der Geschichte simpel ist: Ein Mann ist alleine auf einem Planeten gestrandet und muss überleben. Faszinierend finde ich, dass es in dem Buch keine Bösewichte gibt. Es gibt nur den Protagonisten sowie ein paar sekundäre Figuren, die ihm alle helfen wollen. Das klingt wie ein langweiliger Ausgangspunkt, aber es funktioniert hervorragend, woran sicher nicht zuletzt die Perspektiv- und Medienwechsel schuld sind.

Trotzdem geht es in Der Marsianer letztlich das ganze Buch lang nur um einen einzigen Mann auf einem einsamen Planeten. Dass ich das Buch als Leserin trotzdem kaum zur Seite legen konnte (es hat mich wortwörtlich um den Schlaf gebracht, weil es so spannend war), lag sicherlich auch an seinem Protagonisten. Mark Watney schafft es, selbst die komplexesten Sachverhalte so zu beschreiben, dass es Spaß macht, mehr darüber zu erfahren. Außerdem ist sein Humor einfach unübertrefflich. Ich habe so oft beim Lesen laut aufgelacht.

Mark Watney ist der ultimative Held. Er ist in einer schrecklichen Situation, doch er verliert kein einziges Mal die Hoffnung. Selbst wenn wieder und wieder etwas schiefgeht, gibt er nicht auf, sondern beißt die Zähne zusammen und beginnt von vorne. Er löst ein Problem nach dem anderen und verliert dabei nie seinen Humor. Nun mag man meinen, dass so eine perfekte Figur unrealistisch ist. Aber erstens werden Astronauten tatsächlich nicht nur nach ihren fachlichen Kenntnissen ausgewählt, sondern zu einem großen Teil auch nach ihrer Persönlichkeit, sodass jemand, der so unerschütterlich ist wie Mark Watney, eher einen solchen Job innehaben würde. Zweitens gibt es genug zwielichtige Leute im wahren Leben sowie mittlerweile in den meisten Büchern, Filmen und Serien. Da fand ich es erfrischend und inspirierend, mal über einen echten Helden zu lesen.

Der Marsianer ist das beste Buch, das ich seit langem gelesen habe und ich möchte es jedem ans Herz legen. Ein bisschen Interesse an der Raumfahrt und dem Mars muss man wohl schon mitbringen, doch das Buch macht auch Leuten Spaß, die so wie ich wenig Ahnung davon haben. Deshalb: Bitte lest dieses Buch! Falls nicht, dann schaut zumindest den Film, der ist nämlich auch ziemlich gut.

Bewertung

+++++ – Fünf von fünf Punkten

 

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Leserückblick: Gelesene Bücher Januar bis März

Auf den meisten Buchblogs finden sich Monatsrückblicke der gelesenen Bücher. Für mich ist ein monatlicher Rückblick allerdings unnötig, denn erstens poste ich nur einmal pro Woche und möchte nicht aus jedem vierten Post einen Lesemonat-Beitrag machen und zweitens lese ich nicht so viel, dass es sich wirklich lohnt, alle vier Wochen darauf zurückzublicken. Deshalb habe ich mich entschieden, pro Quartal einen Leserückblick zu posten. Hier kommt also mein erster Leserückblick überhaupt – zu den Monaten Januar bis März, in denen sich doch einige gelesene Bücher angesammelt haben.

Gelesen für die DasSuBabc Challenge

Für die SuBventur-Challenge von KeJas BlogBuch habe ich nur Bücher von meinem SuB gelesen. Meine Leseliste umfasste 15 Bücher für 14 der Aufgaben der Challenge. Davon habe ich sieben Bücher gelesen. Dass ich es in den zwei Monaten (ich hatte die Challenge etwas spät begonnen) nicht schaffe, alle Bücher zu lesen, war mir klar, deshalb bin ich mit dem Ergebnis ganz zufrieden. Ohne die Challenge hätte ich mit Sicherheit weniger von meinem SuB gelesen!

Nichts von Janne Teller

Aufgabe: B – Nur was für „Babys“? Lies ein Buch aus dem Bereich Kinder- und Jugendbücher

Das erste gelesene Buch für die Challenge war leider gleich mein Monatsflop. In dem Jugendbuch Nichts macht sich eine Schulklasse daran, den Sinn des Lebens zu finden, nachdem ihr Schulkamerad sagt, dass es diesen nicht gibt. Deshalb bauen die Kinder einen Berg der Bedeutung. An sich finde ich die Idee und das Konzept des Buchs super. Mein Problem war, dass ich absolut nicht auf das vorbereitet war, was dann in der Handlung geschieht. Ich hatte mich auf eine inspirierende Geschichte über den Sinn des Lebens gefreut und war umso geschockter, als der Plot in eine komplett andere Richtung ging. Die Dinge, die die Kinder dem Berg der Bedeutung opfern müssen, werden immer extremer und das Buch wird nach einer Weile richtig düster und verstörend. Es wird als Jugendbuch vermarktet, was ich für unangebracht halte. Ich möchte nicht spoilern, aber ich sollte doch erwähnen, dass in Nichts Vergewaltigung, Gewalt, Leichen und Schändung religiöser Symbole vorkommen und dass ich allen, die mit diesen Themen Probleme haben, davon abrate, es zu lesen.

Bewertung: Zwei von fünf Punkten ++

She von Thomas Karsten

Aufgabe: W – Lies ein Buch mit weniger als 500 Seiten (aber mind. 100!)

Für diese Aufgabe habe ich das Fotobuch She gelesen. Es beinhaltet Aktfotografien der Ex-Freundin von Thomas Karsten sowie Interviews mit Fotograf und Model über die Entwicklung ihrer Beziehung. Das Zusammenspiel von Bildern und Text hat mir sehr gut gefallen. Meine Rezension zu She findet ihr hier.

To Kill A Mockingbird von Harper Lee

Aufgabe: U – Lies ein Buch eines dir unbekannten Autors oder Verlags

To Kill A Mockingbird ist ein amerikanischer Klassiker über den Rassismus der 30er Jahre in den Südstaaten der USA. Ich war begeistert von diesem Buch und dachte lange, dass es mein Quartalsfavorit wird, doch dann wurde es doch noch vom letzten Buch, das ich gelesen habe, in den Schatten gestellt. Trotzdem ist To Kill A Mockingbird ein wundervoller Roman, den ich jedem ans Herz legen möchte. Meine Rezension findet ihr hier.

Bewertung: Vier von fünf Punkten ++++

Die Nacht der Masken von Ines Witka

Aufgabe: Q – Quatsch machen, lies etwas total Verrücktes bzw. Fantasievolles:

Ich war mir erst nicht sicher, ob Die Nacht der Masken zu dieser Aufgabe passt, doch das tat sie perfekt, denn dieses Buch war definitiv das Verrückteste (im Sinne von das Ausgefallenste), das ich in diesem Quartal gelesen habe. Es handelt sich um eine Reportage über die exklusivste Erotikparty der Welt. Es beginnt relativ harmlos mit dem Erlebnisbericht der Autorin und einem Interview mit dem Pianisten des Events, doch wenn es dann an die Interviews mit den Gästen geht, werden die Storys bald sehr verrucht und sexy. Es hat mich absolut fasziniert, einen Ausflug in diese Welt der Sexpartys zu machen.  Viele der Gespräche drehen sich entweder um das Thema Swingen oder um BDSM, doch man muss diese Vorlieben nicht persönlich teilen, um sich von diesem Buch inspirieren zu lassen. Die Nacht der Masken hebt sich dadurch hervor, dass sie sehr teuer ist, weshalb die Gäste und das komplette Ambiente eine Atmosphäre von Luxus und Eleganz umgibt, was ich als reizvoll empfand. Die Nacht der Masken ist definitiv alles andere als erotische Schundliteratur, schon allein weil es eine Reportage über ein Event ist, dass tatsächlich so stattfindet. Allen, die auch gerne mal etwas heißere Literatur lesen, kann ich das Buch wärmstens empfehlen. Außerdem ist es rein optisch wunderschön gestaltet mit einem hübschen Einband, vielen edlen Goldtönen, professionellen Fotografien und einem tollen Layout.

Bewertung: Vier von fünf Punkten ++++

Geld von Sigrun Casper (Hg.)

Aufgabe: K – Kaum Worte – lies ein Buch mit nur einem Wort als Titel (ohne Untertitel!)

Geld ist eine Anthologie, die Sachtexte, Prosatexte und Lyrik rund um das Thema Geld sammelt. Ich habe Politische Theorie, Soziologie und auch ein bisschen Volkswirtschaft studiert, also bin nicht gerade Anfänger in Sachen Geldwirtschaft, doch das Buch ist für Anfänger wie Fortgeschrittene gleichermaßen geeignet, da es eine große Vielfalt an Texten bietet. Wie das bei einer Anthologie so ist, haben mir manche Texte besser gefallen als andere. Dabei habe ich aber auch einige Lieblinge entdeckt. Zu meinen Highlights in Geld gehörten u.a. einige der Gedichte, ein Interview über Superreiche, ein Text über die Freiheit des Nicht-Kaufens, ein dystopischer Blick in eine Zukunft voller Armut, eine Erzählung über Flötenspielerinnen im alten Athen, ein Gespräch über die Macht des Geldes und ihre Grenzen sowie ein Zitat, das mich zum Nachdenken angeregt hat: „Doch längst leben wir nicht mehr in einer Bedarfsdeckungsgesellschaft, sondern in einer Bedarfsweckungsgesellschaft“ (Adrian Lobe).

Bewertung: Drei von fünf Punkten +++

Der Marsianer von Andy Weir

Aufgabe: E – Lies ein eBook

Nun komme ich zu meinem absoluten Quartalsfavorit! Das letzte Buch, das ich gelesen habe, war auch mit Abstand das Beste. Ich hatte eigentlich nicht vor, Der Marsianer zu rezensieren, da das dann schon mein dritte Post zu demselben Autor wäre und ich bin ja nicht der Andy Weir Blog, aber jetzt bin ich so begeistert, dass ich doch eine Rezension posten werde. Deshalb will ich hier noch gar nicht so viel über dieses Buch sagen, außer dass es phänomenal ist!

Bewertung: Fünf von fünf Punkten +++++

Abgebrochen

Die Zeit vor der Zeit von Heinz R. Pagels

Aufgabe: I – Lies ein informatives Buch (Sachbuch)

Eines der Bücher, die ich für die DasSuBabac Challenge gelesen habe, musste ich leider abbrechen, weil es mir gar nichts gebracht hat. Die Zeit vor der Zeit ist nicht, wie ich erwartet hatte, ein Sachbuch über die Zeit, sondern ein Lehrbuch über die Entstehung der Sonnensysteme und Galaxien, wie es schon viele gibt. Ich kenne mich bereits ein bisschen aus mit Astrophysik, weshalb mich dieses Buch nicht reizen konnte und ich es nach ein paar Kapiteln zur Seite gelegt habe. Ich finde auch den Titel falsch gewählt, denn die beschriebenen Entwicklungen fanden eben nicht vor der Zeit statt, sondern bereits in und mit der Zeit.

Weitere gelesene Bücher

Bevor ich die Challenge begonnen habe, hatte ich im Januar bereits zwei Bücher gelesen: eines welches ich mir brandneu als E-Book gekauft habe und ein weiteres von meinem SuB.

My Salinger Year von Joanna Rakoff

My Salinger Year erzählt von der Arbeit in der Literaturagentur, die J. D. Salinger vertritt. Die Protagonistin arbeitet als Assistentin von Salingers Agentin, ohne je eines seiner Bücher gelesen zu haben. Sie beschreibt den Arbeitsalltag und den Hype um den Autor. My Salinger Year ist ein autobiografischer Roman und nicht gerade das aufregendste Buch aller Zeiten, denn die Handlung ist recht alltäglich. Trotzdem war es für mich, die Erfahrung in der Literaturbranche hat und sich für diese interessiert, spannend zu lesen. Ich konnte mich mit der Protagonistin identifizieren und habe mir einige schöne Zitate herausgeschrieben. Für Literaturfreunde könnte dieses Buch auf jeden Fall etwas sein, allerdings sollte man doch ein bisschen Vorwissen zu J. D. Salinger mitbringen und zumindest mal seinen berühmten Roman Der Fänger im Roggen gelesen habe.

Bewertung: Drei von fünf Punkten +++

Artemis von Andy Weir

Das neue Buch von Andy Weir erzählt von der ersten Stadt auf dem Mond, Artemis, und von der Schmugglerin Jazz, die einen Auftrag erhält, der sich als gefährlicher entpuppt, als erwartet. Zu Artemis habe gemischte Gefühle. Einerseits war es oft spannend, andererseits haben mir die Darstellung der Beziehungen sowie vor allem die Flashbacks nicht zugesagt. Meine Rezension findet ihr hier.

Bewertung: Drei von fünf Punkten +++

Im Lesequartal Januar bis März habe ich mehr gelesen, als für mich üblich, was sicher an der Challenge liegt, aber auch an der Inspiration, die mir mein Blog und das Lesen andere Buchblogs schenkt. Insgesamt habe ich neun Bücher gelesen. So kann es weitergehen!

 

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Meine Bücherwunschliste

Seit Monaten lese ich (fast) nur Bücher von meinem SuB. Deshalb habe ich beschlossen, mir – sobald die #DasSuBabc Challenge Ende diesen Monats abgelaufen ist – zu erlauben, das ein oder andere Buch zu kaufen. Außer an Artemis, was ich Anfang des Jahres als eBook erworben habe, kann ich mich an kein Buch erinnern, welches ich mir in letzter Zeit gekauft habe.

Deshalb bin ich meine gigantische Liste an Büchern, die ich mal lesen möchte, durchgegangen und habe mir die zehn Werke ausgesucht, die mich im Moment am meisten reizen. Es war nicht einfach, meine zehn Lieblinge zu wählen. Von diesen werde ich mir natürlich auch nicht alle kaufen, (dann würde ja doch nur die Mehrheit wieder auf dem SuB landen) sondern höchstens drei. Deshalb würde ich mich riesig über eure Hilfe beim Auswählen freuen.

Welche Bücher der folgenden Liste kennt ihr und könnt ihr empfehlen? Oder möchtet ihr vielleicht sogar von einem der Bücher abraten? Hinterlasst gerne eure Meinung in den Kommentaren!

Die Illuminae-Akten von Amie Kaufman und Jay Kristoff (Science Fiction)

Vor ein paar Wochen war das erste Buch dieser Reihe in aller Munde. Ich habe viele positive Rezensionen gelesen und auch ein paar negative. Worum genau es geht, habe ich zwar immer noch nicht wirklich verstanden, doch bei mir hängengeblieben ist vor allem, dass das Buch anscheinend ein total wirres/experimentelles/originelles Layout hat, wodurch es eine neue Art zu lesen erfordert. Das kann ich mir nicht entgehen lassen! Es bedeutet aber auch, dass ich mir dieses Werk wohl als materielles Buch beschaffen muss, weil ich nicht glaube, dass mein zurückgebliebener E-Reader irgendeiner Art von ungewöhnlichem Layout gewachsen ist.

Armageddon von Wolfgang Hohlbein (Fantasy)

Nach diesem Buch sehne ich mich schon seit Monaten, nämlich seit der Frankfurter Buchmesse, als ich die Buchvorstellung Hohlbeins besucht habe. Ich habe bisher noch nie etwas von ihm gelesen und war auch gar nicht wegen ihm bei der Veranstaltung, sondern wegen Andreas Brandhorst, der in einer Doppellesung mit Hohlbein sein neues Buch Das Erwachen vorgestellt hat. Überraschenderweise hat mich dann aber Hohlbeins Armageddon viel mehr interessiert. Hinzu kommt, dass ich mich im Moment ohnehin mit dem Thema der biblischen Apokalypse beschäftige und Armageddon auf ebendieser basieren soll. Dieses Buch muss ich unbedingt lesen! Was mich bisher davon abgehalten hat, ist der übertrieben hohe Preis.

Maybe Someday von Colleen Hoover (Liebesroman)

Ich habe lange geglaubt, dass ich nie ein Fan von Liebesromanen sein werde, bis ich im letzten Jahr entdeckt habe, dass ich mich doch ganz gerne mal in eine Liebesgeschichte verliere. Allerdings ist es mir wichtig, dass sie nicht abgeschmackt ist und dass vielschichtige und nachvollziehbare Figuren die Handlung bestimmen. Ob das bei Colleen Hoover so ist, kann ich nicht einschätzen, aber da sie eine sehr erfolgreiche Autorin ist, würde ich ihr gerne eine Chance geben.

The Long Way to a Small, Angry Planet von Becky Chambers (Science Fiction)

Auch Science Fiction ist ein Genre, in dem ich relative neu bin und bei dem ich erst einmal herausfinden muss, was mir gefällt. Ich habe aber das Gefühl, dass dieses Buch mein Ding sein könnte. Die Autorin schreibt auf der wunderbaren Sci-Fi-News-Seite io9, die ich oft und gerne lese. Außerdem hat eine meiner liebsten Booktuberinnen Julie von Pages and Pens das Buch gelobt. Das genügt mir, um ihm eine Chance zu geben.

Prep von Curtis Sittenfeld (Jugendroman)

Ich muss zugeben, dass ich mich gar nicht mehr daran erinnere, wieso dieses Buch auf meiner Wunschliste gelandet ist oder worum es geht. Woran ich mich erinnere ist, dass ich es sowohl auf meiner überlaufenen Liste von Büchern, die ich lesen möchte, als auch auf meinem Desktop abgespeichert habe, damit ich es ja nicht vergesse. Also mein früheres Ich wollte dieses Buch wohl unbedingt – wieso auch immer. Ich gehe mal davon aus, dass es sich um ein Privatinternat dreht.

One Fifth Avenue von Candace Bushnell (Chick Lit)

Candace Bushnell ist die echte Carrie Bradshaw und ihre Bücher, die sich wohl wiederum an ihrem Leben orientieren, sind die Grundlange der Serie Sex and the City. Sex and the City ist natürlich nicht gerade der anspruchsvollste Zeitvertreib, aber ich habe den erfolgreichen und unabhängigen vier Ladys immer gerne zugeschaut und Carries Humor und Ausdrucksweise hat mir zugesagt. Deshalb brenne ich darauf, ein Buch von Candace Bushnell zu lesen, in der Hoffnung, diese Ausdrucksweise und das dazugehörige Lebensgefühl wiederzufinden.

Wolkenschloss von Kerstin Gier (Fantasy)

Ich muss zugeben, dass ich nicht gerade der größte Kerstin Gier Fan bin. Aber ich lese gerne und schreibe selbst Jugendliteratur, deshalb möchte ich etwas von Kerstin Gier lesen. Immerhin ist sie die erfolgreichste deutsche Jugendbuchautorin und ich kann mit Sicherheit etwas von ihr lernen. Mir wurde zwar Rubinrot als Einstieg empfohlen, aber da mir der Film dazu überhaupt nicht gefallen hat, beginne ich lieber mit Wolkenschloss.

This Adventure Ends von Emma Mills (Zeitgenössischer Roman)

Ich bin mir nicht sicher, in was für ein Genre dieses Buch einzuordnen ist. Ich denke aber, dass es ein ganz normaler Roman ist, also weder Fantasy, Liebe, Thriller, noch sonst etwas Außergewöhnliches. Tatsächlich weiß ich absolut nichts über dieses Buch, doch das ist, wie ich am allerliebsten mit dem Lesen beginne. Umso weniger ich weiß, desto besser. Julie von Pages and Pens hat das Buch auf jeden Fall in den Himmel gelobt, also dachte ich mir: Wieso nicht mal etwas ausprobieren, was für mich für gewöhnlich nicht in Frage käme?

Cyberempathy von E. F. Hanwald (Science Fiction)

Auf dieses Buch bin ich erst vor ein paar Tagen durch einen Facebook-Post aufmerksam geworden. Ich habe schon wieder vergessen, worum genau es geht, aber es hat wohl etwas mit künstlicher Intelligenz zu tun und kann auch dem Genre Dystopie zugerechnet werden. Da dystopisches Science Fiction im Moment genau meinen Geschmack trifft, könnte dieses Buch perfekt für mich sein.

Magnus Chase von Rick Riordan (Fantasy)

Okay, das ist gleich eine ganze Buchreihe und kein Einzelband. Aber das ist auch der Listenpunkt, bei dem ich mir am wenigsten sicher bin, ob ich wirklich Lust darauf habe. Ich habe vor Jahren die Percy Jackson Reihe verschlungen und sie geliebt. Deshalb würde ich gerne wieder in dieses Universum eintauchen. Ich dachte erst daran, Die Helden des Olymp zu lesen, aber da ich Spin-Off-Reihen gegenüber immer recht skeptisch bin und mich die griechische Mythologie mittlerweile fast ein bisschen langweilt, würde ich schon eher einen Ausflug in die nordische Mythologie mit Magnus Chase machen.

 

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