Leserückblick: Gelesene Bücher Juli bis September

Das dritte Quartal von 2018 ist nun auch schon vorbei und ich kann stolz sagen, dass ich in diesen drei Monaten ganze neun Bücher gelesen habe. Für mich ist das eine beachtliche Leistung, an der  mit Sicherheit das Bloggen und Bookstagram Schuld sind. Dabei waren einige Highlights, aber leider auch ein paar Bücher, die mich so gar nicht überzeugen konnten.

Quantentheorie von Wilfried Stascheit, J.P. McEVOY, Oscar Zarate & Co. (Sachcomic)

Dieses Sachcomic war das letzte Buch, das ich noch für die #DasSuBAbc Challenge gelesen habe, und zwar zu der Aufgabe: G – Lies ein Buch dessen Genre kaum bis gar nicht von Dir gelesen wird. Quantenphysik ist auf jeden Fall ein extrem spannendes Thema, auch wenn es mir immer noch schwerfällt, es zu begreifen. Das Buch braucht allerdings sehr lange, um überhaupt einmal auf die Quantenphysik zu sprechen zu kommen. Mehr als die Hälfte des Buchs widmet sich früheren physikalischen Entdeckungen und ihren Entdeckern. Ich verstehe, dass das als Grundwissen wichtig ist, aber es hat sich oft ziemlich zäh angefühlt, vor allem weil den Biografien der Wissenschaftler viel Platz gegeben wird. Als es dann endlich mal zur Quantenphysik kam, muss ich zugeben, dass ich trotz Comicformat nicht wirklich durchblicken konnte. Das Thema ist und bleibt anspruchsvoll, egal ob es mit Bildern erklärt wird oder mit Wörtern.

Bewertung:

+++ – Drei von fünf Punkten

Last Call at the Nightshade Lounge von Paul Krueger (Fantasy)

Mit Last Call at the Nightshade Lounge habe ich mich nach Langen mal wieder an ein Fantasy Buch gewagt und es war alles, was ich mir hätte wünschen können: Es war originell (es geht um Monster bekämpfende Barkeeper), zeitgemäß und nachvollziehbar. Das Buch könnt ihr in meiner Rezension besser kennenlernen.

Bewertung:

++++ – Vier von fünf Punkten

How To Be Bad von Lauren Myracle, E. Lockhart und Sarah Mlynowski (Jugendbuch)

Mit How To Be Bad begann mein kleiner (zwei Bücher umfassender) Jugendbuch Marathon. How To Be Bad ist eine unterhaltende Roadtrip-Geschichte, die auch vor tiefergehenden Themen wie Religion, Vorurteilen, Freundschaft und Krankheit nicht zurückschreckt. Auch wenn es mich nicht vom Hocker gerissen hat, war es doch eine angenehme Sommerlektüre. Die Rezension findet ihr in einem gemeinsamen Post mit der Besprechung von Mädchenmeute.

Bewertung:

+++ – Drei von fünf Punkten

Mädchenmeute von Kirsten Fuchs (Jugendbuch)

Da bleiben wir doch gleich beim Thema, dachte ich mir, und habe mit einem deutschsprachigen Jugendbuch weitergemacht. Mädchenmeute hat sogar den Deutschen Jugendliteraturpreis erhalten, weshalb ich sehr gespannt auf die Lektüre war. Doch dann konnte ich mit dem Buch überhaupt nichts anfangen. Es erzählt von einer Gruppe Mädchen, die aus dem Sommer-Survival-Camp abhauen und alleine im Wald leben. Klingt erst einmal reizvoll, doch leider fand ich sowohl alle Figuren als auch die Erzählstimme vollkommen unsympathisch und unnachvollziehbar. Mehr zu diesem Buch erfahrt ihr auch in meiner doppelten Jugendbuchrezension.

Bewertung:

++ – Zwei von fünf Punkten

Angefall von Susan Ee (Fantasy)

Da ich so gute Erfahrungen mit Last Call at the Nightshade Lounge gemacht habe, habe ich mich an ein weiteres Fantasy Buch gewagt. Leider hat mir Angefall mal wieder all das vorgeführt, was ich nicht an Fantasy mag, was mich zu meinem Post über meine Hassliebe zum Genre Fantasy inspiriert hat. Das Buch spielt in der Apokalypse, während der die Engel die Menschheit angegriffen haben und die wenigen Überlebenden nun in Angst und Terror leben. Klingt erst einmal ganz spannend. Doch dann dreht sich der komplette Plot um die jugendliche Penryn, deren Schwester von den Engeln entführt wurde, und den gefallenen Engel, Raffe. Die beiden reisen zusammen durch die apokalyptische Welt und – Überraschung! – stellen fest, dass sie sich nicht so sehr hassen, wie sie es sollten. Die „Liebesgeschichte“ empfand ich als total abgeschmackt, die Art wie Raffee mit Penryn umgeht als anmaßend. Ich habe mich gefreut, dass wir mit Penryn eine Protagonistin haben, die körperlich stark ist und sich selbst verteidigen kann, doch dann wird im Verlauf der Handlung doch wieder Raffe zum Held und Retter in der Not stilisiert. Die Engel werden klischeehaft gezeichnet, ganz besonders der „gefallene Engel“ Raffe, dessen große Enthüllung für Leute, die sich ein bisschen mit Engeln und der biblischen Apokalypse auskennen (oder Supernatural geschaut haben), keine Überraschung ist. Insgesamt fand ich einfach, dass man so viel mehr aus der Idee hätte machen können. Ich gehe davon aus, das der zweite Teil spannender ist, da er sich hoffentlich um die Widerstandsbewegung der Menschen (der einzige interessante Part von Band 1) drehen wird, doch trotzdem werde ich diese Buchreihe nicht weiterlesen, denn mehr Penryn und Raffe Szenen kann ich mir einfach nicht antun. Angefall mag den Geschmack vieler Fantasy Fans treffen, doch für mich war das Buch nichts.

Bewertung:

++ – Zwei von fünf Punkten

Now von Stephan Meier (Thriller)

Now hat mich während meinem Urlaub begleitet. Es ist nicht gerade eine seichte Urlaubslektüre, sondern teilweise recht langatmig und komplex, doch trotzdem konnte mich das Buch begeistern und vor allem zum Nachdenken anregen. Now ist ein Algorithmus, der das Leben aller Menschen bis ins kleinste Detail bestimmt. Für die auserwählten Menschen, die in den wenigen, utopischen Zonen leben, schafft er eine perfekte Welt. Alle anderen werden alleingelassen und versinken in Chaos und Gewalt. Es ist ein brutales Buch, doch dadurch, dass die Brutalität extrem detailreich und ausführlich hergeleitet und erklärt wird, wird sie irgendwie nachvollziehbar. Die Rezension zu Now findet ihr in einem gemeinsamen Post mit der Rezension zu Qualityland.

Bewertung:

++++ – Vier von fünf Punkten

Qualityland von Marc-Uve Kling (Roman)

Auch Qualityland erzählt von einer von Algorithmen kontrollierten Gesellschaft (deshalb auch der gemeinsame Post), doch es geht dabei in eine komplett andere Richtung. Now und Qualityland direkt hintereinander zu lesen, war ein Erlebnis, denn es hat mir die verschiedenen Facetten und Auswirkungen von Entwicklungen, die es heute bereits gibt, aufgezeigt. In Qualityland dreht sich alles um den Konsum. Die Algorithmen wissen besser als die Menschen, was diese wollen, selbst was die Partnersuche betrifft. Qualityland ist aber trotz des wichtigen Themas ein lustig-lockeres Buch, was an dem Schreibstil von Marc-Uve Kling und an den satirisch verdrehten Figuren liegt. Deshalb habe ich die Lektüre sehr genossen.

Bewertung:

++++ – Vier von fünf Punkten

Die Illuminae-Akten_01 von Amie Kaufman und Jay Kristoff (Science Fiction)

Dieses Buch will ich schon seit Ewigkeiten lesen, denn ich habe nichts als das Beste davon erwartet – und ich wurde nicht enttäuscht. Bereits das ausgefallene Layout hat mich absolut gefesselt, denn das Buch ist, wie der Titel schon sagt, eine Ansammlung aus Akten (Mails, Berichten, Chats, etc.) und dadurch originell und spannend. Doch auch die Geschichte an sich ist kaum zu übertreffen: Nachdem ein Planet angegriffen wurde, flieht eine Flotte mit den Überlebenden durch den Weltraum. Doch natürlich brechen alle möglichen Katastrophen aus – und zwar auf den Raumschiffen, auf denen es kein Entkommen gibt. Die Illuminae-Akten_01 konnte ich kaum zur Seite legen, weshalb es definitiv mein Quartalsfavorit war. Eine Rezension zu diesem Buch folgt.

Bewertung:

+++++ – Fünf von fünf Punkten

Digital Fortress von Dan Brown (Thriller)

Da ich noch nicht Teil 2 und 3 von den Illuminae-Akten habe und außerdem auf Buchpost warte, habe ich für die Zwischenzeit ein Buch aus meinem SuB gewählt: Digital Fortress. Bei dem Top Ten Thursday zu unseren 10 liebsten, männlichen Autoren ist mir wieder eingefallen, dass ich mehr von Dan Brown lesen will. Digital Fortress habe ich vor Jahren aus einer Kiste von Büchern, die eine Bekannte wegschmeißen wollte, gerettet. Es handelt von einem unbrechbaren Code namens Digital Fortress, dessen Veröffentlichung die NSA aus naheliegenden Gründen versucht zu verhindern. Bei den technischen Details merkt man schon, dass das Buch aus dem letzten Jahrhundert stammt, doch es ist trotzdem sehr spannend.

Kennt ihr eines oder mehrere meiner gelesenen Bücher? Seid ihr auch so ein Fan von den Illuminae-Akten? Ich freue mich wie immer über Meinungen und Anregungen in den Kommentaren!

 

 

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Leserückblick: Gelesene Bücher April bis Juni

Es ist Zeit für meinen zweiten Quartalsrüblick und ich bin wirklich stolz darauf, wie viele Bücher ich in den letzten drei Monaten gelesen habe: ganze 10 Bücher! Manchmal lese ich 10 Bücher im ganzen Jahr. Außerdem habe ich dank der #DasSuBAbc Challenge meinen SuB deutlich verkleinert. Das letzte Mal, als ich nachgezählt habe, waren 28 Bücher auf meinem SuB, doch mittlerweile könnten es sogar noch weniger sein. Kommen wir nun also zu meinen gelesenen Büchern im zweiten Quartal von 2018:

Gelesen für die #DasSuBAbc Challenge

Dies Land ist unser von Hans-Christian Kirsch

Aufgabe: A – Bücher angefangen, beiseitegelegt und nie beendet, lies ein angefangenes Buch nun zu Ende

Hurra! Ich habe es endlich geschafft, ein schon vor langem begonnenes Buch zu Ende zu lesen, nachdem ich beim letzten #DasSuBAbc Durchlauf an dieser Aufgabe kläglich gescheitert bin. Dies Land ist unser ist eine Biografie der Helden der Beat Generation: Jack Kerouac, Allen Ginsberg, William S. Burroughs und Neal Cassidy. Da ich ein großer Fan der Beat Generation und vor allem der Bücher von Jack Kerouac bin, hat es mir auf jeden Fall Spaß gemacht, mehr über meine Helden (oder eher Antihelden) zu erfahren. Die Berichte über Jack Kerouacs Persönlichkeit waren teilweise etwas ernüchternd, da sie ihn nicht gerade als liebenswürdige Person gezeichnet haben. Trotzdem haben sie mich zum Träumen angeregt. Denn auch meine Helden mussten kämpfen und konnten teilweise jahrzehntelang keinen Verlag finden, der ihre Werke veröffentlicht, doch letzten Endes haben sie es geschafft und sind zu Legenden geworden. Das gibt mir Hoffnung für meine eigene Karriere als Schriftstellerin. Stilistisch fand ich das Buch teils etwas zu kalt und herzlos, obwohl der Autor manche Szenen so detailliert beschrieben hat, als sei er selbst dabei gewesen.

Bewertung: +++ – Drei von fünf Punkten

Wer schuf den Schöpfer? von Ravi Zacharias und Norman Geisler

Aufgabe: D – Doppelte Freude! Du darfst bei dieser Aufgabe ZWEI Bücher DEINER Wahl lesen

Okay, genau genommen habe ich diese Aufgabe nur zur Hälfte erfüllt, denn das andere Buch, welches ich hierfür ausgewählt habe (Das Handbuch zum Drehbuch), habe ich noch nicht gelesen, doch die Challenge geht ja noch bis Ende Juli. Wer schuf den Schöpfer? habe ich an einigen sonnigen Nachmittagen auf dem Balkon gelesen und es hat mir gut gefallen. Das Buch stellt kritische Fragen zum Christentum, ist aber alles andere als eine Hinterfragung des Christentums, denn die Antworten, die die Autoren finden, entsprechen stets der jüdisch-christlichen Sicht. Ich mochte, wie wissenschaftlich die Autoren an die Fragen herangehen und das Buch hat mich definitiv zum Nachdenken angeregt. Von der Entstehung der Welt bis hin zu Jesus Christus wird so ziemlich jedes religiöse Thema angesprochen. Auch andere Religionen spielen eine Rolle. Stark in Erinnerung sind mir z.B. die Ausführungen zum Hinduismus. Für Menschen, die das Christentum kennenlernen oder ihren eigenen Glauben erkunden wollen, kann ich das Buch empfehlen.

Bewertung: ++++ – Vier von fünf Punkten

Ein herzzerreissendes Werk von umwerfender Genialität von Dave Eggers

Aufgabe: Lies ein Buch, dessen Autor*in zu deinen Favoriten zählt

Dieses Buch, das jahrelang auf meinem SuB verstaubt ist, war definitiv mein Quartalsfavorit! Es hat mich total begeistert und gefesselt. Obwohl ich es persönlich wirklich vollkommen genossen habe, kann ich es nicht uneingeschränkt empfehlen. Mehr dazu erfahrt ihr in der Rezension zum Buch.

Bewertung: ++++ – Vier von fünf Punkten

Getting Somewhere von Beth Neff

Aufgabe: Lies ein Buch, welches Du geschenkt bekommen hast

Getting Somwhere ist ein Jugendroman, den mir die Autorin, eine Bibliothekarin meines Vertrauens, geschenkt hat. Ich muss zugeben, dass ich mir teilweise wirklich schwer getan habe mit diesem Buch. Ich war mehrmals kurz davor, es abzubrechen, habe aber aus Loyalität zu Beth Neff weitergelesen. Nach einer Weile konnte ich zu meiner Überraschung dann doch noch eine Beziehung zu den Figuren aufbauen, sodass ich wissen wollte, was aus ihnen wird. Getting Somewhere erzählt von einer Farm, auf der straftätige Teenager arbeiten können, um einer Haftstrafe zu entgehen. Die Farm wird von drei Frauen geführt, wobei zwei von ihnen ein lesbisches Paar sind. Vier vollkommen unterschiedliche Mädchen wohnen auf der Farm und es geht darum, wie sie mit dieser neuen Situation umgehen, was manchen besser gelingt als anderen. Im Prinzip ist es eine herzerwärmende Geschichte darüber, dass jeder eine zweite Chance verdient und dass Menschen nicht als Verbrecher geboren, sondern zu diesen gemacht werden. Der Grund, weshalb es mir manchmal schwerfiel dranzubleiben, war schlicht, dass es kein besonders aufregendes Buch ist. Über große Strecken hinweg passiert kaum etwas und selbst beim Höhepunkt der Handlung hätte ich mir mehr Drama und Action gewünscht. Das Ende hat mir dann aber wiederum gut gefallen.

Bewertung: +++ – Drei von fünf Punkten

Abgebrochen

Der lange Weg nach Ägypten von Christian Jacq

Aufgabe: C – Lies ein Buch, welches Du aufgrund seines Covers gekauft hast

Tja, vielleicht sollte ich Bücher doch nicht nach dem Cover kaufen, denn ich hätte gleich wissen können, dass ein historischer Roman nichts für mich ist. Als ich das Buch begonnen habe, war ich positiv überrascht, weil es sich nach einem Abenteuerroman anfühlte, doch während der eigentlichen Reise ist die Erzählweise so sachlich, dass ich die Abenteuer weniger als Spaß und mehr als Arbeit empfand. Meine Gedanken drifteten immer wieder ab, bis ich das Buch schließlich zur Seite gelegt habe. Es handelt von der Reise nach Ägypten des ersten Hieroglyphen Übersetzers überhaupt und kann für Leute, die sich dafür interessieren, sicher spannend sein. Persönlich musste ich feststellen, dass mein Interesse für die ägyptische Kultur einfach nicht groß genug ist, um mich für das Buch begeistern zu können.

Begonnen

Quantentheorie von Wilfried Stascheit, J.P. McEVOY, Oscar Zarate und Co

Aufgabe: G – Lies ein Buch dessen Genre kaum bis gar nicht von Dir gelesen wird

Diesen Sachcomic habe ich begonnen und ich hoffe, dass ich ihn im Juli beenden werde. Ich hatte gedacht, dass die Comicgestaltung das schwierige Thema der Quantenphysik einfacherer machen würde, aber tatsächlich finde ich es immer noch schwer, vor allem da ich sonst nie Comics lese und mir diese Art zu lesen etwas fremdartig ist. Ich muss zugeben, dass ich vieles, was ich in diesem Buch gelesen habe, schon wieder vergessen habe, obwohl ich das Thema eigentlich extrem spannend finde.

Weitere gelesene Bücher

Ich habe nicht nur Bücher von meinem SuB gelesen, sondern hatte im April auch ein paar Neuzugänge in meinem Regal, denen ich mich gewidmet habe.

The long way to a small angry planet von Becky Chambers

Nachdem ich so begeistert von Andy Weirs Der Marsianer war, habe ich Anfang April beschlossen, weiter im Science Fiction Genre zu bleiben und habe das Buch von Becky Chambers gelesen, da ich ihre Artikel auf io9 mag. Mit The long way to a small angry planet hatte ich allerdings so meine Probleme, obwohl es definitiv kein schlechtes Buch war. Meine Rezension dazu findet ihr hier. Trotzdem hat mich die Sci Fi Leidenschaft noch nicht verlassen, deshalb freue ich mich immer über Buchempfehlungen aus diesem Genre!

Bewertung: +++ – Drei von fünf Punkten

Juliettes geheimes Tagebuch von Cat Monroe

Juliettes geheimes Tagebuch ist ein Erotikroman, den ich als Rezensionsexemplar vom Verlag erhalten habe. Es hat mir Spaß gemacht, ihn zu lesen, und ich mochte die Frauen-nehmen-sich-was-sie-brauchen-Mentalität. Nur eine von Juliettes Affären waren so gar nicht mein Ding. Zur Rezension geht es hier.

Bewertung: ++++ – Vier von fünf Punkten

Dark Zero von Douglas Preston

Dark Zero war vom Thema her total meins: eine künstliche Intelligenz, die ins Internet flieht und die Menschheit bedroht. Es war spannend und actionreich und unterhaltsam, aber leider konnte mich die zweite Hälfte des Romans nicht überzeugen. Mehr dazu könnt ihr in meiner Rezension lesen.

Bewertung: +++ – Drei von fünf Punkten

Very Good Lives von J. K. Rowling

Dieses Buch habe ich schon mal in der Buchhandlung bewundert, war dann aber zu geizig, es zu kaufen. Jetzt hat es mir glücklicherweise eine Freundin ausgeliehen und ich habe es an einem Nachmittag durchgelesen, denn es ist wirklich winzig. Das Buch beinhaltet eine Rede von J.K. Rowling, die sie an der Harvard Universität gehalten hat. Wie sowohl von der Autorin als auch dem Anlass (die Abschlussfeier) zu erwarten war, ist die Rede extrem inspirierend. Vor allem Rowlings Erzählungen vom Scheitern haben mich berührt. Dass jemand, der heute die erfolgreichste Autorin der Welt ist, mal bettelarm war, gibt mir Hoffnung, dass auch ich es eines Tages nach oben schaffen kann. Trotzdem finde ich, dass diese kurze Rede den für so ein dünnes Büchlein völlig übertriebenen Preis nicht wert ist.

Bewertung: +++ – Drei von fünf Punkten

 

Habt ihr auch schon eines oder mehrere der Bücher gelesen? Wie fandet ihr sie?

 

 

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Leserückblick: Gelesene Bücher Januar bis März

Auf den meisten Buchblogs finden sich Monatsrückblicke der gelesenen Bücher. Für mich ist ein monatlicher Rückblick allerdings unnötig, denn erstens poste ich nur einmal pro Woche und möchte nicht aus jedem vierten Post einen Lesemonat-Beitrag machen und zweitens lese ich nicht so viel, dass es sich wirklich lohnt, alle vier Wochen darauf zurückzublicken. Deshalb habe ich mich entschieden, pro Quartal einen Leserückblick zu posten. Hier kommt also mein erster Leserückblick überhaupt – zu den Monaten Januar bis März, in denen sich doch einige gelesene Bücher angesammelt haben.

Gelesen für die DasSuBabc Challenge

Für die SuBventur-Challenge von KeJas BlogBuch habe ich nur Bücher von meinem SuB gelesen. Meine Leseliste umfasste 15 Bücher für 14 der Aufgaben der Challenge. Davon habe ich sieben Bücher gelesen. Dass ich es in den zwei Monaten (ich hatte die Challenge etwas spät begonnen) nicht schaffe, alle Bücher zu lesen, war mir klar, deshalb bin ich mit dem Ergebnis ganz zufrieden. Ohne die Challenge hätte ich mit Sicherheit weniger von meinem SuB gelesen!

Nichts von Janne Teller

Aufgabe: B – Nur was für „Babys“? Lies ein Buch aus dem Bereich Kinder- und Jugendbücher

Das erste gelesene Buch für die Challenge war leider gleich mein Monatsflop. In dem Jugendbuch Nichts macht sich eine Schulklasse daran, den Sinn des Lebens zu finden, nachdem ihr Schulkamerad sagt, dass es diesen nicht gibt. Deshalb bauen die Kinder einen Berg der Bedeutung. An sich finde ich die Idee und das Konzept des Buchs super. Mein Problem war, dass ich absolut nicht auf das vorbereitet war, was dann in der Handlung geschieht. Ich hatte mich auf eine inspirierende Geschichte über den Sinn des Lebens gefreut und war umso geschockter, als der Plot in eine komplett andere Richtung ging. Die Dinge, die die Kinder dem Berg der Bedeutung opfern müssen, werden immer extremer und das Buch wird nach einer Weile richtig düster und verstörend. Es wird als Jugendbuch vermarktet, was ich für unangebracht halte. Ich möchte nicht spoilern, aber ich sollte doch erwähnen, dass in Nichts Vergewaltigung, Gewalt, Leichen und Schändung religiöser Symbole vorkommen und dass ich allen, die mit diesen Themen Probleme haben, davon abrate, es zu lesen.

Bewertung: Zwei von fünf Punkten ++

She von Thomas Karsten

Aufgabe: W – Lies ein Buch mit weniger als 500 Seiten (aber mind. 100!)

Für diese Aufgabe habe ich das Fotobuch She gelesen. Es beinhaltet Aktfotografien der Ex-Freundin von Thomas Karsten sowie Interviews mit Fotograf und Model über die Entwicklung ihrer Beziehung. Das Zusammenspiel von Bildern und Text hat mir sehr gut gefallen. Meine Rezension zu She findet ihr hier.

To Kill A Mockingbird von Harper Lee

Aufgabe: U – Lies ein Buch eines dir unbekannten Autors oder Verlags

To Kill A Mockingbird ist ein amerikanischer Klassiker über den Rassismus der 30er Jahre in den Südstaaten der USA. Ich war begeistert von diesem Buch und dachte lange, dass es mein Quartalsfavorit wird, doch dann wurde es doch noch vom letzten Buch, das ich gelesen habe, in den Schatten gestellt. Trotzdem ist To Kill A Mockingbird ein wundervoller Roman, den ich jedem ans Herz legen möchte. Meine Rezension findet ihr hier.

Bewertung: Vier von fünf Punkten ++++

Die Nacht der Masken von Ines Witka

Aufgabe: Q – Quatsch machen, lies etwas total Verrücktes bzw. Fantasievolles:

Ich war mir erst nicht sicher, ob Die Nacht der Masken zu dieser Aufgabe passt, doch das tat sie perfekt, denn dieses Buch war definitiv das Verrückteste (im Sinne von das Ausgefallenste), das ich in diesem Quartal gelesen habe. Es handelt sich um eine Reportage über die exklusivste Erotikparty der Welt. Es beginnt relativ harmlos mit dem Erlebnisbericht der Autorin und einem Interview mit dem Pianisten des Events, doch wenn es dann an die Interviews mit den Gästen geht, werden die Storys bald sehr verrucht und sexy. Es hat mich absolut fasziniert, einen Ausflug in diese Welt der Sexpartys zu machen.  Viele der Gespräche drehen sich entweder um das Thema Swingen oder um BDSM, doch man muss diese Vorlieben nicht persönlich teilen, um sich von diesem Buch inspirieren zu lassen. Die Nacht der Masken hebt sich dadurch hervor, dass sie sehr teuer ist, weshalb die Gäste und das komplette Ambiente eine Atmosphäre von Luxus und Eleganz umgibt, was ich als reizvoll empfand. Die Nacht der Masken ist definitiv alles andere als erotische Schundliteratur, schon allein weil es eine Reportage über ein Event ist, dass tatsächlich so stattfindet. Allen, die auch gerne mal etwas heißere Literatur lesen, kann ich das Buch wärmstens empfehlen. Außerdem ist es rein optisch wunderschön gestaltet mit einem hübschen Einband, vielen edlen Goldtönen, professionellen Fotografien und einem tollen Layout.

Bewertung: Vier von fünf Punkten ++++

Geld von Sigrun Casper (Hg.)

Aufgabe: K – Kaum Worte – lies ein Buch mit nur einem Wort als Titel (ohne Untertitel!)

Geld ist eine Anthologie, die Sachtexte, Prosatexte und Lyrik rund um das Thema Geld sammelt. Ich habe Politische Theorie, Soziologie und auch ein bisschen Volkswirtschaft studiert, also bin nicht gerade Anfänger in Sachen Geldwirtschaft, doch das Buch ist für Anfänger wie Fortgeschrittene gleichermaßen geeignet, da es eine große Vielfalt an Texten bietet. Wie das bei einer Anthologie so ist, haben mir manche Texte besser gefallen als andere. Dabei habe ich aber auch einige Lieblinge entdeckt. Zu meinen Highlights in Geld gehörten u.a. einige der Gedichte, ein Interview über Superreiche, ein Text über die Freiheit des Nicht-Kaufens, ein dystopischer Blick in eine Zukunft voller Armut, eine Erzählung über Flötenspielerinnen im alten Athen, ein Gespräch über die Macht des Geldes und ihre Grenzen sowie ein Zitat, das mich zum Nachdenken angeregt hat: „Doch längst leben wir nicht mehr in einer Bedarfsdeckungsgesellschaft, sondern in einer Bedarfsweckungsgesellschaft“ (Adrian Lobe).

Bewertung: Drei von fünf Punkten +++

Der Marsianer von Andy Weir

Aufgabe: E – Lies ein eBook

Nun komme ich zu meinem absoluten Quartalsfavorit! Das letzte Buch, das ich gelesen habe, war auch mit Abstand das Beste. Ich hatte eigentlich nicht vor, Der Marsianer zu rezensieren, da das dann schon mein dritte Post zu demselben Autor wäre und ich bin ja nicht der Andy Weir Blog, aber jetzt bin ich so begeistert, dass ich doch eine Rezension posten werde. Deshalb will ich hier noch gar nicht so viel über dieses Buch sagen, außer dass es phänomenal ist!

Bewertung: Fünf von fünf Punkten +++++

Abgebrochen

Die Zeit vor der Zeit von Heinz R. Pagels

Aufgabe: I – Lies ein informatives Buch (Sachbuch)

Eines der Bücher, die ich für die DasSuBabac Challenge gelesen habe, musste ich leider abbrechen, weil es mir gar nichts gebracht hat. Die Zeit vor der Zeit ist nicht, wie ich erwartet hatte, ein Sachbuch über die Zeit, sondern ein Lehrbuch über die Entstehung der Sonnensysteme und Galaxien, wie es schon viele gibt. Ich kenne mich bereits ein bisschen aus mit Astrophysik, weshalb mich dieses Buch nicht reizen konnte und ich es nach ein paar Kapiteln zur Seite gelegt habe. Ich finde auch den Titel falsch gewählt, denn die beschriebenen Entwicklungen fanden eben nicht vor der Zeit statt, sondern bereits in und mit der Zeit.

Weitere gelesene Bücher

Bevor ich die Challenge begonnen habe, hatte ich im Januar bereits zwei Bücher gelesen: eines welches ich mir brandneu als E-Book gekauft habe und ein weiteres von meinem SuB.

My Salinger Year von Joanna Rakoff

My Salinger Year erzählt von der Arbeit in der Literaturagentur, die J. D. Salinger vertritt. Die Protagonistin arbeitet als Assistentin von Salingers Agentin, ohne je eines seiner Bücher gelesen zu haben. Sie beschreibt den Arbeitsalltag und den Hype um den Autor. My Salinger Year ist ein autobiografischer Roman und nicht gerade das aufregendste Buch aller Zeiten, denn die Handlung ist recht alltäglich. Trotzdem war es für mich, die Erfahrung in der Literaturbranche hat und sich für diese interessiert, spannend zu lesen. Ich konnte mich mit der Protagonistin identifizieren und habe mir einige schöne Zitate herausgeschrieben. Für Literaturfreunde könnte dieses Buch auf jeden Fall etwas sein, allerdings sollte man doch ein bisschen Vorwissen zu J. D. Salinger mitbringen und zumindest mal seinen berühmten Roman Der Fänger im Roggen gelesen habe.

Bewertung: Drei von fünf Punkten +++

Artemis von Andy Weir

Das neue Buch von Andy Weir erzählt von der ersten Stadt auf dem Mond, Artemis, und von der Schmugglerin Jazz, die einen Auftrag erhält, der sich als gefährlicher entpuppt, als erwartet. Zu Artemis habe gemischte Gefühle. Einerseits war es oft spannend, andererseits haben mir die Darstellung der Beziehungen sowie vor allem die Flashbacks nicht zugesagt. Meine Rezension findet ihr hier.

Bewertung: Drei von fünf Punkten +++

Im Lesequartal Januar bis März habe ich mehr gelesen, als für mich üblich, was sicher an der Challenge liegt, aber auch an der Inspiration, die mir mein Blog und das Lesen andere Buchblogs schenkt. Insgesamt habe ich neun Bücher gelesen. So kann es weitergehen!

 

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