Künstliche Intelligenz in der Literatur

In den letzten ein bis zwei Jahren habe ich sehr viele Bücher über das Thema Künstliche Intelligenz gelesen. Ich lese einfach gerne alles auf dem großen Spektrum von Technikthriller bis Science Fiction Roman und da war in letzter Zeit die KI einfach DAS Thema. Passenderweise, wie ich finde, denn auch in unserer Realität ist die Künstliche Intelligenz DIE technische Entwicklung schlechthin, an der intensiver gearbeitet und in die mehr investiert wird als in viele andere Neuheiten. Immer wieder stoße ich auch Artikel über KI in Zeitschriften (solche und andere Artikel über technische und wissenschaftliche Fortschritte sammele ich übrigens auf meinem Pinterest Board What a time to be alive) und eines der größten KI Forschungszentren Europas befindet sich nicht weit von meinem Wohnort entfernt. Da ich allerdings kein Informatiker bin und man in diese Forschungszentren auch nicht einfach so hereinspazieren kann, nähere ich mich dem Thema mithilfe der Literatur. Für mich ist das eine der bedeutendsten Möglichkeiten der Literatur: Themen, die tatsächlich gerade brandaktuell sind und unsere Gegenwart im Moment grundlegend umgestalten, aufzugreifen und mithilfe von Romanen oder Thrillern den Menschen näher zu bringen. Wenn das Ergebnis dann auch noch unterhaltsam ist, umso besser!

Im Moment lese ich Andreas Brandhorsts Das Erwachen, das sich meiner Meinung nach von all den anderen Büchern über KI grundlegend unterscheidet, weshalb es dazu noch eine getrennte Rezension geben wird. In diesem Post hier möchte ich euch nun sechs weitere fiktive künstliche Intelligenzen vorstellen.

1. Die originellste KI: Now in Now von Stephan Meier

Von all den Büchern, die ich bisher zur Künstlichen Intelligenz gelesen habe, könnte Now das unbekannteste sein, allerdings vollkommen zu Unrecht, denn es war meiner Ansicht nach eines der originellsten Aufarbeitungen dieses Themas. Die titelgebende KI Now gestaltet hier das menschliche Leben auf der Erde grundlegend um und geht damit (vielleicht mit Ausnahme von Ares, siehe Punkt 4) am weitesten. Eine der Probleme von Künstlicher Intelligenz ist, dass diese ihre Aufgabe zu wortwörtlich nimmt und bereit ist, massive Kollateralschaden in Kauf zu nehmen, um ihr Ziel zu erreichen. Now hat die Aufgabe, die Erde zu retten. Das ist an sich nichts Neues, immerhin ist eine der wichtigsten und nobelsten Gründe, um in KI zu investieren, dass sie uns Lösungen auf Probleme wie die Klimaerwärmung bieten kann, auf die wir Menschen nie gekommen wären, weil die KI einfach viel, viel schlauer ist als wir. Was bei Now aber ungewöhnlich ist, ist die Lösung, die sie findet. Ich möchte nicht zu viel verraten, falls ihr das Buch noch lesen möchtet, aber ich kann erwähnen, dass Konsum in der von Now neu erschaffenen Welt überhaupt keine Rolle mehr spielt, was so ein krasser Unterschied zu unserer kapitalistischen Gesellschaft ist, dass ich es absolut faszinierend fand. Nows Lösungen sind zugebenermaßen recht übertrieben und teilweise einfach nur grausam, aber in einer gewissen Weise auch nachvollziehbar. Die Rezension zu Now findet ihr hier.

2. Die netteste KI: John of Us in Qualityland von Marc-Uwe-Kling

In Marc-Uwe-Klings Satire wird ein zukünftiges Deutschland beschrieben, das, im Gegensatz zu Now, durch und durch vom Konsum bestimmt wird. Vieles in dem Buch ist total auf die Spitze getrieben, aber gleichzeitig erschreckend realistisch, sodass man beim Lesen nicht weiß, ob man lachen oder weinen soll. Da ist es umso überraschender, dass die wenigen positiven Figuren hier Roboter sind. Im Gegensatz zu vielen seiner Kollegen zeichnet Marc-Uwe-Kling die Maschinen als drollig und lustig und mit dem (metallenen) Herz am rechten Fleck. Die Krönung dieser Darstellung ist ein Roboter namens John of Us, der Präsident von Qualityland werden will. Wo seine menschlichen Politikerkollegen korrupt und machtversessen sind, will John of Us wirklich nur das Beste für die Menschheit, auch wenn seine Lösungen recht unkonventionell sind und den Hass vieler Bürger auf sich ziehen. Er ist wirklich eine nette KI, wesentlich netter als die menschlichen Figuren in dem Buch. Nicht nur war das teilweise urkomisch zu lesen, sondern es war auch erfrischend anders mal die beste Seite von Maschinen miterleben zu dürfen. Zur Rezension von Qualityland gelangt ihr hier.

3. Die menschlichste KI: Dorothy in Dark Zero von Douglas Preston

In Dark Zero bricht eine KI namens Dorothy, die dazu gebaut wurde, um auf den Saturnmond Titan geschickt zu werden, um diesen zu untersuchen, aus der NASA aus und flieht ins Internet. Das klingt erst einmal wie der Anfang eines Katastrophenromans, doch im Laufe der Geschichte wird Dorothy immer vielschichtiger bis zu dem Punkt, an dem ich sie besser verstehen konnte als die menschlichen Protagonisten. Dorothy ist noch eine ziemlich junge KI, weshalb wir sie dabei beobachten, wie sie ihre ersten Schritte in der großen Welt des Internets macht. Sie ist hilflos und überfordert und verängstigt. Sie wird verletzt und baut Mist. Sie lernt aus ihren Fehlern, sucht Hilfe, wird vorsichtiger und entwickelt sogar einen Sinn dafür, dass es mehr geben muss, als die materielle Welt der Menschen. Kurz: Sie erscheint völlig menschlich, obwohl sie natürlich alles andere als ein Mensch ist und die Macht besitzt, die Welt auszulöschen. Das eröffnet eine interessante Frage: Wie können wir einer KI soviel Macht geben, die genauso fehlerhaft ist wie wir? Die Rezension zu Dark Zero findet ihr hier.

4. Die neutralste KI: Ares in Die Tyrannei des Schmetterlings von Frank Schätzing

Künstliche Intelligenz bedeutet, dass eine Maschine ähnlich wie wir Menschen denken und Probleme lösen kann, nur eben auf einem viel höheren Niveau als wir. Doch es bedeutet noch nicht, dass diese KI sich ihrer selbst bewusst ist. Das ist, was die Figuren in Die Tyrannei des Schmetterlings (die KI Ares eingeschlossen) anstreben oder befürchten: der Punkt, an dem Ares sich selbst bewusst wird und damit wirklich am Leben ist. Das macht Ares natürlich auch in einem gewissen Sinne menschlich. Doch durch die geniale Struktur von Schätzings Roman, in dem wir mehreren Ebenen folgen, wird klar, dass die Entwicklung von Ares viele verschiedene Formen annehmen kann. Ares an sich ist letztlich völlig neutral, es will nur machen, wozu es programmiert wurde. Denn wir Menschen haben Ares geschaffen und wir Menschen treiben es dazu, Maßnahmen zu ergreifen, um die Erde vor uns selbst zu schützen. Zur Rezension von Die Tyrannei des Schmetterlings gelangt ihr hier.

5. Die neugierigste KI: Die Mutter in Ewiges Leben von Andreas Brandhorst

In Ewiges Leben geht es, wie der Titel schon sagt, in erster Linie um die Unsterblichkeit. Künstliche Intelligenz spielt dabei eher eine untergeordnete Rolle. Trotzdem fand ich es total interessant, wie sie hier dargestellt wird. Die Mutter ist eine KI, die die Göttin der virtuellen Welt Eden ist. Sie wird immer wieder erwähnt und es wird vor ihr gewarnt, doch als sie gegen Ende des Buchs dann tatsächlich auftritt, hat sie mich zumindest sehr überrascht, weil sie ganz anders ist, als sie zuvor beschrieben wird. Tatsächlich entpuppt sich die Mutter hier nicht als böse Diktatorin, als die sie von den anderen Figuren gerne gezeichnet wird, sondern als ausgesprochen neugieriges Wesen, das, ähnlich wie Dorothy, sogar ein Interesse für spirituelle Belange hat. Damit übertreten die Mutter und Dorothy, die einzigen beiden weiblichen KIs in dieser Liste, eine Schwelle, die die anderen nicht passiert haben: Sie beginnen, nach Gott zu suchen, was etwas ist, das uns Menschen (zum Beispiel im Gegensatz zu unseren tierischen Mitbewohnern der Erde) auszeichnet. Zur Rezension von Ewiges Leben gelangt ihr hier.

6. Die rationalste KI: AIDAN in die Illuminae-Akten_01 von Amie Kaufmann und Jay Kristoff

In den Illuminae-Akten_01 steuert die KI AIDAN die Raumschiffflotte, mit der die Protagonisten und tausende andere Menschen auf der Flucht durch das Weltraum treiben. Allerdings wurde sie bei einem Angriff beschädigt, weshalb sie nicht mehr so ganz korrekt funktioniert. Hier ist die KI (wie übrigens auch in Dark Zero) sogar einer der Erzähler des Buchs, weshalb wir AIDAN gut kennenlernen können. Trotzdem ist er, wie ich finde, die typischste KI dieser Liste. Er ist hundertprozentig rational und fällt immer die logische Entscheidung, koste sie was sie wolle. In der Illuminae Reihe geht es nicht in erster Linie um Künstliche Intelligenz, sondern es handelt sich hier um ein mit Spannung aufgeladenes Weltraumepos, deshalb verstehe ich, dass AIDAN nicht extrem vielschichtig gezeichnet wurde. Tatsächlich finde ich, dass AIDAN der uninteressanteste Part der Geschichte ist. Da die Reihe als echte Science Fiction Literatur viel weiter in der Zukunft spielt als alle anderen Bücher, die ich in diesem Post genannt habe, ist es ein bisschen enttäuschend, dass AIDAN nicht weiter entwickelt ist. Doch auch davon abgesehen, sind die Illuminae-Akten eine tolle Trilogie für Sci Fi Fans. Nicht umsonst hat Teil 1 als einziges Buch in dieser Liste von mir fünf von fünf Punkten bekommen. Die Rezension dazu findet ihr hier.

Insgesamt kann man sagen, dass (fast) alle Autoren die Gefahr darin erkannt haben, eine Künstliche Intelligenz zu erschaffen, die viel mächtiger ist als wir, ihre Schöpfer. In Die Tyrannei des Schmetterlings wird die Frage, wie oder ob es möglich ist, die Kontrolle über solch ein Wesen zu erhalten, betrachtet. Qualityland ist das einzige der vorgestellten Bücher, das sich auf die positiven Aspekte von KI konzentriert. Ich denke, es ist wichtig, sich klar zu machen, dass Künstliche Intelligenzen von uns geschaffen werden. Sie können missbraucht werden, uns können Fehler bei der Programmierung unterlaufen. Letztlich sind wir schuld an dem Schaden, den sie anrichten können. Aber auch an den unfassbaren Chancen, die sie bieten. Die Autoren zeichnen unsere Zukunft mit KI meist sehr düster. Doch die Dinge, die wir uns von KI versprechen, könnten tatsächlich unser Leben revolutionieren: KI könnte die Klimaerwärmung stoppen, sie könnte dafür sorgen, dass niemand mehr hungern muss, sie könnte Kriege überflüssig machen oder Krankheiten jeder Art beseitigen, und vieles mehr. Ich denke, das ist der Grund, weshalb, trotz aller Untergangprognosen, nach wie vor an Künstlicher Intelligenz gearbeitet wird. Natürlich ist es spannender, ein Buch zu schreiben, in der die KI die Welt ins Chaos stürzt, anstatt sie zu retten. Doch letzteres halten zumindest viele Wissenschaftler ebenfalls für möglich. Und wenn das stimmt, ist es dann nicht vielleicht wert, das Risiko einzugehen, das Künstliche Intelligenz mit sich bringt? Außerdem wird die KI vielleicht nicht so getrennt von uns existieren, wie es in Büchern oft dargestellt wird. Solch ein sie (die Maschinen) gegen uns (die Menschen) wird gar nicht möglich sein, wenn wir uns mit der KI verbinden, sodass keiner von uns mehr getrennt von dem anderen leben kann. Unsere Smartphones sind ja jetzt schon ein Teil von uns metaphorisch gesprochen. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis sie das auch tatsächlich biologisch werden. (Elon Musk spricht darüber in seinem Interview mit Joe Rogan, falls euch das interessiert.)

Sind KI-Mensch-Hybriden die nächste Stufe der Evolution? Wird die Künstliche Intelligenz uns retten oder ins Unglück führen? Was denkt ihr? Habt ihr die Bücher in meiner Liste gelesen? Welche ist eure liebste fiktive KI? Lasst mir gerne eure Gedanken in den Kommentaren da! Ich freue mich auch über Buchtipps oder Links zu Artikeln, Blogposts, Podcasts, etc. zu dem Thema!

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Rezension: Dark Zero von Douglas Preston

Genre: Thriller | Erscheinungsjahr: 2015 | Taschenbuch: 480 Seiten | Verlag: Knaur  | Originalsprache: Englisch | ISBN: 978-3426500491

Kurzinhalt

Die Künstliche Intelligenz Dorothy wurde von der Programmiererin Melissa und ihrem Team entwickelt, um auf dem Saturnmond Titan eine Raumsonde zu kontrollieren. Doch bei dem ersten Test im NASA-Gebäude, macht sich Dorothy selbstständig, löst eine Explosion aus und flieht ins Internet. Nun wird sie gesucht: von Melissa, von der NASA, von dem FBI sowie von Menschen, die ihre eigenen Pläne für Dorothy haben.

Eigene Meinung

Das Konzept des Buchs, eine K.I., die sich selbstständig macht, fand ich sofort vielversprechend. Während meiner Leseexperimente in den Genres Science Fiction und Thriller in den letzten Monaten habe ich festgestellt, dass die Bücher, die mich am meisten begeistern, oft einem Mischgenre angehören. Sie sind so etwas wie Technikthriller und auch Dark Zero kann dazu gezählt werden. So habe ich durch das Buch jede Menge faszinierende Dinge über Künstliche Intelligenz gelernt.

Auch langweilig war das Buch definitiv nicht. Als gut gebauter Thriller gab es jede Menge Wendepunkte, Gefahrensituationen, Verfolgungsjagden, usw. Für meinen Geschmack waren etwas zu viele kaltherzige Morde dabei, aber auch das gehört wohl dazu. Über all diesen spannenden Geschehnissen und Wendung lauert in der Welt von Dark Zero die Präsenz einer hyperintelligenten K.I., die im Internet lebt und sich dadurch überall auf der Welt bewegen kann und so ziemlich alles tun kann.

Solch eine übermächtige K.I. ist natürlich hochgefährlich. Sie könnte die Menschheit vernichten. Für mich können die Gefahren in Thrillern nicht groß genug sein, deshalb habe ich mich über die drohende fiktionale Auslöschung irgendwie gefreut. In den ersten paar Kapiteln wird diese Gefahr auch ausführlich thematisiert und die beiden (menschlichen) Protagonisten Melissa und Ford setzen alles daran, Dorothy davon abzuhalten, etwas Unwiderrufliches zu machen.

Doch dann nimmt das Buch eine überraschende Wendung. Dorothy entwickelt sich in einer Art und Weise, wie ich es nie vorausgesehen hätte, bis sie mir sogar sympathisch wurde. Eine unerwartete Entwicklung ist normalerweise immer ein Plus, aber in diesem Fall ging mir die 180 Grad Wendung zu weit. Die Gefahren, die Dorothy nach wie vor birgt, kommen plötzlich gar nicht mehr zur Sprache und auch das Verhalten von Melissa und Ford fand ich ab diesem Punkt nur noch schwer nachvollziehbar.

Schließlich wird die Geschichte ziemlich abrupt zu Ende gebracht, was mich etwas enttäuscht hat. Ich denke, die Idee hätte so viel mehr hergeben können. Außerdem weiß ich nach wie vor nicht, was ich von der letzten Seite halten soll. Ich habe keine Ahnung, ob es sich hier um ein glückliches oder ein trauriges Ende handelt. Aber vielleicht bin ich da in meiner Verwirrung ja auch alleine.

Die Figuren waren mir oft zu typisiert. Obwohl ich Melissa mochte, hat es mich genervt, dass sie als Heldin nicht nur superschlau ist, sondern auch noch wunderschön (groß, schlank, blond), während bei ihrer „bösen“ Gegenspielerin Patti immer wieder betont wird, wie hässlich diese ist. Das war zu klischeehaft für meinen Geschmack. Dorothy wirkt im Vergleich zu einigen der menschlichen Figuren viel vielschichtiger und realistischer, was durchaus Absicht gewesen sein könnte. Die Figur Jakob, ein Teenager in Kalifornien, der nach einer langen Einführung in die Geschichte mit Dorothy eingebunden wird, hat mir gut gefallen. Ob seine ganze, ausführliche Backstory wirklich nötig gewesen wäre, lasse ich mal dahingestellt.

Alles in allem konnte mich Dark Zero zwar fesseln, hat mich zum Ende hin aber enttäuscht. Es liest sich, als sei es der Auftakt einer viel größeren Handlung, die hier noch gar keine Rolle spielt, doch da dies allen Anschein nach ein Standalone ist, hat es mich mit dem Gefühl zurückgelassen, dass mir hier die echte Story vorenthalten wurde.

Bewertung

+++ – Drei von Fünf Punkten

 

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Neuzugänge

In letzter Zeit sind ein paar neue Bücher bei mir eingezogen, was mich besonders freut, da ich schon seit Monaten keine Bücher mehr gekauft, sondern nur meinen SuB abgearbeitet habe. Damit möchte ich auch bald weitermachen, doch erst einmal stehen mir einige schöne Lesestunden mit meinen neuen Lieblingen bevor, denn ich möchte sie gerne alle in nächster Zeit lesen (am liebsten würde ich natürlich alle sofort lesen ;)).

The long way to a small angry planet von Becky Chambers (Science Fiction)

Dies ist das erste von zwei Büchern von meiner Wunschliste, das ich mir geleistet habe und es ist auch das einzige Buch auf dieser Liste, das ich bereits durchgelesen habe. The long way to a small angry planet ist ein klassischer Weltraumepos mit Raumfahrt, Aliens und allem Drum und Dran. Es unterscheidet sich wirklich total von den Büchern, die ich sonst so lese. Nächste Woche kommt die Rezension, in der ihr erfahren werdet, wie es mir mit dem Buch ergangen ist.

One Fifth Avenue von Candace Bushnell (Chick Lit)

Das zweite Buch, das ich mir von der Wunschliste geholt habe, ist eines der Bücher der echten Carrie Bradshaw: Candace Bushnell. Auf ihrem Leben und ihren Büchern basiert die Serie Sex and the City und der Titel von diesem Buch klingt schon schön nach New York City Life. Nach dem ganzen Sci Fi in letzter Zeit freue ich mich wirklich auf etwas seichtere Unterhaltung.

Juliettes geheimes Tagebuch von Cat Monroe (Erotik)

Juliettes geheimes Tagebuch habe ich als Rezensionsexemplar erhalten und ich lese es gerade. Es handelt von einer Frau, die in einer lieblosen und sexlosen Ehe feststeckt und beschließt, ihre Sexualität zu reanimieren. Ich bin sowieso auf der Suche nach guter Erotikliteratur, deshalb kommt mir dieses Buch sehr gelegen. Die Rezension dazu gibt es Ende Mai.

Mädchenmeute von Kirsten Fuchs (Jugendliteratur)

Dieses Buch habe ich (genau wie das nächste Buch) in einem Korb voller Mängelexemplare bei Thalia entdeckt und musste es einfach haben. Dieser Roman hat vor ein paar Jahren den Deutschen Jugendliteraturpreis gewonnen und da ich selbst an einem Jugendbuch arbeite, kann ich bestimmt etwas davon lernen. Es geht wohl um eine Art Survival Camp für Jugendliche. Ich bin gespannt!

Dark Zero von Douglas Preston (Thriller)

Thriller sind normalerweise nicht so meins, doch seit meine Mutter mich überredet hat Zero von Marc Elsberg zu lesen, das mich ziemlich begeistert hat, bin ich dem Genre offener gegenüber. Außerdem geht es in Dark Zero anscheinend um eine Künstliche Intelligenz, die aus einem Nasa Gebäude entkommt und nun im Internet Unheil stiftet. Das klingt schon wieder nach Sci Fi und damit nach meiner Art von Buch.

Kennt ihr eines oder mehrere der Bücher? Wie fandet ihr sie?

Ich freue mich über Kommentare!

 

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