Lieblingsbücher Special: Weitere Bücher in meinem Lieblinge-Regal

Ich bin ein Freund davon, Bücher bald nach dem Lesen zu verkaufen oder verschenken. Wenn ich doch mal ein bereits gelesenes Buch behalte, dann muss es mich schon extrem begeistert haben. In meiner Lieblingsbücher Blogserie stelle ich euch nach und nach die Bücher vor, die den Status Lieblingsbuch bei mir erreicht haben.

Hier seht ihr mein Lieblingsbücher-Regal:

Es fehlen noch einige Lieblingsbücher, die ich verliehen habe, die noch bei meinen Eltern stehen und die ich nur als eBooks habe. Diese werde ich euch in späteren Posts vorstellen. Von den Büchern, die ihr auf dem Bild seht, habe ich ein paar bereits hier auf meinem Blog empfohlen, nämlich Harry Potter von J.K. Rowling (auf dem Foto seht ihr meine Lieblingsbände: 5 und 7), To Kill a Mockingbird von Harper Lee, Ein herzzerreissendes Werk von umwerfender Genialität von Dave Eggers und On the Road von Jack Kerouac. Bleiben noch drei Bücher, die ich euch im Folgenden präsentieren möchte.

Gossip Girl von Cecily von Ziegésar

Die Gossip Girl Reihe war meine absolute Lieblingsbuchreihe als Teenager. Ich hatte den ersten Band in der Bücherei ausgeliehen und mir daraufhin den zweiten Band von einer Freundin zum Geburtstag gewünscht. Nachdem sie das Buch in der Nacht vor meinem Geburtstag durchgelesen hat, war sie ebenfalls ein Fan der Reihe, sodass wir uns die Folgebände immer abwechselnd gekauft haben. Das war eine tolle Idee – so lange wir befreundet waren. Jetzt besitze ich nur die Hälfte der Serie. Vor allem den 7. Teil habe ich in meinem Regal vermisst, denn er ist mein Lieblingsteil, deshalb war ich begeistert, als ich das Buch für einen Euro im Antiquariat entdeckt habe.

Gossip Girl erzählt von dem Leben der Reichen und Schönen auf der Upper East Side in New York. Im Zentrum der Handlung stehen die Freundinnen Serena und Blair, die wir Leser durch ihre Abenteuer, Beziehungen, Freundschaften und Kämpfe begleiten. Eine Bloggerin namens Gossip Girl teilt online den aktuellsten Klatsch rund um Blair, Serena und ihre Freunde bzw. Feinde. Die Bücher wurden auch zu einer Serie gemacht, die allerdings inhaltlich sehr stark von den Büchern abweicht. Ein Reiz der Bücher liegt sicher in dem glamourösen Lifestyle der Protagonisten, der zum Träumen anregt, sowie an der Unterhaltung, die all die Dramen und Skandale bieten. Mich hat aber stets der lockere, witzige Schreibstil von Cecily von Ziegésar fasziniert und er hat auch mein eigenes Schreiben stark beeinflusst.

Die Gossip Girl Bücher sind bis heute absolute Feel Good Garanten für mich und ich träume davon, sie alle mal wieder zu lesen – am besten jeweils passend in den Jahreszeiten, in denen die Bücher spielen. Es gibt insgesamt 13 Bücher in der originalen Gossip Girl Reihe. Außerdem gibt es zwei Spin-offs Gossip Girl The Carlyles (4 Bücher) und It Girl (10 Bücher), von denen ich aber nicht alle kenne.

The Great Gatsby von F. Scott Fitzgerald

Ich bin ein Fan von amerikanischen Klassikern und ich finde The Great Gatsby ist die absolute Perle dieses Genres. In dem Buch erzählt Nick Carraway die Geschichte seines Nachbarn und Freundes Jay Gatsby, um den viele Legenden ranken und der berühmt-berüchtigte wilde Partys gibt. The Great Gatsby ist im Prinzip eine Liebesgeschichte, doch für mich ist es einfach Storytelling vom Feinsten. Wie F. Scott Fitzgerald es schafft, auf so wenigen Seiten (nur 180!) solch eine gut durchdachte, spannende Geschichte zu kreieren, fasziniert mich immer wieder. The Great Gatsby ist ganz großes Kino (sowohl im Buch als auch im eigentlichen Kino, nämlich bei der Verfilmung von Baz Luhrmann in 2013) voller Drama, Wendepunkte, Verrat und großen Gefühlen. Ich finde, für Menschen, die lernen wollen zu schreiben, ist dieses Buch ein Muss.

The Beach von Alex Garland

Dieses Buch wurde mir von einer Bekannten empfohlen, weshalb ich mich riesig gefreut habe, als ich es auf einem Flohmarkt entdeckt habe. Und es hat mich nicht enttäuscht. The Beach ist einfach eine verdammt gute Geschichte voller Spannung. Das Leseerlebnis hat mich total umgehauen, denn ich war absolut nicht auf die Handlung vorbereitet. Es geht um eine Gruppe von Reisenden, die eine größtenteils unbewohnte Insel entdecken und sich dort einer am Strand lebenden Gesellschaft anschließen. Das Konzept eines absolut freien Lebens fernab von der Zivilisation klingt erst einmal sehr verlockend, aber natürlich lauern dort viele Gefahren und Probleme. Das Lesen des Buchs hat mir einfach riesigen Spaß bereitet. 80% der Zeit über war ich absolut begeistert von dieser Welt voller Abenteuer, während die letzten 20% sehr schnell zu einem Horrortrip wurden – was das Buch nur noch besser gemacht hat.

The Beach hat mir wirklich den Atem geraubt. Ich denke, von den drei Büchern (bzw. eine Buchreihe), die ich euch in diesem Post vorgestellt habe, ist The Beach vermutlich mein Liebling. Auch hier gibt es eine Verfilmung aus dem Jahr 2000 mit Leonardo diCaprio, die okay ist, wenn auch nicht so gut wie das Buch.

Kennt ihr eines meiner Lieblingsbücher und mochtet ihr es vielleicht auch so gerne? Lasst mir einen Kommentar da! :)

 

ACHTUNG! INFOS ZU DEN KOMMENTAREN, UM DER DSGVO GERECHT ZU WERDEN: Durch das Abschicken eines Kommentars erklärt ihr euch mit der Speicherung eurer Daten einverstanden. Um Missbrauch zu vermeiden sowie den Überblick über Kommentare zu behalten, werden Name, E-Mail, IP-Adresse, Zeitstempel und Inhalt des Kommentars gespeichert. Weitere Informationen findet ihr in der Datenschutzerklärung.

 

Advertisements

Top Ten Thrusday 372

Diesen Donnerstag geht es beim TTT um 10 Bücher, die besser waren als ihre Verfilmung. Ich bin wirklich gespannt, was wir Blogger da so alles zusammentragen. Tatsächlich ist es mir ziemlich schwergefallen, 10 Bücher für diese Aufgabe zu finden, denn ich finde die Verfilmungen oft angemessen, manchmal sogar besser als die Bücher (ich weiß, es ist vermutlich komisch, so etwas von einer Bücherliebhaberin zu hören). Trotzdem möchte ich euch jetzt 10 Bücher vorstellen, wobei die Verfilmungen dieser von Absolut-Unerträglich bis Ziemlich-Super-Aber-Das-Buch-War-Trotzdem-Besser reichen.

1. Percy Jackson von Rick Riordan

Percy Jackson ist mir sofort in den Sinn gekommen, als ich die heutige TTT Aufgabe zum ersten Mal gelesen habe. Ich habe damals die komplette Buchreihe verschlungen und geliebt. Als ich dann aber die ersten beiden Filme geschaut habe, fand ich diese absolut furchtbar. Ich kann mich kaum noch an sie erinnern, nur daran, dass ich so enttäuscht von diesen Buchverfilmungen war, wie noch nie zuvor. Das Einzige an den Filmen, das ich gut fand, war der Protagonist. Logan Lerman hat den aufmerksamkeitsdefiziten Percy Jackson wirklich gut getroffen.

2. Insurgent von Veronica Roth

Während ich die Verfilmung des ersten Buchs der Divergent Trilogie (Buch auf Deutsch: Die Bestimmung) noch ziemlich gut fand, konnte der zweite Film Insurgent (Buch auf Deutsch: Tödliche Wahrheit) mich kaum begeistern und das obwohl die Divergent Trilogie eine meiner liebsten YA Distopie Reihen ist. Fairerweise muss ich erwähnen, dass das zweite Buch auch der Teil ist, den ich beim Lesen am wenigsten mochte, aber trotzdem hätte ich mir vom Film mehr erhofft.

3. Allegiant von Veronica Roth

Wo Insurgent mittelmäßig war, war Allegiant (Buch auf Deutsch: Letzte Entscheidung) einfach nur dämlich. Ich habe mich während dem Schauen aufgeregt, vor allem darüber, wie sie die Handlung unnötig in die Länge gezogen haben, weil der Plan wohl war, das letzte Buch (wie es gerne und bei anderen Verfilmungen wie den Hunger Games und Harry Potter auch gut gemacht wird) in zwei Teile zu teilen, um noch mehr Profit zu machen. Tja, der Plan ist nicht aufgegangen, denn Allegiant hatte so wenig Erfolg, dass es nie zu einem vierten Teil kam. Jetzt höre ich Gerüchte, dass es eine Divergent Serie geben soll.

4. Der Circle von Dave Eggers

Der Circle ist kein Buch, das einfach zu verfilmen ist, denn es passiert nicht wirklich viel, obwohl das Buch mich mit seiner gruselig akkuraten Gesellschaftsanalyse total fesseln konnte. Ich bin froh, dass der Film gemacht wurde, denn er bringt ein wichtiges Thema zu Menschen, die vielleicht nie das Buch lesen würden. Ungefähr 80 % des Films fand ich auch ziemlich solide (obwohl ich mich doch wundere, wieso auf Sex und Beziehungen komplett verzichtet wurde, obwohl beides in dem Buch eine nicht unerhebliche Rolle spielt). Nur das Ende hat mich enttäuscht. Es ist unmöglich, diese Enttäuschung näher zu beschreiben, ohne zu spoilern, aber man kann sagen, dass der Film am Ende in die entgegengesetzte Richtung geht wie das Buch und dadurch meiner Meinung nach die Aussage, die mich bei dem Buch so berührt hat, verfälscht.

5. The Magicians von Lev Grossman

Wie ich viel zu oft erwähne, bin ich ein riesiger Fan der Magicians Bücher von Lev Grossman (auf Deutsch: Die Zauberer von Fillory). Ich bin auch ein ziemlich großer Fan der gleichnamigen Serie, die auf den Büchern basiert und bereits drei Staffeln hinter sich hat, obwohl ich die Bücher vorziehe. Irgendwie bin ich dankbar, dass die Serie ziemlich weit von den Büchern entfernt ist und ihre eigenen Geschichten und Figurenentwicklungen erzählt, denn so kann sie zumindest keine Geschichten aus dem Buch verhunzen. Und ich finde es beeindruckend, was die Serie aus manchen Figuren gemacht hat, die in den Büchern keine große Rolle spielen oder total unsympathisch gezeichnet werden. Magicians, die Serie, ist verrückt und extrem chaotisch, aber ich schaue sie trotzdem immer wieder gerne, auch wenn ich sie mittlerweile als unabhängig von den Büchern betrachte.

6. Jakob der Lügner von Jurek Becker

Dieses Buch habe ich für die Uni gelesen. Als ich es für meine Abschlussprüfung wiederholen musste, habe ich mir den Film angeschaut. Der Film war nicht schlecht. Er hat Robin Williams in der Hauptrolle und generell fand ich die Figuren alle gut dargestellt. Für mich entstand allerdings ein ähnliches Problem wie bei Der Circle, weil Dinge gezeigt werden, die die Aussage des Buchs auf den Kopf stellen, denn in diesem hält der Erzähler sogar ausdrücklich fest, dass genau dies eben nicht geschieht.

7. On the Road von Jack Kerouac

Wie ihr wahrscheinlich mittlerweile wisst, ist On the Road mein Lieblingsbuch, weshalb es wohl keine Überraschung ist, dass ich das Buch besser finde als den Film. Ich mag den Film und schaue ihn immer noch ab und zu (wenn auch seltener, als ich das Buch lese). Ich bin dankbar, dass der Film erst 2012 erschienen ist und deshalb modern und hochwertig aussieht. Auch Kristen Stewart in der Rolle von Marylou hat mir gut gefallen. Der Film orientiert sich wohl an der Urfassung von Jack Kerouac, die erst 2010 veröffentlicht wurde und die ich nie gelesen habe (denn: Lektorate machen Bücher besser und ich würde nicht wollen, dass irgendwer mein erstes Manuskript liest). Aus diesem Grund sind die tatsächlichen Personen in dem Film stärker zu erkennen als in dem Buch und es gibt deutlichere homosexuelle Szenen.

8. Gossip Girl von Cecily von Ziegesar

Mit Gossip Girl ist es ähnlich wie bei den Magicians, in dem Sinne, dass die Serie vom Plot her sehr stark von den Büchern abweicht. Das ist bei Gossip Girl sogar noch extremer. Ich würde sagen, dass fast keine der Geschichten, die die Serie erzählt, in den Büchern vorkommt. Beziehungskonstellationen wurden komplett verändert und einige Figuren sehen total anders aus, als sie in den Büchern beschrieben werden. Trotzdem hat mir die Serie Spaß gemacht und ich habe sie immer gerne geschaut. Doch die Bücher waren in meinen Teenagerjahren quasi mein Leben, weshalb die Serie da natürlich nicht heranreichen kann.

9. The Beach von Alex Garland

Das Buch The Beach ist eines meiner Lieblingsbücher. Es wurde mir empfohlen und ich bin total unvorbereitet in die Lektüre gegangen. Wow, das war vielleicht eine Leseerfahrung. Manchmal hat es sich angefühlt wie der beste Trip meines Lebens und dann wieder wie der absolute Albtraum. Der Film konnte diese Erfahrung, wie ich finde, nicht so gut einfangen, was aber auch einfach daran liegen könnte, dass ich schon wusste, was passieren würde. Leonardo Di Caprio hat mich in der Hauptrolle aber überzeugen können.

10. Alice im Wunderland von Lewis Carroll

Ich glaube, in diesem Fall habe ich sogar den Film gesehen, bevor ich das Buch komplett gelesen habe. Alice im Wunderland war der erste Film, den ich je in 3D gesehen habe, und es hat mir definitiv Spaß gemacht, mich zu fühlen, als flögen mir die Tassen tatsächlich um die Ohren. Ich mag den Film auf jeden Fall. Später habe ich dann aber mal das Buch in einer Nacht durchgelesen und es hat mich noch mehr begeistern können. So etwas Verrücktes hatte ich noch nie gelesen. Alice im Wunderland hat mir gezeigt, dass sich Bücher nicht immer an die Regeln halten müssen, sondern manchmal einfach komplett Durchdrehen können und gerade dadurch zu etwas Besonderem werden.

 

ACHTUNG! INFOS ZU DEN KOMMENTAREN, UM DER DSGVO GERECHT ZU WERDEN: Durch das Abschicken eines Kommentars erklärt ihr euch mit der Speicherung eurer Daten einverstanden. Um Missbrauch zu vermeiden sowie den Überblick über Kommentare zu behalten, werden Name, E-Mail, IP-Adresse, Zeitstempel und Inhalt des Kommentars gespeichert. Weitere Informationen findet ihr in der Datenschutzerklärung.