Rezension: She von Thomas Karsten

Fotobuch | Erscheinungsjahr: 2006 | Gebundene Ausgabe: 240 Seiten | Verlag: konkursbuch Verlag  |Sprache: Deutsch + Englisch (bilingual) | ISBN: 978-3887693459

Kurzinhalt

She ist ein Bildband voller Aktfotografien, die Thomas Karsten über Jahre hinweg von seiner Freundin Sarah machte – teils alleine, teils mit anderen Frauen, manchmal noch leicht bekleidet, manchmal komplett nackt. Die Fotos werden von Interviews mit den beiden Beteiligten (Fotograf und Modell) begleitet, in denen sie die Entwicklung ihrer Liebesgeschichte erzählen.

Ich habe dieses Buch im Rahmen der SuBventur Challenge #DasSuBabc gelesen in der Kategorie: W – Lies ein Buch mit weniger als 500 Seiten (aber mindestens 100).

Eigene Meinung

Einen Fotoband zu besprechen, ist natürlich etwas anderes, als einen Roman zu rezensieren. Aber ganz so unterschiedlich ist es dann doch nicht, denn obwohl das Buch wenige Wörter beinhaltet, erzählt es trotzdem eine Geschichte – und das ist auch, was mich an She am meisten begeistert hat. Die beiden Interviews stehen zu Beginn des Buchs. Darin erzählen Thomas Karsten und Sarah im Gespräch mit der Verlegerin, wie sie sich kennenlernten und ineinander verliebten, wie sie eine Zeit lang ihr Leben miteinander teilten und wie die Beziehung schließlich begann zu zerbröckeln. Die Gespräche sind wundervoll ehrlich und beleuchten die guten und schlechten Seiten von Beziehungen, die sicher viele der Leser selbst schon einmal erlebt haben.

Durch das Buch hindurch finden sich dann auch Zitate aus den Interviews direkt neben den Fotos platziert, sodass die Leser gar nicht drum herum kommen, als das eine auf das andere zu beziehen. Das erzeugt teils ein wirklich berührendes Zusammenspiel von Bild und Text, das mir oft das Gefühl gab, in der erzählten und fotografierten Situation mit dabei zu sein. Text und Bild gemeinsam können eben eine Illusion von Authentizität erschaffen, die eins der beiden Medien alleine so nicht hinbekommt. Das hat mir das ein oder andere Mal eine wahre Gänsehaut über den Rücken gejagt.

Was die Aktfotografien an sich betrifft, kenne ich mich nicht gut genug aus, um auf die technischen Details einzugehen, doch selbst ich als Hobbyfotografin kann sehen, dass hier ein professioneller Fotograf am Werk war. Beim Betrachten der Bilder habe ich definitiv die Verbundenheit zwischen Fotograf und Modell gespürt und die ist letzten Endes auch, was mir in Erinnerung geblieben ist.

Davon abgesehen will ich anmerken, dass das Layout einfach super ist. Die Fotos sind in Schwarzweiß gehalten, wovon ich persönlich nicht der größte Fan bin, doch das Layout des Buchs bringt einen schönen, hellen Blauton ein und die Platzierung der Bilder und Zitate trägt zum Fluss der Geschichte bei.

Anmerkung

Auf die Bewertung verzichte ich hier mal, da es schwer ist, ein Fotobuch mit den Romanen, die ich sonst lese, zu vergleichen. Außerdem will ich darauf hinweisen, dass ich ein Volontariat bei dem konkursbuch Verlag, in dem She erschienen ist, gemacht habe und das Buch geschenkt bekommen habe. Das Buch war allerdings ein Abschiedsgeschenk und kein Rezensionsexemplar.

 

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SuBventur-Challenge: #DasSuBabc

Ich bin leider ein bisschen spät auf die wunderbare SuBventur-Challenge von KeJas BlogBuch gestoßen, doch ich möchte gerne trotzdem noch mitmachen. Das Ziel der Challenge ist, so viele Bücher wie möglich zu lesen, die man schon besitzt und die sich auf dem eigenen Stapel ungelesener Bücher (SuB) tummeln. Um das ganze spaßiger zu gestalten, gibt es 26 Aufgaben, die je mit einem Buch erfüllt werden müssen – also ein ganze ABC voller Anreiz, den eigenen SuB abzuarbeiten. Die komplette Liste und die Teilnahmeregeln findet ihr HIER. Die Challenge läuft eigentlich von Anfang Januar bis Ende März, also ich starte ein bisschen zu spät – mal sehen, wie weit ich kommen werde.

Inspiriert von der Challenge bin ich letzte Woche meinen SuB durchgegangen. Dort bin ich auf ein paar Überraschungen in Form von Büchern, von denen ich ganz vergessen hatte, dass ich sie besitze, gestoßen. Insgesamt umfasst mein SuB 47 Bücher. Davon sind vier geliehen und sechs halb gelesen. Von den restlichen Büchern sind 17 aus dem Bereich Belletristik, 20 Sachbücher und eines ein Fotobuch. Sachbücher bleiben einfach am längsten bei mir liegen, dabei finde ich die Themen alle extrem spannend.

Ich habe vierzehn meiner Bücher für die Aufgaben der #DasSuBabc Challenge ausgewählt und seit dem auch schon das ein oder andere Buch dieser Liste gelesen.

Hier kommt meine Übersicht zur SuBventur-Challenge:

A – Bücher angefangen, beiseitegelegt und nie beendet, lies ein anfangendes Buch nun zu Ende

Isadora von Peter Kurth (Biografie): Diese Biografie der Tänzerin Isadora Duncan habe ich letzten April in London gekauft. Sie ist interessant und Isadoras Leben fasziniert mich, aber das Buch ist nun mal auch extrem dick. Es dauert wohl noch eine Weile, bis ich es komplett gelesen habe, aber ich will zumindest versuchen, ein Stück weiterzukommen.

B – Nur was für „Babys“? Lies ein Buch aus dem Bereich Kinder- und Jugendbücher

Nichts von Janne Teller (Jugendbuch): Das Buch habe ich letzten Sommer auf einem Flohmarkt gekauft und ich habe es gerade vor ein paar Tagen gelesen. Eine Rezension folgt entweder als einzelner Post oder im Rahmen meines Rückblicks Ende März. Bisher kann ich nur sagen, dass diese Geschichte nicht war, was ich erwartet hatte.

D – Doppelte Freude! Du darfst bei dieser Aufgabe ZWEI Bücher DEINER Wahl lesen

Das Handbuch zum Drehbuch von Syd Field (Lehrbuch) und Wer schuf den Schöpfer? von Ravi Zacharias und Norman Geisler (Sachbuch Religion): Das Drehbuch-Lehrbuch hat eine Freundin auf der Straße gefunden und mir geschenkt, weil sie weiß, dass es einer meiner Lebensziele ist, das Drehbuchschreiben zu erlernen. Sobald ich mit der Überarbeitung meines Romans fertig bin, soll mein nächstes Schreibprojekt ein Drehbuch sein. Ich habe schon ein Exposé, aber ich muss noch das Drehbuchschrieben an sich lernen und hoffe, dass dieses Buch mir dabei helfen wird. Das Buch Wer schuf den Schöpfer? habe ich selbst in einer Zu-Verschenken-Box gefunden. Da ich mich im Moment intensiv mit Religion beschäftige, bin ich gespannt, ob mir dieses Buch neue Perspektiven eröffnen wird.

E – Lies ein eBook

Der Marsianer von Andy Weir (Science Fiction): Der Marsianer habe ich zusammen mit Artemis vor einer Weile als eBook gekauft. Letzteres habe ich sofort gelesen und die Rezension kommt Anfang März. An Der Marsianer habe ich mich allerdings noch nicht gewagt. Ich liebe den Film und erwarte deshalb viel von dem Buch.

F – Ferne Länder, lies ein Buch welches nicht in Deutschland spielt

Die unglaubliche und traurige Geschichte von der einfältigen Eréndira und ihrer herzlosen Großmutter von Gabriel García Márquez (Kurzprosa): Dieses Buch hat mir vor ein paar Jahren ein Freund zum Geburtstag geschenkt und seitdem verstaubt es auf meinem SuB. Ich habe keine Ahnung, was mich da erwartet, aber der Autor ist aus Kolumbien und ich denke, dass auch das Buch dort spielt. Ich lasse mich überraschen.

G – Lies ein Buch, dessen Genre kaum bis gar nicht von Dir gelesen wird

Four Novels of the 1960s von Philip K. Dick (Science Fiction): Ich lese eigentlich fast gar kein Science Fiction. Artemis war mein erstes richtiges Sci Fi Buch und dadurch bin ich ein bisschen auf den Geschmack gekommen. Mein Mann ist ein großer Philip K. Dick Fan und hat mir schon vor Ewigkeiten zwei Sammelbände mit Philip K. Dick Geschichten gegeben. Einer davon hat es jetzt endlich auf meine Leseliste geschafft. Ich kenne einige Filme und Serien, die auf Philip K. Dick Büchern beruhen (Man in a High Castle, Minority Report, Blade Runner, Philip K. Dick’s Electric Dreams) und bin bereit, mich auf diesen Kult-Sci Fi-Autor einzulassen.

I – Lies ein informatives Buch (Sachbuch)

Die Zeit vor der Zeit von Heinz R. Pagels (Sachbuch Astronomie): Dieses Buch habe ich vor Jahren in einem Second Hand Shop erworben. Ich bin absolut fasziniert von der Dimension der Zeit und von Astrophysik. Das Buch behandelt anscheinend das, was vor dem Urknall geschehen ist – was auch immer das sein mag. Es scheint aber etwas mit Raumzeit zu tun zu haben.

K – Kaum Worte – lies ein Buch mit nur einem Wort als Titel (ohne Untertitel!)

Geld von Sigrun Casper (Hg.) (Anthologie): Diese Anthologie ist von dem Verlag, bei dem ich ein Volontariat gemacht habe, und wurde mir von der Verlegerin geschenkt. Bisher bin ich nicht dazu gekommen, es zu lesen, aber da ich mich extrem für das Thema Geldwirtschaft interessiere und die Herausgeberin gut kenne, freue ich mich auf das Buch.

N – Ein Name im (Buch)Titel

Die verlorene Ehre der Katharina Blum von Heinrich Böll (Klassiker): Seit ich mit 11 Jahren beschlossen habe, Journalistin zu werden, sagen mir immer wieder Leute, dass ich unbedingt dieses Buch lesen muss, weil es sich wohl darum dreht, was passiert, wenn Journalisten zu weit gehen. Ich habe es schon vor einer Weile in einem Antiquariat gekauft und möchte es nun endlich mal lesen.

Q – Quatsch machen, lies etwas total Verrücktes bzw. Fantasievolles

Die Nacht der Masken von Ines Witka (Reportage): Dieses Buch ist von einer Autorin, die ich persönlich kenne und schätze. Ich habe ihre neueren Bücher gelesen, aber noch nicht dieses Debüt. Es sieht schön edel aus, was mich gleich zu dem Buch hingezogen hat. Wie verrückt es wirklich ist, kann ich noch nicht beurteilen, aber da es um Sexparties geht, dachte ich mir, dass es in diese Kategorie passen könnte.

S – Lies ein Buch, dessen Cover vorrangig schwarz ist

Inside WikiLeaks von Daniel Domscheit-Berg (Reportage): Dieses Buch hat mir vor Jahren meine Mutter geschenkt, weil sie meint, dass ich es unbedingt lesen müsse. Die anderen Bücher, die mir meine Mutter mit diesen Worten in die Hand gedrückt hat, waren Der Circle von Dave Eggers und Zero von Marc Elsberg und sie waren beide fantastisch, deshalb will ich auch Inside WikiLeaks eine Chance geben.

U – Lies ein Buch eines dir unbekannten Autors oder Verlags

To kill a mockingbird von Harper Lee (Klassiker): Ich habe weder dieses noch ein anderes Buch von dieser berühmten Autorin gelesen, aber das möchte ich nun ändern, vor allem da dieses Buch wirklich schon ewig auf meinem SuB ist. Ich weiß nicht viel darüber, außer dass es ein richtiges Kult-Buch geworden ist.

V – Lies ein Buch, welches in der Vergangenheit spielt (mind. 10 Jahre)

Der scharlachrote Buchstabe von Nathaniel Hawthorne (Klassiker): Ich weiß nicht genau, wann das Buch spielt, aber doch sicher vor ein paar Jahrhunderten, also passt es gut in diese Kategorie. Der scharlachrote Buchstabe ist ja ziemlich bekannt, aber alles, was ich darüber weiß, stammt aus dem Film Leicht zu haben und ehrlich gesagt, ist der Film auch der Grund, weshalb ich dieses Buch lesen will.

W – Lies ein Buch mit weniger als 500 Seiten (aber mind. 100!)

She von Thomas Karsten (Fotobuch): She hat nicht nur weniger als 500 Seiten (aber mehr als 100), sondern auch sehr wenige Worte, weil es ein Fotobuch ist. Deshalb war es das erste Buch dieser Liste, das ich gelesen habe. Es gibt auch Text darin, aber eben überwiegend Bilder. Ich plane eine Rezension zu dem Buch, auch wenn ich mir nicht sicher bin, wie die aussehen soll, weil ich noch nie ein Fotobuch rezensiert habe.

 

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Was ich gelernt habe, während ich meinen ersten Roman geschrieben habe

Ich bin nicht nur begeistert vom Lesen, sondern auch vom Schreiben. Ich schreibe seit ich 11 Jahre alt bin. Dabei habe ich mich schon das ein oder andere Mal daran gewagt, ein Buch zu schreiben, doch habe immer früher oder später aufgegeben. Erst jetzt habe ich endlich die erste Version meines ersten Romans beendet. Ich habe ganze zwei Jahre daran gearbeitet und er ist noch Lichtjahre davon entfernt, perfekt zu sein. Im Moment bin ich in der mindestens genauso anstrengenden Phase der Überarbeitung, bevor ich mein Glück bei Agenturen und Verlagen versuchen kann.

Trotzdem fühlt es sich gut an, die erste Version fertiggeschrieben zu haben. Mein Manuskript ist wirklich wie mein Baby, auch wenn es teilweise eine schwere Geburt war. Ich hätte es nie soweit geschafft, wenn ich stur auf meine früheren romantischen Ideen vom Schreiben beharrt hätte. Dann wäre dieses Manuskript wie so viele zuvor in den Tiefen meiner Festplatte verschwunden. Stattdessen habe ich mich auf den Schreibprozess in all seinen unromantischen Facetten eingelassen und dabei einige überraschende Dinge über mich und das Schreiben gelernt.

1. Kritikpartner sind das A und O

Ich kann gar nicht genug betonen, wie essentiell Kritikpartner bei der Entstehung meines Romans waren. Ich hätte gar nicht erst mit ihm begonnen, wenn ich nicht an einem Seminar mit dem Titel „Work in Progress“ teilgenommen hätte. Dort hat jeder von uns an seinem eigenen Schreibprojekt gearbeitet, über das wir uns regelmäßig ausgetauscht haben. Die Kritik in diesem Seminar hat mir geholfen, meinen Schreibstil für dieses Buch zu finden. Nach dem Ende des Seminars habe ich meine eigene Schreibgruppe gegründet. Dort haben wir uns gegenseitig unsere Arbeit vorgelesen, kritisiert, Tipps gegeben und uns mit zahlreichen Plot-Problemen geholfen. Mein Buch würde ohne diese Gruppe wahrscheinlich immer noch in Kapitel Fünf feststecken.

Außerdem hat eine Freundin gewissenhaft und treu Kapitel um Kapitel meines Manuskripts gelesen und mir Feedback, Korrekturen und Anmerkungen gegeben. Ich habe dasselbe für ihre Bücher gemacht. Sie hat Fehler und Ungereimtheiten gefunden. Vor allem aber hat sie mich mit jede Menge Inspiration und Motivation versorgt. Sie hat immer an meine Geschichte geglaubt und mich dazu ermutigt weiterzuschreiben.

Es ist schwer, Motivation zu finden, wenn man alleine in seinem Zimmer sitzt und vor sich hin tippt. Noch viel schwerer ist es, auf diese Art besser zu werden. Denn wer etwas schreibt, das eines Tages von (möglichst vielen) Menschen gelesen werden soll, der darf keine Angst davor haben, seine Arbeit zu teilen, denn nur so lernt man. Kritik ist unverzichtbar. Ich glaube, der Grund, wieso ich diese Manuskript im Gegensatz zu den früheren durchgezogen habe, ist, dass ich Kritikpartner hatte, die mir geholfen haben und die mich auch in einer gewissen Hinsicht dazu verpflichtet haben weiterzuschreiben.

2. Erst beim Schreiben eines Romans zeigt sich, ob du ein Plotter oder ein Pantser bist

Als Plotter bezeichnen wir Schreiberlinge jemanden, der seine Geschichte zuerst durchplant, bevor er sie aufschreibt, während wir unter einem Pantser jemanden verstehen, der einfach drauflosschreibt. Mein früheres romantisches Schreiber-Ich fand nichts aufregender, als bei einer Kurzgeschichte einfach draufloszuschrieben und meiner (wie ich dachte: genialen) Kreativität freien Lauf zu lassen. Da ist auch nichts Schlimmes dran. Man kann es im Nachhinein ja immer noch überarbeiten.

Umso überraschter war ich, als sich beim Schreiben meines Romans herausgestellt hat, dass ich eigentlich ein Plotter bin. Ohne dass ich ein Kapitel und jede einzelne Szene darin zuerst bis ins Detail geplant hatte, konnte ich nicht schreiben. Wenn ich vorher anständig geplottet hatte, dann musste ich nun ja nur noch Worte finden, um den Plot zu Papier zu finden. Das war natürlich immer noch extrem schwer, doch für mich war es bereits eine Erleichterung, mir beim Schreiben nicht auch noch Gedanken darüber machen zu müssen, was in der Geschichte als Nächstes geschehen soll.

3. Dein Schreibstil wird sich ändern

Überraschung! Die Art und Weise, wie ich mit 20 geschrieben habe, war nicht so genial, wie ich dachte. Sie war vielmehr eine zufällige Mischung aus Stilen anderer Autoren, die ich bewunderte. Wir alle schauen uns was von den Autoren ab, die wir lesen. Das ist ganz normal und ohne das Lesen würden wir auch nie lernen zu schreiben. Trotzdem müssen wir uns früher oder später über dieses Imitieren erheben und unseren eigenen Stil finden. Und Mann, bei mir hat das wirklich gedauert.

Als ich kürzlich die allererste Szene, die ich je für meinen Roman geschrieben hatte, gelesen habe, habe ich weder meine Stimme noch meine Figuren wiedererkannt. Es war, als hätte das jemand anderes geschrieben, dabei war es nur eine frühere Version meiner selbst. Mittlerweile habe ich zum Glück meinen Stil für diesen Roman gefunden, auch wenn dieser ganz anders ist, als ich ihn mir ursprünglich vorgestellt hatte.

4. Deine Figuren und dein Plot haben eine Eigendynamik

Von dieser Eigendynamik sprechen Autoren ja schon lange, doch bevor ich selbst an einem Roman gearbeitet habe, wusste ich nie, was sie damit meinen. Wie können Figuren etwas tun, was der Autor (also ihr Schöpfer) nicht beabsichtigt? Ich glaube, dass das auch weniger mit Eigendynamik gemeint ist. Stattdessen geht es darum, dass die Geschichte, die man erzählt, am Ende ganz anders aussehen wird, als zu Anfang gedacht. Denn unsere ersten Ideen sind immer fehlerhaft.

Meine ursprüngliche Idee der Geschichte hat wenig mit dem Roman zu tun, den ich jetzt geschrieben habe. Sie befand sich sogar noch in einem anderen Genre. Das liegt nicht daran, dass meine Figuren plötzlich lebendig wurden und machten, was sie wollten, sondern daran, dass ich erkannt habe, dass die Geschichte, so wie ich sie geplant hatte, einfach nicht funktioniert. Beim Schreiben und beim Austausch mit Kritikpartnern lernt man einiges und das wirkt sich auch auf den Plot aus.

Was die Figuren betrifft, liegt die Eigendynamik darin, dass man als Autor nicht kontrollieren kann, wie diese letztlich bei den Lesern rüberkommen. Eine Figur, die für mich eine eher negative war und die ich auch entsprechend zeichnen wollte, ist nun die Lieblingsfigur meiner Kritikpartnerin. Sie hat sich vom Bösewicht zum inspirierenden Beinahe-Helden entwickelt, was ich wiederum irgendwie bezaubernd finde.

Schreibt ihr auch und habt vielleicht sogar schon einen Roman geschrieben?
Was habt ihr dabei gelernt?

 

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Rezension: „ZERO – Sie wissen, was du tust“ von Marc Elsberg

Genre: Thriller

Erscheinungsjahr: 2014 | Gebundene Ausgabe: 480 Seiten | Verlag: Blanvalet Verlag  |Sprache: Deutsch | ISBN: 978-3764504922

Kurzinhalt

Eine anonyme Gruppe von Aktivisten namens ZERO macht weltweit auf sich aufmerksam, als sie Drohnenbilder des Präsidenten und seiner Familie sendet, gefolgt von weiteren gesellschafts- und medienkritischen Videos. Die Journalistin Cynthia beschäftigt sich nicht nur im Zusammenhang ihrer Arbeit mit der Suche nach ZERO, sondern wird auch persönlich in das Geschehen hineingezogen, nachdem ihre Tochter in einem aufsehenerregenden Fall involviert ist. Fassungslos erfährt Cynthia von der Reichweite moderner Techniken und sozialer Netzwerke und beginnt sich zu fragen, ob die Vorfälle einen Zusammenhang haben.

Eigene Meinung

Meine Mutter hat mir ZERO schon vor Monaten gegeben und ich sollte wirklich lernen, ihrem Literaturgeschmack mehr zu vertrauen, denn ZERO ist hervorragend! Dieses Buch hat mich auf zwei Ebenen begeistert.

Einerseits beschäftigt sich ZERO thematisch mit neuen Technologien. Soziale Netzwerke, Online-Ratings, Selbstverbesserungsangebote, Apps, Smartphones/-watches/-glasses – das und vieles mehr kommt in ZERO vor. Natürlich wird eine fiktive Geschichte erzählt, die aktuelle Trends und Entwicklungen ins Extreme weiterdenkt, doch die Ansätze dafür finden sich bereits in unserer Gesellschaft. ZERO regt zum Nachdenken an. Während und nach der Lektüre habe ich mich nicht nur einmal gefragt, ob ich zu viel von mir auf Facebook, Instagram und Co. preisgebe und was Firmen schon alles über mich wissen. Dabei verteufelt ZERO die neuen Technologien nicht blind, sondern stellt gekonnt den Zwiespalt aus den Vorteilen, die sie mit sich bringen (Sicherheit, Unterhaltung, Bequemlichkeit) und den Gefahren, die sie bergen, dar. Klar, im Moment werden viele Bücher veröffentlicht, die sich mit diesen Themen auseinandersetzen. An ZERO gefällt mir, dass es keine Geschichte der Überwachung ist, sondern eher eine Geschichte darüber, wie wir uns selbst überwachen.

Die zweite Ebene, auf der mich ZERO begeistert hat, ist schlicht und einfach, wie gut es geschrieben wurde. Marc Elsberg war ja bereits durch Blackout bekannt, aber ich wusste zuvor wenig über seine Bücher, auch wenn ich sie oft in den Buchhandlungen liegen gesehen habe. Außerdem lese ich selten deutschsprachige zeitgenössische Literatur und hatte deshalb von diesem Autor nicht viel erwartet. Wie falsch ich doch lag! ZERO ist einwandfrei geschrieben und, wichtiger noch, die Handlung ist perfekt aufgebaut. Ich bin eigentlich kein Thrillerleser, aber die Thrillerstrategien, die Elsberg hier benutzt, haben dazu geführt, dass ich dieses Buch kaum weglegen konnte. Jedes Kapitel endet mit einem Cliffhanger, sodass man sofort weiterlesen will. Die verschiedenen Perspektiven führen dazu, dass der Leser immer nur einen Teil der Wahrheit erfährt, sodass er oder sie genug Infos hat zum Spekulieren, aber dennoch von den Wendepunkten überrascht wird. Elsberg ist es gelungen, einen Roman über ein schwieriges Thema auf eine Art und Weise zu schreiben, dass das Lesen wirklich Spaß macht.

Bewertung

+ + + +    –  Vier von fünf Punkten

 

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Die besten Fantasy Bücher für Erwachsene

Hin und wieder kann es ein wahrer Genuss sein, sich in einem guten Fantasy Buch zu verlieren und den Alltag für eine Zeit lang zu vergessen. Das ist genau der Grund, weshalb ich Fantasy Literatur mag.

Dabei ist mir wichtig, dass die Geschichte außergewöhnlich genug ist, um es mir zu erlauben, der Realität zu entfliehen, aber gleichzeitig nah genug am echten Leben, dass mich der Plot berührt und dass mir die Figuren nachvollziehbar erscheinen. Im besten Fall finde ich mich selbst wieder in Figuren mit vertrauten Emotionen und Problemen inmitten einer Geschichte, die nicht hätte weiter entfernt von meinem eigenen Leben sein können. Ich habe nichts gegen ein gutes Fantasy Buch für Jugendliche oder junge Erwachsene, doch in den letzten Jahren habe ich vor allem Fantasy Bücher für Erwachsene zu schätzen gelernt.

Hier sind meine liebsten Fantasy Bücher für Erwachsene:

1. Die Magicians Trilogie von Lev Grossman (in der deutschen Übersetzung: die Fillory Trilogie)

Erscheinungsjahr „Fillory – Die Zauberer“: 2010 | Gebundene Ausgabe: 624 Seiten | Verlag: Fischer FJB |Originalsprache: Englisch | ISBN: 978-3841421005

Die Magicians Bücher von Lev Grossman folgen einer Gruppe von Magiern während ihrer Ausbildung an einer Universität für Magie sowie ihren Abenteuern nach dem Hochschulabschluss. Die Ausbildung nimmt lediglich das erste Drittel des ersten Buchs ein, während der Rest des ersten Teils sowie die Teile 2 und 3 der Reihe den Erlebnissen der Freunde nach dem Abschluss gewidmet sind. Amazon empfiehlt die Bücher Vierzehn- bis Siebzehnjährigen, doch da die Figuren im größten Teil der Handlung Mittzwanziger sind und die Bücher sexuelle, gewalttätige und schockierende Parts sowie viele Schimpfwörter beinhalten, finde ich sie eher geeignet für Erwachsene.

Mehr möchte ich zu dem Inhalt der Trilogie auch gar nicht sagen, denn umso weniger ihr über diese Bücher wisst, desto unglaublicher wird die Leseerfahrung sein. Die Magicians Trilogie wird oft als „Harry Potter für Erwachsene“ beschrieben und das stimmt in dem Sinne, dass es sich um Magier dreht. Allerdings sind die Magicians Bücher im Vergleich zu den Harry Potter Büchern wirklich viel härter, brutaler, sexueller und ernüchternder. Ich würde sie vielleicht als Harry Potter trifft auf Game of Thrones trifft auf Narnia trifft auf How I Met Your Mother beschreiben.

Diese Bücher erfüllen meine Ansprüche an Fantasy Literatur voll und ganz. Einerseits geht die Fantastik in dieser Geschichte weiter, als ich es je für vorstellbar gehalten habe. Die unbegrenzten Möglichkeiten von Fantasy werden hier extrem weit getrieben. Andererseits sind die Figuren und die Beziehungen in den Büchern nachvollziehbar. Keine der Figuren ist ein Held, sondern sie haben alle Fehler und Probleme. Sie scheitern und bauen Mist. Dennoch machen sie eine wundervolle Entwicklung durch, die dem Leser Hoffnung gibt.

Davon abgesehen sind die Magicians Bücher gut geschrieben. Lev Grossmans Stil ist unvergleichbar. Beim Lesen kommt es mir vor, als erzähle mein bester Freund mir eine Geschichte und würde keinen Frustrations- oder Wutausbruch, kein unschönes Detail auslassen. Ich habe mir so viele Zitate aus diesen Büchern herausgeschrieben, wie selten.

2. Der Seelenfänger von Andreas Brandhorst

Erscheinungsjahr: 2012 | Taschenbuch: 640 Seiten | Verlag: Heyne Verlag |Originalsprache: Deutsch | ISBN: 978-3453529700

Der Seelenfänger dreht sich um Zacharias, der in das Unterbewusstsein anderer Menschen eindringen kann. Er versucht eine Verbrechensserie aufzudecken, indem er in das Unterbewusstsein von Komapatienten reist. Dort gerät er in Geschehnisse, die viel umfassender sind, als er je geglaubt hat.

Ich habe dieses Buch vor Jahren gelesen, doch es ist mir immer noch in Erinnerung als das beste deutschsprachige Fantasy Buch, das ich je gelesen habe. Andreas Brandhorst ist ja ein berühmter Science Fiction Autor und auch dieses Buch weist Elemente von Science Fiction auf.

Das Thema des Buchs, die Reise in das Unterbewusstsein anderer Menschen, ist an sich schon faszinierend und regt zum Nachdenken darüber an, was das Bewusstsein überhaupt ist und was wohl alles in unserem Unterbewusstsein schlummert, ohne dass wir den leisesten Schimmer davon haben. Aber dann nimmt das Buch so unerwartete Wendungen und beginnt, eine ganz andere, viel größere Geschichte zu erzählen, dass es den Leser vollkommen fesselt.

3. Die Übergang Trilogie von Justin Cronin (im Original: die The Passage Trilogie)

Erscheinungsjahr „The Passage“: 2011 | Taschenbuch: 1040 Seiten | Verlag: Goldmann |Originalsprache: Englisch | ISBN: 978-3442469376

Der Übergang und die Folgebücher erzählen die Geschichte einer Apokalypse. Aufgrund eines missglückten wissenschaftlichen Experiments wird die Welt von Wesen besiedelt, die nach und nach die Mehrheit der Menschheit ausrotten. Die Übergang Trilogie folgt verschiedenen Leuten während der Apokalypse, unter anderem dem Mädchen Amy, das sich auf eine bestimmte Art und Weise von anderen Menschen unterscheidet.

Die Übergang Trilogie ist wirklich einzigartig. Im Prinzip haben wir solche Geschichten ja schon zuhauf gehört, z.B. bei den Comics und der Serie The Walking Dead. Was die Übergang Trilogie hervorhebt, ist, wie viel Zeit sich diese Bücher nehmen, um im großen Rahmen zu erkunden, wie eine Apokalypse aussehen würde und was sie mit den Menschen, vor allem den Überlebenden, macht. Justin Cronin hat sich angeblich an dem Western-Genre orientiert und tatsächlich haben die Übergang Bücher einen Hauch von Western, vor allem, da die Figuren durchweg auf dem Landweg durch die USA reisen und große Teile der Handlung in den westlichen Bundesstaaten spielen. Außerdem gibt es in der Apokalypse natürlich keine herkömmlichen Gesellschaftsorganisationen, wie wir sie kennen, mehr.

Die Übergang Trilogie erzählt die Entwicklung der Welt über hunderte von Jahren hinweg. Dadurch können die Leser die Apokalypse fast schon aus einer analytischen Perspektive heraus studieren. Es war dieser große Rahmen der Erzählung, der mich wirklich fasziniert hat, viel mehr als die fantastischen Elemente der Bücher. Die Übergang Bücher sind anspruchsvoll. Sie sind lang und langatmig und teilweise sehr komplex. Doch wenn man sich darauf einlässt, nehmen sie den Leser auf eine unvergessliche Reise mit.

 

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Willkommen bei der Bücherreisenden!

Schön, dass ihr über meinen neuen Schreib- und Buchblog Die Bücherreisende gestolpert seid. Ich bin eine Literaturbegeisterte Bald-Nicht-Mehr-Studentin in ihren Zwanzigern, die diesen kleinen Ort im Internet gegründet hat, um meine Liebe für das Lesen und Schreiben zu teilen, meine Kreativität auszuleben und natürlich viele gleichgesinnte Bücherverrückte kennenzulernen.

Wieso Die Bücherreisende?

Ihr könnt euch wahrscheinlich schon denken, dass ich selbst die Bücherreisende bin. Aber wieso nenne ich mich so? Was mache ich denn nun: lesen oder reisen? Die Antwort ist: beides. Denn Lesen bedeutet für mich auch immer die Möglichkeit, in andere Leben, in die Geschichten anderer (meist fiktionaler) Menschen und sogar in fremde Welten zu reisen. Ist das nicht das wirklich Wundervolle am Lesen? Durch das Lesen gelangen wir an Orte und in Situationen, die wir sonst nie erleben würden. Egal ob es das Weltall ist, eine fantastische Stadt, ein fremder Kontinent oder das Haus einer fiktionalen Familie– selbst wenn uns nicht die Grenzen der Realität davon abhalten würden, diese Dinge zu erkunden, würden wir doch niemals lang genug leben, um alles zu sehen und zu erfahren, was uns interessiert. Zum Glück gibt es Bücher, mit denen wir reisen können, ohne das heimische Sofa zu verlassen.

Was findet ihr auf diesem Blog?

Mein Blog teilt sich in zwei Kategorien, die ihr im Menü links aufrufen könnt: Unter Vom Bücherfreund findet ihr Rezensionen, Analysen, Listen, Challenges und sonstige Beiträge und Überlegungen zu all den Büchern, die ich leidenschaftlich verschlinge. Unter Vom Schreiberling wiederum gibt es Erfahrungsberichte von meiner eigenen Arbeit als angehende Romanautorin, Tipps und Tricks rund ums Schreiben, Erfolgsgeschichten, und mehr.

Welche Genres werde ich abdecken?

Ich lese Bücher aus ziemlich vielen Genres, am häufigsten allerdings Jugendliteratur, zeitgenössische Entwicklungs- und Gesellschaftsromane, Klassiker, Erotikliteratur, Non Fiction, Fantasy und Science Fiction. Auch für den ein oder anderen Liebesroman oder Thriller kann ich mich begeistern. Ich lese keine Krimis und auch zu brutale und/oder gruselige Bücher sind nicht so meins. Generell bin ich für Buchtipps aller Art offen, denn ich bin immer auf der Suche nach guten Büchern, die ich noch nicht kenne – egal ob alt oder neu.

Außerdem bin ich nicht nur eine Buchbloggerin, sondern auch eine begeisterte Buchblog-Leserin. Wenn ihr also selbst einen Schreib- oder Buchblog habt, packt euren Link in die Kommentare und ich schaue gerne vorbei. Ich freue mich darauf, die Buchblog-Community besser kennenzulernen und meine literarische Begeisterung mit euch zu teilen!

Eure Bücherreisende

 

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