Lieblingsbücher Special – Drei weitere Bücher aus meinem Lieblingeregal

Als ich letztens bei meinen Eltern zu Besuch war, habe ich mein Lieblingeregal dort durchstöbert und neben unzähligen Harry Potter und Gossip Girl Bänden, die ich ja hier schon besprochen habe, drei weitere Bücher entdeckt, die ich euch unbedingt vorstellen möchte.

Slated von Terri Terry (auf Deutsch: Gelöscht)

Ich habe bereits erzählt, dass mich die Hunger Games Trilogie wieder zum Lesen gebracht und mir außerdem Lust auf YA Dytopien gemacht hat. Die beste Buchreihe, die ich bis heute in diesem Genre gelesen habe, war definitiv die Slated Trilogie! Diese Bücher erzählen von einer Welt, in der die Erinnerungen von jugendlichen Straftätern gelöscht werden, sodass diese in einer neuen Familie noch einmal von vorne beginnen können. Der Protagonistin ist genau das wiederfahren, doch natürlich kommt ihre düstere Vergangenheit nach und nach doch wieder ans Licht – und zwar aus einem guten Grund, den ich euch hier nicht verraten möchte, denn das würde wirklich einiges vorwegnehmen.

Die Slated Bücher bringen einfach so viele originelle Ideen und Figuren mit sich. Die Vergangenheit der Hauptfigur ist absolut faszinierend und die moralischen Konflikte, die besprochen werden, sind nachvollziehbar und erscheinen unlösbar. Außerdem zeigt Slated für YA ungewöhnliche Figuren und Beziehungen, die ich so nicht erwartet hätte. Eine meiner liebsten Buchfiguren aller Zeiten kommt im zweiten Teil Fractured (auf Deutsch: Zersplittert) vor: Katran. Den zweiten Teil mag ich sowieso am liebsten, weil die Story einfach super ist. Aber mir gefällt die komplette Trilogie wirklich sehr.

The Catcher in the Rye von J. D. Salinger (auf Deutsch: Der Fänger im Roggen)

Dieses Buch habe ich an zwei Abenden durchgelesen, denn es ist nicht nur extrem kurz, sondern hat auch einen sehr flüssigen, umgangssprachlichen Schreibstil, der einen gewissen Sog ausübt. Es geht um einen Jugendlichen, Holden Caulfield, der mal wieder vom Internat geflogen ist und nun ein paar Tage in New York verbringt. Eigentlich beschwert er sich die ganze Zeit lang bloß über die Gesellschaft.  Im Prinzip ist Holden Caulfield ein ziemlich unausstehlicher Typ, der über alles und jeden herzieht, aber sein Humor und Sarkasmus haben auch mich in seinen Bann gezogen, sodass ich ihm gerne zugehört habe. Außerdem hat der Schreibstil mein eigenes Schreiben beeinflusst, den Schreiberlinge können auf jeden Fall etwas von Salinger lernen.

The Giver von Lois Lowry (auf Deutsch: Hüter der Erinnerung)

The Giver ist eines dieser Bücher, die meiner Meinung nach jeder mindestens einmal in seinem Leben lesen muss! Deshalb habe ich das Buch auch sämtlichen Freunden ausgeliehen (oder eher aufgezwungen). Es ist wie die meisten amerikanischen Klassiker recht kurz, erzählt aber trotzdem eine umfangreiche Geschichte. In The Giver geht es um eine Gesellschaft, in der jedem ein Beruf zugewiesen wird, in der es keine Zwillinge geben darf und in der die Menschen die Welt in Schwarzweiß sehen, weil sie (erzwungenermaßen) verlernt haben, Farben wahrzunehmen. Ein ziemlich trauriger Zustand also.

Doch dann wird der Protagonist, Jonas, zum Receiver (der Nachfolger des Hüters der Erinnerung) ernannt, demjenigen der das Wissen des Hüters empfängt – und damit das Wissen über so ziemlich alles auf der Welt. Natürlich ist dies eine ziemlich überfordernde Aufgabe, doch die Beschreibungen wie Jonas mit all diesen Infos und Bildern überflutet wird und schließlich sogar beginnt, Farben zu sehen, sind wirklich wunderschön und berührend. The Giver ist eine herzerwärmende Liebeserklärung an eine bunte Welt, die zwar chaotisch, dafür aber aufregender ist. Es ist ein Buch, das zum Nachdenken anregt, und dazu führt, dass die Leser für Dinge dankbar sind, die sie zuvor als selbstverständlich hingenommen haben, wie zum Beispiel die Fähigkeit, Farben sehen zu können.

Habt ihr die Slated Trilogie, Catcher in the Rye oder The Giver auch gelesen? Wie fandet ihr sie?
Ich freue mich über Kommentare!

 

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Lieblingsbücher Special: Weitere Bücher aus meinem Lieblinge Regal

Vor einer Weile hat mir eine Freundin ein paar Bücher zurückgegeben, die sie schon seit Jahren ausgeliehen hatte, und diese durften nun auch in mein Lieblingsbücher Regal einziehen, denn sie gehören definitiv zu meinen Favoriten. Deshalb möchte ich sie euch im Folgenden vorstellen.

Die Hunger Games Trilogie von Suzanne Collins (auf Deutsch: Die Tribute von Panem)

Es gab eine Zeit zu Beginn meines Studiums, in der ich relativ wenig in meiner Freizeit gelesen habe. Irgendwie hatte ich die Freude am Lesen verloren. Die Hunger Games Bücher haben mich aus diesem Loch gerettet und mir wieder gezeigt, dass Lesen Spaß machen kann. Ich hatte den ersten Film im Kino gesehen und war total begeistert. Ich wollte mehr wissen, also habe ich mit der Hoffnung auf weitere Infos das erste Buch gelesen. Tatsächlich habe ich dabei aber wenig Neues gelernt, denn der Film ist sehr nah am Buch. Doch da war es um mich bereits geschehen. Nun musste ich auch die restlichen Teile der Trilogie lesen und sie waren sogar noch besser.

Die Hunger Games waren die ersten YA Dystopien, die ich gelesen habe (mal abgesehen von Never Let Me Go, das ich für die Schule lesen musste). Sie erzählen von einem postapokalyptischen Land, das in Distrikte geteilt ist, wobei der Distrikt, in dem man lebt, darüber bestimmt, was man arbeitet und wie wohlhabend oder arm man ist. Als wäre das nicht schon schlimm genug, werden jedes Jahr aus jedem Distrikt zwei Jugendliche ausgewählt, die bei den Hunger Games (ein Fernseh-Spektakel, um an eine gescheiterte Revolution zu erinnern) solange gegen die anderen Auserwählten kämpfen müssen, bis nur noch einer am Leben ist.

Es ist eine grausame Welt, die viele Möglichkeiten zur Verbesserung bietet (denn es kann eigentlich nur bergauf gehen – zumindest glaubt man das zu Beginn.) Die Hunger Games an sich sind natürlich auf einem Leben oder Tod Niveau bereits sehr spannend, doch die größeren gesellschaftlichen Entwicklungen, die in Teil 2 und 3 thematisiert werden, fand ich noch interessanter.

Mittlerweile habe ich viele YA Dystopien gelesen und auch viele, die besser waren als die Hunger Games (zum Beispiel Divergent und Slated). Trotzdem werden die Hunger Games Bücher immer einen besonderen Platz in meinem Herzen und meinem Bücherregal haben.

A tale for the time being von Ruth Ozeki (auf Deutsch: Geschichte für einen Augenblick)

Dieses Buch habe ich im Rahmen eines Lesezirkels für Millennials gelesen. Ich glaube, es war das einzige der Bücher für diesen Lesezirkel, das ich beendet habe, denn meistens reichte mir eine Woche nicht, um ein Buch durchzulesen. Doch A tale for the time being hat mich sofort in seinen Bann gezogen.

Das Buch erzählt zwei Handlungsstränge, die auf eine leicht magische Weise miteinander verknüpft sind. Einerseits geht es um Nao, die in Tokyo lebt, von ihren Mitschülern gemobbt wird, die Probleme ihrer Eltern miterlebt und Frieden bei ihrer anarchistisch-feministisch-buddhistischen Großmutter sucht. Sie führt ein Tagebuch, welches wir als Leser gemeinsam mit der zweiten Protagonistin, Ruth, lesen. Ruth lebt in Kanada mit ihrem Partner, einem Meeresbiologen, und arbeitet als Autorin, fühlt sich als ehemalige New Yorkerin aber unwohl in der Öde. Als sie Naos Tagebuch am Strand findet, versinkt sie in dessen Geschichte, welche bald auch ihr eigenes Leben beeinflussen wird.

Das Buch beinhaltet nur einen Hauch von Fantasy, doch trotzdem fühlt es sich durchweg einfach magisch an. Es hat mich völlig verzaubert mit seinem Stil und den beiden Protagonisten, denen man als Leser nur das Beste wünscht. Naos Geschichte fand ich sehr interessant, doch ich konnte mich vor allem in Ruth wiederfinden. A tale for the time being ist einfach ein verdammt gutes Buch, das ich jedem empfehlen kann.

Seelenfänger von Andreas Brandhorst

Es ist schon lange her, dass ich Seelenfänger gelesen habe, doch ich weiß noch, dass mich das Buch damals absolut gefesselt und begeistert hat. Es erzählt eine Sci Fi Geschichte über einen Mann, der in das Unterbewusstsein anderer Menschen reisen kann. Seelenfänger habe ich in einem Beitrag über die besten Fantasy Bücher für Erwachsene schon einmal vorgestellt.

Kennt ihr einen oder mehrere dieser drei Lieblinge? Wie fandet ihr die Bücher?

 

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Mein neues Bücherregal

Ich bin gerade in eine neue Wohnung gezogen und hier habe ich nun endlich ein großes, hohes Regal für meine Bücher. Bisher ist der Großteil meiner Bücher auf einem Stapel in der Ecke verstaubt, doch nun habe ich genug Platz, um sie alle einzuordnen, zu sortieren und hübsch zu präsentieren. Deshalb möchte ich euch in diesem Post mein Bücherregal vorstellen.

80 Prozent der Bücher, die ich besitze, sind noch ungelesen (weil ich gelesene Bücher meist gleich wieder verkaufe oder verschenke), deshalb freue ich mich sehr, falls ihr mir das ein oder andere Buch aus meinem Regal empfehlen könnt!

Oben auf dem Regal seht ihr links eine Box, in der ich meine Unmengen an Notizzetteln mit schönen Zitaten und Lebensweisheiten aufhebe. In der Mitte steht eine Box voller Zitat-Postkarten, die ich mal als Trostpreis bei einem Schreibwettbewerb bekommen habe, und ganz rechts ist eine Hülle mit ein paar losen CDs und DVDs.

Kommen wir aber zu den Büchern. Im obersten Regalfach bewahre ich links diverse Notizbücher auf (das kleine blaue ist übrigens mein Blog-Notizbuch). Der Rest des Fachs beinhaltet die Bücher meiner aktuellen Leseliste und Neuzugänge – diese Ecke wird sich also oft ändern.

Darunter (auf Augenhöhe) befindet sich mein Lieblingsbücherregal. Ich habe euch ja bereits einige dieser Bücher vorgestellt, doch hier warten noch weitere Lieblingsbücher darauf, auf meinem Blog gefeiert zu werden. In der Mitte sind ein paar Sachbücher, die ich bereits gelesen habe und die nicht unbedingt meine absoluten Lieblingsbücher sind, die ich aber trotzdem genug mag, um sie zu behalten.

Im nächsten Fach bewahre ich links Bücher auf, die ich begonnen, aber noch nicht beendet habe. Wie ihr seht, passiert mir das verständlicherweise oft bei sehr dicken Büchern, wie Krieg und Frieden oder der Biografie von Isadora Duncan, die ich beide sehr mag, die aber zu überwältigend sind, um sie an einem Stück zu lesen. Bei der Shakespeare Gesamtausgabe (die ich von meinen Eltern ausgeliehen habe und die wunderschön illustriert ist) und bei James Joyces Ulysses bin ich mir ehrlich gesagt ziemlich sicher, dass ich sie nie beenden werde.

In der Mitte seht ihr das wunderschöne erotische Fotobuch she von Thomas Karsten. Rechts seht ihr meine kleine DVD-Sammlung. Hier habe ich ein paar meiner Liebling-DVDs versammelt, nämlich: The Great Gatsby, Waterworld, Buffy Staffel 2, Das Wilde Leben, Super Süß und Super Sexy, Britney Spears Greatest Hits und Liebe Braucht Keine Ferien.

Im nächsten Regalfach finden sich links ein paar ungelesenen Sci Fi und Fantasy Bücher und rechts zwei weitere Bücher von meinem SuB, die in keine andere Kategorie passen. In der Mitte seht ihr zwei Foto- und Interviewbände: The Erotic Lives of Women (noch nicht gelesen) und Die Nacht der Masken (gelesen und genossen).

Das unterste Fach meines Regals ist das chaotischste, denn dort bewahre ich die beiden Genres auf, aus denen die meisten Bücher auf meinem SuB stammen: Klassiker (links) und Sachbücher (rechts). Diese Art von Büchern kaufe ich ständig in Antiquariaten oder auf Flohmärkten, weil sie mich interessieren, aber dann liegen sie nicht selten jahrelang ungelesen rum. Langsam aber sicher bin ich jetzt dabei, sie abzuarbeiten.

Das war mein neues Bücherregal. Ich bin so glücklich darüber, nun genug Platz für meine Bücher zu haben und ständig fröhlich umsortieren zu können.
Wie organisiert ihr euer Bücherregal?

 

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Lieblingsbücher Special: Weitere Bücher in meinem Lieblinge-Regal

Ich bin ein Freund davon, Bücher bald nach dem Lesen zu verkaufen oder verschenken. Wenn ich doch mal ein bereits gelesenes Buch behalte, dann muss es mich schon extrem begeistert haben. In meiner Lieblingsbücher Blogserie stelle ich euch nach und nach die Bücher vor, die den Status Lieblingsbuch bei mir erreicht haben.

Hier seht ihr mein Lieblingsbücher-Regal:

Es fehlen noch einige Lieblingsbücher, die ich verliehen habe, die noch bei meinen Eltern stehen und die ich nur als eBooks habe. Diese werde ich euch in späteren Posts vorstellen. Von den Büchern, die ihr auf dem Bild seht, habe ich ein paar bereits hier auf meinem Blog empfohlen, nämlich Harry Potter von J.K. Rowling (auf dem Foto seht ihr meine Lieblingsbände: 5 und 7), To Kill a Mockingbird von Harper Lee, Ein herzzerreissendes Werk von umwerfender Genialität von Dave Eggers und On the Road von Jack Kerouac. Bleiben noch drei Bücher, die ich euch im Folgenden präsentieren möchte.

Gossip Girl von Cecily von Ziegésar

Die Gossip Girl Reihe war meine absolute Lieblingsbuchreihe als Teenager. Ich hatte den ersten Band in der Bücherei ausgeliehen und mir daraufhin den zweiten Band von einer Freundin zum Geburtstag gewünscht. Nachdem sie das Buch in der Nacht vor meinem Geburtstag durchgelesen hat, war sie ebenfalls ein Fan der Reihe, sodass wir uns die Folgebände immer abwechselnd gekauft haben. Das war eine tolle Idee – so lange wir befreundet waren. Jetzt besitze ich nur die Hälfte der Serie. Vor allem den 7. Teil habe ich in meinem Regal vermisst, denn er ist mein Lieblingsteil, deshalb war ich begeistert, als ich das Buch für einen Euro im Antiquariat entdeckt habe.

Gossip Girl erzählt von dem Leben der Reichen und Schönen auf der Upper East Side in New York. Im Zentrum der Handlung stehen die Freundinnen Serena und Blair, die wir Leser durch ihre Abenteuer, Beziehungen, Freundschaften und Kämpfe begleiten. Eine Bloggerin namens Gossip Girl teilt online den aktuellsten Klatsch rund um Blair, Serena und ihre Freunde bzw. Feinde. Die Bücher wurden auch zu einer Serie gemacht, die allerdings inhaltlich sehr stark von den Büchern abweicht. Ein Reiz der Bücher liegt sicher in dem glamourösen Lifestyle der Protagonisten, der zum Träumen anregt, sowie an der Unterhaltung, die all die Dramen und Skandale bieten. Mich hat aber stets der lockere, witzige Schreibstil von Cecily von Ziegésar fasziniert und er hat auch mein eigenes Schreiben stark beeinflusst.

Die Gossip Girl Bücher sind bis heute absolute Feel Good Garanten für mich und ich träume davon, sie alle mal wieder zu lesen – am besten jeweils passend in den Jahreszeiten, in denen die Bücher spielen. Es gibt insgesamt 13 Bücher in der originalen Gossip Girl Reihe. Außerdem gibt es zwei Spin-offs Gossip Girl The Carlyles (4 Bücher) und It Girl (10 Bücher), von denen ich aber nicht alle kenne.

The Great Gatsby von F. Scott Fitzgerald

Ich bin ein Fan von amerikanischen Klassikern und ich finde The Great Gatsby ist die absolute Perle dieses Genres. In dem Buch erzählt Nick Carraway die Geschichte seines Nachbarn und Freundes Jay Gatsby, um den viele Legenden ranken und der berühmt-berüchtigte wilde Partys gibt. The Great Gatsby ist im Prinzip eine Liebesgeschichte, doch für mich ist es einfach Storytelling vom Feinsten. Wie F. Scott Fitzgerald es schafft, auf so wenigen Seiten (nur 180!) solch eine gut durchdachte, spannende Geschichte zu kreieren, fasziniert mich immer wieder. The Great Gatsby ist ganz großes Kino (sowohl im Buch als auch im eigentlichen Kino, nämlich bei der Verfilmung von Baz Luhrmann in 2013) voller Drama, Wendepunkte, Verrat und großen Gefühlen. Ich finde, für Menschen, die lernen wollen zu schreiben, ist dieses Buch ein Muss.

The Beach von Alex Garland

Dieses Buch wurde mir von einer Bekannten empfohlen, weshalb ich mich riesig gefreut habe, als ich es auf einem Flohmarkt entdeckt habe. Und es hat mich nicht enttäuscht. The Beach ist einfach eine verdammt gute Geschichte voller Spannung. Das Leseerlebnis hat mich total umgehauen, denn ich war absolut nicht auf die Handlung vorbereitet. Es geht um eine Gruppe von Reisenden, die eine größtenteils unbewohnte Insel entdecken und sich dort einer am Strand lebenden Gesellschaft anschließen. Das Konzept eines absolut freien Lebens fernab von der Zivilisation klingt erst einmal sehr verlockend, aber natürlich lauern dort viele Gefahren und Probleme. Das Lesen des Buchs hat mir einfach riesigen Spaß bereitet. 80% der Zeit über war ich absolut begeistert von dieser Welt voller Abenteuer, während die letzten 20% sehr schnell zu einem Horrortrip wurden – was das Buch nur noch besser gemacht hat.

The Beach hat mir wirklich den Atem geraubt. Ich denke, von den drei Büchern (bzw. eine Buchreihe), die ich euch in diesem Post vorgestellt habe, ist The Beach vermutlich mein Liebling. Auch hier gibt es eine Verfilmung aus dem Jahr 2000 mit Leonardo diCaprio, die okay ist, wenn auch nicht so gut wie das Buch.

Kennt ihr eines meiner Lieblingsbücher und mochtet ihr es vielleicht auch so gerne? Lasst mir einen Kommentar da! :)

 

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Lieblingsbücher Special: Harry Potter von J. K. Rowling

Weiter geht es mit der Blogserie zu den Büchern aus meinem Lieblingsbücherregal. (Den ersten Beitrag zu meinem absoluten Lieblingsbuch findet ihr hier.) Dieses Jahr feiern die Harry Potter Bücher ihr 20-jähriges Jubiläum, weshalb zu meiner großen Freude viele Blogger in Posts ihre Liebe zu dieser Buchreihe bekunden. Solche Beiträge lese ich immer total gerne, denn ich teile die Harry Potter Nostalgie zu 100 Prozent!

Ich bin, wie die meisten meiner Generation (Y nennt man sie, glaube ich), mit Harry Potter aufgewachsen. Die ersten drei Bücher haben mir noch meine Mutter und Oma vorgelesen (im Fall meiner Oma, die absolut kein Englisch kann, mit den lustigsten Aussprachen der Namen und Häuser). Ab Der Feuerkelch habe ich die Bücher dann selbst gelesen, doch es blieb lange eine Tradition meiner Mutter und mir, uns im Urlaub gegenseitig Harry Potter vorzulesen. Ich habe schöne Erinnerungen an Lesestunde mit meiner Mutter an diversen Stränden oder in Hotelzimmern. Ab dem fünften Teil habe ich die Bücher auch auf Englisch gelesen, weil ich einfach nicht warten wollte, bis sie auf Deutsch erscheinen. Den siebten Teil habe ich tatsächlich bis heute noch nie auf Deutsch gelesen, auch wenn ich später gemerkt habe, dass mein Englisch wohl doch nicht gut genug war, um Missverständnisse zu vermeiden (z.B. dachte ich jahrelang, dass es sich bei dem Gegenstand von R.A.B., auf Englisch „locket“, um eine Locke handele xD).

Ich war stets ein paar Jahre jünger als Harry, doch trotzdem habe ich das Gefühl, als seien wir zusammen großgeworden. Harrys erste Freunde, erste Abenteuer, erste Niederlagen, seine erste Liebe – ich konnte mich stets in Harrys Erfahrungen wiederfinden, auch wenn ich natürlich nicht gegen einen dunklen Magier kämpfen musste. Vor allem im fünften Band habe ich mich stark mit Harry identifiziert, später vermutlich noch mehr als beim ersten Lesen. Ich habe mich mit Harry darüber aufgeregt, dass ihn die Erwachsenen wie ein Kind behandeln, obwohl er allen schon zum wiederholten Male das Leben gerettet hat. Habe mich geärgert, dass ihm die wichtigen Infos vorenthalten werden (Stichwort „Dumbledore“), obwohl er ein Recht darauf hatte, sie zu erfahren. Denn genau wie Harry habe ich mich oft missverstanden und nicht ernst genommen gefühlt. Harry Potter hat mir gezeigt, dass man sein Schicksal selbst in die Hand nehmen kann, selbst wenn es so scheint, als sei alles schon vorbestimmt. Er hat mir gezeigt, dass man ein Held sein kann, auch wenn man noch ein Kind oder Teenager ist. Ich finde nach wie vor, dass Harry Potter selbst eine der unterschätztesten Figuren in den Harry Potter Büchern ist, die immerhin sogar nach ihm benannt wurden.

Doch meine Lieblingsfigur war immer Sirius Black. Seit er das erste Mal auftauchte und vor allem nachdem wir nach und nach mehr über seine Backstory erfahren haben, war ich absolut fasziniert von ihm. Er ist der ultimative tragische Held. Er verkörpert Mut, Risikoliebe, Leichtsinnigkeit, aber auch Loyalität, Freundschaft und Liebe. Ich war regelrecht verzaubert von der Gruppe der Marauders (auf Deutsch: Rumtreiber) und habe mir unzählige Male vorgestellt, was sie alles zusammen erlebt haben. Sirius Black ist immer noch meine liebste Buchfigur überhaupt.

Für Leute, die nicht mit Harry Potter aufgewachsen sind, ist es schwer zu verstehen, was diese Bücher mir und meinen Freunden bedeutet haben. So ziemlich jeder, den ich kannte, hat Harry Potter gelesen und ich konnte mit jedem darüber reden: im Unterricht, auf Ausflügen, in der Freizeit. Ich weiß noch, wie wir mit Leidenschaft gemeinsam spekuliert haben, was in den nächsten Büchern passieren wird. Wir haben unsere Meinungen zu Harry Potter Figuren verteidigt, als seien diese unsere besten Freunde, was nicht selten zu Streits geführt hat (Stichwort „Snape“). Doch trotz aller Unstimmigkeiten, hatten wir eins gemeinsam: unsere Liebe für Harry Potter. Harry Potter hat uns verbunden und ich muss zugeben: Das vermisse ich.

Hat Harry Potter eure Kindheit und Jugend geprägt wie meine? Könnt ihr meine Nostalgie nachvollziehen? Welche war/ist eure Lieblingsfigur? In welches Haus gehört ihr? (Ich bin wohl ein Gryffindor/Slytherin Hybrid. ;)) Welches ist euer Lieblingsteil? (Meiner definitiv Der Orden des Phönix.)
Ich freue mich, wenn ihr eure Harry Potter Liebe in den Kommentaren teilt!

 

 

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Top Ten Thursday 370

Heute bin ich mal wieder beim Top Ten Thursday dabei, denn das Thema der Woche spricht mich sofort an: Deine 10 liebsten Zitate aus Büchern. Ich liebe Zitate, sammele sie in einer Box und schreibe sie in mein Scrapbook, deshalb habe ich mich gleich auf die Suche nach meinen 10 liebsten Zitaten gemacht. Allerdings ist es mir schwerer gefallen, als erwartet, 10 passende Zitate zu finden, denn erstens stammen viele meiner Lieblingszitate aus Filmen, Serien, Songs oder von Blogs anstatt aus Büchern und zweitens wollte ich ja auch nicht immer wieder aus denselben zwei Büchern zitieren. Letztlich ist mir aber eine schöne Zusammenstellung meiner liebsten Zitate gelungen, wie ich finde.

1. „Because the only people for me are the mad ones, the ones who are mad to live, mad to talk, mad to be saved, desirous of everything at the same time, the ones who never yawn or say a commonplace thing, but burn, burn, burn like fabulous roman candles exploding like spiders across the stars and in the middle you see the blue centerlight pop and everybody goes ‚Aww‘.“ (Jack Kerouac – On the Road)

2. „Just for one second look at your life and see how perfect it is. Stop looking for the next secret door that is going to lead you to your real life. This is it: there’s nothing else. It’s here, and you better decide to enjoy it or you’re going to be miserable wherever you go, for the rest of your life, forever.“ (Lev Grossman – The Magicians)

3. “Letztlich geht es in der Literatur wie in der Liebe immer darum, Toastscheiben fallen zu lassen und festzustellen, ob sie endlich einmal mit der Marmeladenseite nach oben auf den Boden schlagen.” (Juli Zeh – Alles auf dem Rasen)

4. „But why think of that when all the golden land’s ahead of you and all kinds of unforeseen events wait lurking to surprise you and make you glad you’re alive to see.” (Jack Kerouac – On the Road)

5. “Und die Zeit geht vorwärts, denn das ist die einzige Richtung, die sie kennt.” (Lilly Lindner – Splitterfasernackt)

6. „He wished he could tell him that none of it was going to turn out anything like the way he hoped, but that everything was going to be alright anyway.“ (Lev Grossman – The Magician’s Land)

7. “It is impossible to live without failing at something unless you live so cautiously that you might as well not have lived at all. In which case you fail by default.” (J. K. Rowling – Very good lives)

8. “I think you’re right. I don’t understand it yet. But sometimes I see something, and I think maybe it’s beyond.” (Lois Lowry – The Giver)

9. “He’d known that adventures were supposed to be hard. He’d understood that he had to go a long way and solve difficult problems and fight foes and be brave and whatever else. But this was hard in a way he hadn’t counted on. You couldn’t kill it with a sword or fix it with a spell. You couldn’t fight it. You just had to endure it, and you didn’t look good or noble or heroic doing it.“ (Lev Grossman – The Magician’s King)

10. “And I swear in this moment I was infinite.” (Stephen Chbosky – Perks of being a wallflower)

 

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Lieblingsbücher Special: On the Road von Jack Kerouac

Sobald ich ein Buch fertiggelesen (oder abgebrochen) habe, werde ich es normalerweise so schnell wie möglich wieder los. Nur wenige Bücher haben mich bisher genug überzeugt, damit ich sie behalte. Deshalb ist es Zeit für eine Blogserie zu meinen Lieblingsbüchern. In dieser möchte ich euch nach und nach die Bücher vorstellen, die aus unterschiedlichen Gründen einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen und in meinem Bücherregal erhalten haben.

Ich beginne mit meinem absoluten Lieblingsbuch aller Zeiten: On the Road von Jack Kerouac. Ich weiß, dass viele Leser ein Problem damit haben, ein Lieblingsbuch zu benennen, weil es zu viele gute Bücher gibt, doch mir ist es nie so ergangen. Seit ich vor fast 10 Jahren zum ersten Mal On the Road gelesen habe, ist es mein absoluter Liebling und bisher konnte noch kein Buch an es heranreichen. Ich habe On the Road mittlerweile sicher fünf oder sechs Mal gelesen, was an sich schon ein Wunder ist, denn normalerweise verspüre ich wenig Lust, ein Buch noch einmal zu lesen, geschweige denn immer und immer wieder.

Aber On the Road ist nun mal etwas Besonderes für mich. Alles begann damit, dass mein Deutschlehrer in der Oberstufe uns auftrug, ein Buch unserer Wahl vorzustellen. Also plünderte ich das Bücherregal meiner Mutter und stieß dabei auf Unterwegs, die deutsche Übersetzung von On the Road. Ich begann, darin zu lesen, legte das Buch aber bald zur Seite, denn die 50er Jahre Straßensprache ging mir gehörig auf den Geist und erinnerte mich an meine Großeltern. Auf Deutsch konnte mich das Buch nicht fesseln. Außerdem wurde mein Lehrer krank und fiel für viele Monate aus, weshalb meine Buchpräsentation nie stattfand.

Vor meiner mündlichen Abiturprüfung fuhr ich für zwei Wochen in einen kleinen Ort namens Totnes in Südengland, um eine Sprachschule zu besuchen. Dort stieß ich in einem Buchladen auf On the Road von Jack Kerouac. Ich kaufte das Buch, verschlang es und war absolut begeistert. Das Lebensgefühl der Protagonisten sprach mir aus der Seele, vor allem da ich kurz vor dem Abitur stand und tatsächlich das Gefühl hatte, die Welt liege mir zu Füßen.

Doch worum geht es in On the Road eigentlich und was ist dieses Lebensgefühl, von dem ich so schwärme? On the Road berichtet von den Reisen, die der Autor Jack Kerouac mit seinem Freund Neal Cassidy quer über den amerikanischen Kontinent unternahm. Es ist die Geschichte einer Freundschaft und vor allem ein Porträt des außergewöhnlichen Freundes Neal Cassidy. Das Buch ist wohl so etwas wie Kerouacs Memoiren, allerdings fiktionalisiert. So wurden mehrere Reisen zusammengelegt, alle Namen wurden geändert und ich bin mir ziemlich sicher, dass sich Jack Kerouac mit dem Erzähler Sal Paradise etwas besser zeichnete, als er tatsächlich war.

On the Road ist das Programmbuch der Beat Generation, einer Gruppe von Intellektuellen in den 40er und 50er Jahren, die sich meist in San Francisco versammelten und Tabus brachen. Sie feierten den Jazz, die Kultur der Schwarzen, die Homosexualität, die freie Liebe, den Buddhismus und vieles mehr. Wichtige Mitglieder der Beat Generation waren neben Jack Kerouac auch Allen Ginsberg und William S. Burroughs, die alle in On the Road vorkommen. Mittlerweile bin ich ein Experte der Beat Generation. Ich habe Bücher gelesen, Dokus geschaut, bin nach San Francisco gegangen, habe das On the Road Museum besucht und habe weitere Bücher von Jack Kerouac und Allen Ginsberg gelesen.

Immer wenn ich verreise, ist On the Road mit im Gepäck und ich lese es. Auf dem Cover notiere ich all die Orte, an denen dieses Buch schon war und es sind mehr Orte, als manche Menschen in ihrem ganzen Leben besuchen. Außerdem habe ich das Buch bis zum Gehtnichtmehr unterstrichen und kommentiert, habe Zeichnungen und Gedichte eingefügt. Der gedruckte Text ist an manchen Stellen kaum noch lesbar. Bei jedem Lesedurchgang von On the Road fallen mir neue Dinge auf. Jedes Mal ziehe ich neue Botschaften aus der Geschichte und identifiziere mich mit anderen Figuren. Dieses Buch wird mir nie langweilig werden.

Außerdem liebe ich einfach Jack Kerouacs Schreibstil. Sein Stil unterscheidet sich grundlegend von meinem eigenen. Er schreibt oft sehr lange Sätze mit Unmengen von Adjektiven und Adverbien, mit Fragmenten und Verschachtelungen – all das, was ich persönlich um jeden Preis vermeide. Trotzdem gehen mir seine Sätze jedes Mal unter die Haut. Sie sind wirklich mehr Poesie als Belletristik. Auch wenn ich mittlerweile durch Biografien und Berichte erfahren habe, dass Jack Kerouac alles andere als ein guter Freund oder auch ein guter Mensch war, kann man einfach nicht verleugnen, dass er verdammt gut schreiben konnte.

Übrigens habe ich eine Ode auf mein On the Road Exemplar mit dem Titel „Ein Buch wie ein Leben“ für die Anthologie Über Bücher geschrieben, die gerade erschienen ist. Falls ihr euch dafür interessiert, findet ihr das Buch hier.

Habt ihr auch ein Lieblingsbuch, das euch schon seit Jahren begleitet, das ihr immer wieder lest und an das einfach kein anderes heranreicht? Welches ist es? Ich freue mich über Kommentare!

 

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