Top Ten Thursday: Meine 10 Empfehlungen für Jugendbücher

Heute geht es beim Top Ten Thursday um Jugendbücher und da bin ich gerne wieder mit dabei. Ich muss sagen, dass ich mittlerweile nicht mehr so gerne Jugendbücher lese. Ich finde zwar nicht, dass diese ausschließlich für Jugendliche sind, aber ich merke schon, dass ich mich in die Teenager-Protagonist*innen einfach nicht mehr so einfühlen kann. Trotzdem haben Jugendbücher in meinem Leben – besonders auch in der Entwicklung meiner Leseliebe – eine große Rolle gespielt, deshalb möchte ich hier gerne teilen, welche Bücher mich auf meinem Leseweg besonders begleitet haben (auch wenn ich das Thema dadurch leicht abwandele).

1. Fliegender Stern von Ursula Wölfel

Okay, vielleicht ist das eigentlich noch ein Kinderbuch? Aber es ist das erste Buch, bei dem ich mich daran erinnere, es bewusst zu lesen – und zwar mehrmals. Es ging um einen Indianer-Jungen, der Fliegender Stern heißt, dessen Heimat ihm von den weißen Männern weggenommen wird. Also, es war eigentlich schon ein ziemlich politisches und kritisches Buch. Und es wird immer einen Platz in meinem Herzen haben.

2. Der Windfänger von William Nicholson

Das Buch wurde mir damals von der Mutter einer Freundin geschenkt und ich mochte es total. Es ist, soweit ich mich erinnere, eine dystopische Geschichte mit einen Kastensystem und im Zentrum stehen Zwillinge, die per Telepathie miteinander reden können, was ich damals einfach megalcool fand.

3. Animorphs von Katherine Alice Applegate

Ich hoffe, das ist jetzt auch das Buch, an das ich mich erinnere, und nicht ein ähnliches Buch. Aber es ging um Kinder, die sich in Tiere verwandeln konnten. Ich weiß noch, wie ich das mit einer Klassenkameradin auf einer Klassenfahrt verschlungen habe und wir uns über die wirren Geschehnisse in der Story kaputtgelacht haben.

4. Die Stadt der Kinder von Andreas Schlüter

Oh, Andreas Schlüter Bücher habe ich als Pre-Teen geliebt! Die Stadt der Kinder, in der plötzlich alle Erwachsenen verschwinden, war mein Favorit. Das hat mir als kleine Rebellin natürlich gut gefallen ;)

5. Harry Potter von J.K. Rowling

Meine Lese-Biografie wäre nicht vollkommen ohne Harry Potter, auch wenn die Autorin heute so umstritten ist. Aber damals bedeutete mir Harry Potter alles. Ich bin mit Harry Potter groß geworden. Die ersten drei Teile haben mir noch meine Oma und Mutter vorgelesen, weshalb ich die Bücher eng mit den beiden verbinde. Später war ich dann eins dieser Kinder und Jugendlichen, die verkleidet um 12 Uhr nachts im Buchladen gefeiert haben, wenn der neue Teil rauskam. Mit meinen Freundinnen habe ich mich ewig darüber ausgetauscht, wie es weitergehen könnte. Ich war in einem Harry Potter Forum, wo wir Rollenspiel-Fanfics geschrieben haben. Das ganze Programm eben. Mein Lieblingsteil ist übrigens Der Orden des Phönix.

6. Gossip Girl von Cecily von Ziegesar

Ich würde es nicht unbedingt uneingeschränkt empfehlen, denn wie ich schon mal in einem Blogpost (Bücher, die meine Weltsicht verändert haben) geschrieben habe, hat mich das Buch auch zum Negativen beeinflusst. Aber neben Harry Potter war Gossip Girl meine absolute Lieblings-Buchreihe als Jugendliche. Meine beste Freundin und ich haben die Bücher immer abwechselnd gekauft und verschlungen und uns dann gefühlt wie unsere Heldinnen von der Fifth Avenue.

7. Hunger Games von Suzanne Collins

Nach dem Abi hatte ich dann eine Zeit lang, in der ich wenig gelesen habe – mit 18 hatte ich einfach andere Dinge im Sinn ;) Aber dann saß ich eines Tages mit 20 oder 21 im Zug in den USA und ein Mädchen neben mir war total gefesselt von ihrem Buch. Als ihre Freundin sie fragte, wie es ist, meinte sie: Total gut – es ist erst der erste Tag und es sind schon sechs Leute gestorben! Das hat mein Interesse geweckt. Das Buch war Hunger Games (Tribute von Panem). Ich habe trotzdem erstmal den Film gesehen, den ich auch sehr gut finde, und dann doch noch das Buch gelesen, weil ich einfach mehr davon wollte. Da war’s um mich geschehen. Das hat mich total auf die YA Dystopie Schiene gebracht und schließlich auch generell wieder ins Lesen.

8. Slated von Teri Terry

Die YA Dystopie Trilogie, die ich von alle am meisten mochte, war Slated (Gelöscht). Es geht um ein diktatorisches System, in dem Menschen, die ein Verbrechen vergehen, die Erinnerungen gelöscht werden. Slated war einfach eine tolle Reihe – vor allem der zweite Teil war phänomenal!

9. Perks of being a wallflower von Stephen Chbosky

Nun sind in meiner Liste ja eine Menge Fantasy-Jugendbücher, aber ein ganz normales Jugendbuch, das ich auch als Erwachse noch sehr mochte, war Perks of being a wallflower. Es ist eine klassische Growing Up Geschichte, aber hat einfach interessante Figuren und ist schön geschrieben.

10. Illuminae von Amie Kaufman und Jay Kristoff

Und zuletzt noch eine Trilogie, die ich vor noch nicht so langem gelesen haben, und von der ich gerne auch heute noch mehr hätte, denn ich liebe sie nach wie vor! Die Illuminae Akten sind eine Sci Fi Young Adult Reihe, die (zumindest im ersten Teil) auf einem Raumschiff spielt, wo die Hölle ausbricht. Das Besondere ist, dass es keine klassisch erzählte Geschichte ist, sondern – wie der Name noch sagt – eine Sammlung von Akten: Chats, Kameraprotokolle, Mails, etc. Klingt wirr, funktioniert aber wunderbar! Im Zentrum stehen je Band zwei jugendliche Protagonist*innen und es gibt auch immer eine Liebesgeschichte, aber die Figuren fühlen sich (vielleicht wegen der Extremsituationen, in die sie geworfen werden) total erwachsen an. Die Bücher gehören bis heute zu meinen absoluten Lieblingen!

Welche Jugendbücher haben euch geprägt und was könnt ihr empfehlen? Lest ihr auch als Erwachsene noch gerne Jugendliteratur? Seid ihr auch beim TTT dabei? Lasst mir gerne eure Tipps, Gedanken und Links in den Kommentaren!

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17 Kommentare

  1. Mai Quynh sagt:

    Ich habe viele Jugendbücher erst im Erwachsenenalter gelesen (Harry Potter, Panem) und die haben mich komplett gefesselt. Aber letztens habe ich ein Jugendbuch gelesen, da konnte ich mich nicht mehr ganz so reinfühlen. Aber da habe ich mir gedacht, dass das als Erwachsene:r vielleicht auch nicht so schlecht ist, hin und wieder in andere (junge/jugendliche) Lebensrealitäten reinzusehen?

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    1. Sunita sagt:

      Stimmt, das ist sicher auch wichtig – gerade als Eltern, Lehrerer*innen, etc.

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  2. Jenny sagt:

    Ich erinnere mich wieder „Animorphs“. Die Bücher fand ich damals cool. Leider hatte die Bücherei nicht alle Bände und ich hab es nie zu Ende gelesen.
    Harry Potter gehört auch zu meinem liebsten Jugendbüchern plus Twilight von Stephenie Meyer. Andere Reihen sind mir nicht im Gedächtnis geblieben, obwohl ich einige gelesen habe und auch heute noch das ein oder andere Jugendbuch lese.
    Viele Grüße
    Jenny

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    1. Sunita sagt:

      Juhu noch ein Animorphs Fan! :)

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  3. Hallo Sunita :-)

    Von deinen Büchern kenne ich leider nur die Harry Potter Reihe und die Panem Reihe^^°
    Zwar sagt mir der Name Andreas Schlüter was, aber ich komme grad nicht drauf, welches Buch ich von ihm gelesen habe …
    Und ja, für Bücher ist man ja eigentlich nie zu alt, man hat dann zwar eine andere Sicht darauf als wie als Kind oder Teenie, aber genießen kann man es ja trotzdem :-)

    Lg,
    Kira

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  4. Corly sagt:

    Huhu,

    Panem hat mir ja nicht immer gut gefallen. Katniss war einfach nicht meins.

    LG Corly

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    1. Sunita sagt:

      Katniss war auch überhaupt nicht meins ;) Aber mich hat die Story einfach gefesselt.

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  5. Sarah sagt:

    Huhu Sunita,
    von deiner Liste habe ich auch schon einige Bücher gelesen, die ich auch definitiv zu meinen Lieblingen zähle. Harry Potter vor allem <3
    Aber auch Die Trubute von Panem und Die Illuminae Akten haben mir sehr gut gefallen. Bei letzteres freue ich mich auch sehr auf den dritten Band.

    Alle deine Bücher kenne ich heute sogar auch. Zwar noch nicht alle gelesen, aber immerhin kommen sie mir bekannt vor.

    Liebe Grüße
    Sarah

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    1. Sunita sagt:

      oh, ist der dritte Band der Illuminae Akten nich nicht auf Deutsch raus? Hab es auf Englisch gelesen und der 3. Teil hat mir sogar am besten gefallen (auch wenn alle gut waren, wobei ich beim 2. Teil das Paar nicht so zusammen mochte). Dann wünsch ich dir viel Spass damit :)

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  6. Petra Berger sagt:

    Hallo,
    eigentlich dachte ich, ich kenne ein breites Spektrum an Jugendbüchern aber von Deinen genannten kenne ich kein einziges. Ich werde also ordentlch stöbern um zu sehen,was mich so anspricht. Eine schönes Theman, bei dem man in Erinnerungen schwelgen kann. Meine Mama liest auch mit 90 Jahren noch Harry Potter, man ist also nie zu alt. LG Petra

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    1. Sunita sagt:

      Dann viel Spass beim Stöbern :) Wie süss, deine Mama, die mit 90 Harry Potter liest, total schön <3 Meine Oma hat mir die Bücher damals ja auch teilweise vorgelesen und weil sie kein Wort Englisch kann, klangen die Namen wie Dumbledore oder Huffelpuff bei ihr immer sehr lustig xD

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  7. aleshanee75 sagt:

    Hi Sunita!

    Schön dass auch bei dir Harry Potter zu finden ist :) Viele möchte die Bücher ja gar nicht mehr zeigen – aber egal wie man zu der Autorin steht, die Geschichte ist einfach nur toll <3

    Ursula Wölfel ist mir ein Begriff aus meiner Kindheit, aber ich glaube, ich hab nie was von ihr gelesen… Von Andreas Schlüter haben meine Kids die Bücher gelesen, wenn ich mich richtig erinnere. Ich kenne leider keins von ihm.

    Hunger Games fand ich auch großartig!!! Ich hab ja heute die Gregor Reihe von der Autorin dabei, die leider viel zu wenig kennen. Die ist für ein etwas jüngeres Publikum als Panem, aber man merkt schon hier, dass sie es düster und brutal mag *lach*

    Von Jay Kristoff will ich schon so lange etwas lesen, seit damals *lach* als der erste Nevernight Band erschien. Seitdem steht der auf meiner Wunschliste bzw. ist er jetzt zumindest shcon auf meinem SuB. Mittlerweile gibts ja schon so viel Bücher – ich muss endlich mal damit anfangen ^^

    Liebste Grüße, Aleshanee

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    1. Sunita sagt:

      Ja, Harry Potter ist einfach so ein wichtiger Teil meiner Kindheit und Jugend – sowas bleibt erhalten <3
      Oh ja, die Gregor Reihe kannte ich auch noch nicht – ehrlich gesagt, war mir gar nicht bewusst, dass sie überhaupt noch was anderes außer den Hunger Games geschrieben hat ;)

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  8. Martin sagt:

    Hallo Sunita,
    ich lese nach wie vor gerne Jugendbücher, vor allem, wenn es sich um phantastische Bücher handelt und es sich nicht um reine Liebesgeschichten handelt. Von deinen Büchern kenne ich (natürlich) Harry Potter (den erwarte ich heute auch öfter), von dem ich allerdings nur die ersten Bände und die Filme kenne. Die Bücher habe ich nie beendet, da sie mich irgendwann gelangweilt haben und die neueren Filme haben mich auch nicht ganz überzeugen können.
    Die Animorphs wollte ich zwar immer lesen, habe es aber nie geschafft und bin irgendwann von der Idee abgekommen. Vielleicht sollte ich mir das aber noch einmal überlegen. Von HUNGER GAMES kenne ich nur die Filme, aber die haben mich nicht so überzeugt, so dass ich eigentlich auch keine Lust darauf habe die Bücher zu lesen.
    Liebe Grüße
    Martin
    Mein TTT: https://wp.me/p9WDjt-hmR

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    1. Sunita sagt:

      Ja, so geht es mir auch – reine Liebes-Jugendbücher würde ich auch nicht lesen ;)
      Wann hast du denn mit Harry Potter angefangen? Ich kenne einige, die die Liebe für die Bücher und Filme nicht nachvollziehen können, weil sie sie erst als Erwachsene gesehen haben – was ich dann auch verstehen kann, für mich ist es wirklich das nostalgische Gefühl meiner Kindheit, das ich daran liebe :)
      Cool, dass du Animorphs zumindest kennst! Ich musste ewig suchen, um zu herauszufinden, wie diese Bücher hießen, weil es mittlerweile schon einige andere Buchreihen mit derselben Idee gibt. Ob mir die Animorphs heute noch gefallen würden, weiß ich nicht. Die Reihe ist halt echt schon ganz schön alt.

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  9. Andrea sagt:

    Guten Morgen Sunita :)

    Ich lese mittlerweile auch nicht mehr so viele Jugendbücher. Tatsächlich sind es meistens die Protagonistinnen, die mir eine Geschichte madig machen, weil sie mir tierisch auf die Nerven gehen. Zudem finde, dass viele einfach keine Überraschungen mehr zu bieten haben.

    Harry Potter und Die Tribute von Panem habe ich von deiner Liste schon gelesen, beides Reihen, die ich damals sehr gemocht habe :) die anderen Bücher kenne ich teilweise nicht mal namentlich.

    Lieben Gruß
    Andrea
    Meine Jugendbuch-Empfehlungen

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    1. Sunita sagt:

      Jaa, das mit den nervigen Protagonistinnen in den Jugendbüchern kann ich so nachvollziehen! xD

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