Meine Bibel Lektüre

Passend zum Pfingstwochenende möchte ich euch heute mal wieder ein Update geben, was ich in letzter Zeit in der Bibel gelesen habe. 2018 habe ich begonnen, die Bibel zu lesen, und habe in dem Jahr das komplette Neue Testament gelesen. 2019 habe ich mich dann mithilfe der Bibel-App, die es mir erlaubt, die Bibel unterwegs zu hören, an das Alte Testament gewagt. Ich habe begonnen mit Daniel, dann mit den darauffolgenden Propheten Hosea, Joel und Amos weitergemacht, schließlich zu 1. Mose gewechselt und dann zu 1. Könige.

Das Alte Testament

Dieses Jahr springe ich hin und her. Ich habe begonnen mit 2. Mose, was mir gut gefallen hat, denn darin befindet sich eine meiner Lieblingsgeschichten, an die ich mich noch vage aus der Kindheit erinnere, nämlich die von Josef.

Nun höre ich schon seit einer gefühlten Ewigkeit den Prophet Jesaja. Das Alte Testament fällt mir nicht leicht zu verstehen. Es geht um Könige und Kriege und Länder, die es heute so gar nicht mehr gibt. Die Geschichte Israels und Judäas fand ich noch ziemlich interessant, aber mittlerweile blicke ich bei den ganzen Herrschern nicht mehr durch und ich muss zugeben, dass meine Gedanken oft abschweifen.

Das Neue Testament

Deshalb springe ich ab und zu wieder zum Neuen Testament, denn dieses spricht mich einfach viel mehr an. Über Ostern habe ich eine hübsch aufgemachte Version des Markus Evangeliums gelesen (wenn ihr Interesse daran habt, kann ich euch gerne das PDF zuschicken).

Danach habe ich mal wieder den Römerbrief des Paulus gelesen und bin gerade dabei, einige Stellen aus diesem herauszuschreiben. Der Römerbrief ist der Teil der Bibel, zu dem ich immer wieder zurückkehre. Er war das Einzige, woran ich mich aus dem Religionsunterricht in der Schule noch erinnern konnte, und deshalb auch das Erste, was ich 2017 gelesen habe, als ich wieder zum Christentum zurückgefunden habe. Für mich beinhaltet er einfach den Kern der Botschaft Jesus: Nicht durch gute Werke werden wir errettet, sondern nur durch Glauben und die Gnade Gottes. Wir tuen gute Werke nicht, um errettet zu werden, sondern weil wir errettet wurden. Ich bin protestantisch aufgewachsen und so in der Art hat mein Religionslehrer damals die Lehre Luthers zusammengefasst. Das ist es, was mich immer wieder beeindruckt an der Botschaft des Neuen Testaments. Ja, es gibt hier auch viel Gerede über Sünde und gute Werke und das Endgericht und das Reich Gottes. Aber letztlich ist es eine Botschaft der Hoffnung, der Vergebung, der Barmherzigkeit und allen voran der Liebe.

Die Psalmen

Außerdem habe ich zu Beginn des Lockdowns zum ersten Mal einen Blick in die Psalmen geworfen. Auf meinem Handy nutze ich den Bibelserver, um meistens direkt nach dem Aufwachen einen Psalm zu lesen. Ich bin mittlerweile bei Psalm 61 angekommen. Es handelt sich hier um Gesänge und Gebete von David und auch wenn die oft extrem veraltet klingen, finde ich es einfach schön zu lesen, wie David sich immer an Gott gewandt hat – egal, was er gerade durchmachte, egal ob er froh war oder traurig, ob er Siege oder Niederlagen erlebt hat, selbst wenn er sich fühlte, als habe Gott ihn verlassen. Ich denke, das kann man sich zum Vorbild machen.

Das war also meine Bibel Lektüre im Jahr 2020 bisher. Gerade in turbulenten Zeiten wie den letzten Monaten finde ich es beruhigend, mich mit der Bibel zu beschäftigen. Denn die Menschen, die darin vorkommen, haben genauso schwere wenn nicht noch viel schlimmere Zeiten durchgemacht und doch haben sie es überstanden, wenn sie an Gott festgehalten haben.

Wenn ihr anfangen wollt, die Bibel zu lesen, würde ich trotzdem immer empfehlen mit einem der vier Evangelien zu beginnen. Danach lohnt es sich, die Apostelgeschichte zu lesen. Sie erzählt, wie es den Jüngern und ihren Anhängern erging, nachdem Jesus gestorben ist, und sie ist eine meiner absoluten Lieblingsteile der Bibel. Das Pfingstfest beruht übrigens auch auf einer Erzählung aus der Apostelgeschichte.

Lest ihr in der Bibel? Wenn ja, was habt ihr bisher gelesen? Was hat euch gefallen und mit was tut ihr euch schwer? Ich fände es schön, mich mit euch über eure Bibellektüre auszutauschen!

 

 

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Ein Hoch auf Helden

Ich muss gestehen: Ich bin ein Fan von Helden. Heutzutage gibt es ja jede Menge zwielichtige Figuren in Büchern, Filmen, Serien und erst recht in der echten Welt. Während ich sogenannten Antihelden nicht so viel abgewinnen kann, erkenne ich durchaus den Reiz an fehlerhaften Protagonisten (zum Beispiel April May) oder auch an unsympathischen Protagonisten, die sich später zu Helden entwickeln (zum Beispiel Iron Man). Trotzdem finde ich es immer wieder schön und erfrischend, von echten Helden zu lesen. Von mutigen Protagonisten, die vielleicht nicht immer das Richtige tun, aber es doch immer aus den richtigen Gründen tun. Von Helden, die wirklich nur das Beste wollen für die Welt, die ihr Leben für andere riskieren und zu denen die Leser aufschauen könnten. Und damit meine ich nicht die moralisch aufbauschten Helden von Schiller und Kumpanen, sondern moderne Helden in der heutigen Literatur. Drei meiner Lieblingshelden möchte ich euch im Folgenden vorstellen.

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1. Der ultimative Held: Mark Watney

Der Marsianer von Andy Weir ist eines meiner Lieblingsbücher und der Grund, weshalb ich mich in die Science Fiction verliebt habe. Einen großen Teil dazu beigetragen hat der Protagonist des Buchs: Mark Watney. Mark Watney ist der klassische Held. Er ist mutig, schlau, sympathisch und behält einen klaren Kopf in schwierigen Situationen. Er ist mutterseelenallein auf einem Planeten gestrandet, der in so vielen Weisen tödlich ist, und muss nun herausfinden, wie er dort überleben kann. Diese unmöglichen Anforderungen meistert er nur, weil er so charakterstark ist, analytisch an seine Probleme herangeht, sich bei jeder Niederlage wieder aufrappelt und vor allem nicht die Nerven verliert. Resilienz ist, was Helden ausmacht, und Mark Watney besitzt jede Menge davon.

Der Marsianer hätte nie mit einem anderen Protagonisten funktioniert, denn wenn die Leser das ganze Buch lang einem einzigen Menschen auf einem einsamen Planeten zuhören sollen, muss dieser Mensch schon wirklich extrem beeindruckend sein. Mich zumindest hat Mark Watney beeindruckt und er inspiriert mich, in schwierigen Situationen die Ruhe zu bewahren. Mark Watney selbst geht sogar noch einen Schritt weiter, denn er bewahrt sich sogar seinen Humor und wird damit nur umso sympathischer. Mark Watney ist wirklich jemand, zu dem ich aufblicken kann.

2. Der freundliche Held: Magnus Chase

Helden stellt man sich oft stark und selbstbewusst vor. Man denkt an siegreiche Kämpfer und Anführer. Doch Magnus Chase von der gleichnamigen Buchreihe von Rick Riordan habe ich bewundert, weil er gerade nicht diesem Typ entspricht. Er ist weich und nett und überhaupt kein Kämpfer, sondern ein Heiler. Er ist freundlich und macht seinen Freunden gerne Komplimente. Er ist der Sohn eines Sommergottes. Er ist warm und angenehm, nicht mächtig und furchteinflößend.

Magnus Chase ist schlicht ein wirklich guter Mensch. Er will nur das Beste für andere und hat das Herz am rechten Fleck. Er ist vielleicht nicht so gut im Kämpfen, doch dafür siegt er mit Mitgefühl und Liebe. Ich denke, das sind Eigenschaften, die man selten bei Protagonisten erlebt. Doch trotzdem ist Magnus Chase ein Held. Wie oft habe ich mir beim Lesen gewünscht, ich wäre ein bisschen mehr wie er.

3. Der realistische Held: Harry Potter

Harry Potter als Figur bekommt eine Menge Hass ab. Ich kenne eigentlich niemanden, dessen liebste Harry Potter Figur Harry Potter ist. Doch persönlich denke ich, dass der Protagonist unser aller Liebslings-Fantasy-Reihe von J. K. Rowling unterschätzt wird. Denn auch er ist ein Held. Ja, Harry hat seine schlechten Seiten. Er ist launisch und jähzornig und arrogant. Aber er ist nun mal ein Teenager. Ich konnte mich damals gut mit ihm identifizieren, gerade weil er auch Schwächen hat. Trotzdem oder gerade deswegen ist Harry Potter für mich ein wahrer Held.

Er wurde bereits als Kind in eine Welt geschmissen, die viel zu komplex und düster für ihn ist und von ihm wird nicht weniger erwartet, als diese Welt zu retten. Er beschwert sich und fühlt sich ungerecht behandelt, aber letztlich schreckt er nie vor einem Kampf zurück. Er hat alles, was einen klassischen Helden auszeichnet: Mut, Resilienz und Selbstlosigkeit. Harry Potter ist sogar bereit, sein eigenes Leben zu lassen, um andere zu retten, und das macht ihn für mich zu einem Helden, der unsere Bewunderung verdient.

Mögt ihr Helden oder doch lieber Antagonisten? Wer sind eure Lieblingshelden? Was denkt ihr über die drei Helden in diesem Post?

 

 

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Subventur Update im Mai

Mit einem Blick auf mein Bücherregal habe ich festgestellt, dass es mal wieder Zeit für mich ist, bei der Subventur mitzumachen. Subventur ist eine Aktion von KeJas Wortrausch, bei der wir immer zum 15. eines Monats Bilanz über unsere Stapel ungelesener Bücher ziehen. Im Februar habe ich zum ersten Mal einen Subventur-Eintrag gepostet und war danach motiviert, meinen SuB abzubauen. Während dem Lockdown habe ich so einiges aus meinem Bücherregal gelesen, doch gleichzeitig habe ich mich nach neuen, fantasiereicheren Büchern gesehnt, wodurch ich wieder etwas abgelenkt wurde. Außerdem kamen einige interessante eBook-Leseexemplare bei mir an. Ich habe einerseits mein Bücherregal ausgemistet, andererseits aber auch meinen Abstellraum, wo ich wiederum noch mehr ungelesene Bücher entdeckt habe, die jetzt Teil des SuBs geworden sind. Deshalb habe ich im Moment gar keinen Überblick mehr und bin selbst gespannt, wie ich im Vergleich zur letzten Subventur dastehe.

Mein SuB umfasst im Moment 62 Bücher, was mir unfassbar viel vorkommt. Tatsächlich sind das ganze 11 Bücher mehr als letztes Mal, was ich nicht so ganz verstehe – ich gebe dem Abstellraum die Schuld. Auch glaube ich, dass ich letztes Mal bereits begonnene Bücher nicht mitgezählt habe, dieses Mal aber schon.

SuB-Abbau

Von meinem SuB habe ich in letzter Zeit gelesen:

  • Piers of a homeless night von Jack Kerouac +++
  • Das Herz der Zeit von Monika Peetz +++
  • Dein Lächeln um halb Acht von Laura Jane Williams ++++
  • Der Ursprung der Welt von Ulrich Tukur ++
  • Heroes of Olympus: The lost hero von Rick Riordan ++++

Ansonsten habe ich vier eBooks gelesen und ein Hörspiel gehört, aber die hatte ich nicht bei meinem SuB mitgezählt.

Von meinen 10 Büchern von meinem SuB, die ich in diesem Jahr endlich lesen möchte habe ich immerhin bereits vier gelesen. Ich hoffe, dass ich auch die restlichen sechs lesen werde.

Neuzugänge

An physischen Büchern steht eigentlich nur ein Neuzugang in meinem Regal, nämlich Frankly in Love von David Yoon. Doch in meinem Schließfach an der Arbeit warten bereits zwei weitere Bücher auf mich: Young Money Guide von Henning Jauernig und Das Lied des Achill von Madeline Miller.

Dank meiner Mutter habe ich außerdem zwei Neuzugänge auf meinem eReader: Heroes of the Olympus von Rick Riordan (das ist die komplette Serie d.h. fünf Bücher in einer Datei und ich bin gerade bei Band 2 The Son of Neptune) und Das verlorene Symbol von Dan Brown.

Außerdem habe ich noch einige eBooks auf meinem Handy, die meisten davon sind Leseexemplare:

  • Coronomics von Daniel Stelter (lese ich gerade)
  • Zane gegen die Götter – Sturmläufer von J. C. Cervantes
  • Der größte Kapitän aller Zeit von Dave Eggers
  • Superbusen von Paula Irmschler
  • Momo von Michael Ende
  • Code Genesis von Andreas Gruber
  • Nathan der Weise von Gotthold Ephraim Lessing
  • Die rechtschaffenden Mörder von Ingo Schulze
  • Vront von Yves Grevet
  • Überzeugungstäterin von Susanne Westphal
  • Eine Billionen Dollar von Andreas Eschbach
  • Die Darm-Hirn-Connection von Gregor Hasler
  • We need to talk, AI von Dr. Julia Schneider und Lena Kadriye Ziyal
  • Können wir die Welt verstehen? Von Josef M. Gaßner und Jörn Müller
  • Das Licht ist hier viel heller von Mareike Fallwickl
  • Wolkenbruchs waghalsiges Stelldichein mit der Spionin von Thomas Meyer

Wie ihr seht, liegt da noch einiges vor mir. Kennt ihr manche der Bücher und könnt mir was empfehlen? Das würde meiner Motivation sicher helfen! Und wie sieht es auf euren SuB im Moment aus? Gerne könnt ihr mir auch Links zu euren Subventur-Beiträgen dalassen, dann schaue ich vorbei!

 

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Rezension: Die Parade von Dave Eggers

Genre: Roman | Erscheinungsjahr: 2020 | Hardcover: 192 Seiten | Verlag: Kiepenheuer & Witsch | Originalsprache: Englisch | ISBN: 978-3462053579

Kurzinhalt

Zwei Männer werden in ein Dritte Welt Nachkriegsland geschickt, um eine Straße zu bauen. Sie gehen die Aufgabe unterschiedlich an und stoßen schon bald auf Probleme.

Eigene Meinung

Als mich eine Mail vom KiWi Verlag mit gleich zwei neuen eBooks von Dave Eggers als Leseexemplare erreicht hat, habe ich nicht groß nachgedacht, bevor ich sie heruntergeladen habe. Denn Dave Eggers gehört zu meinen absoluten Lieblingsautoren. Sein Meisterwerk Der Circle war das Buch, das mir als allererstes die Augen geöffnet hat über unsere Social Media Nutzung und wo wir uns als Gesellschaft hinbewegen. Mittlerweile habe ich viele Bücher in diese Richtung gelesen, doch damals war Der Circle für mich revolutionär. Außerdem habe ich Dave Eggers autobiografischen Roman Ein herzzereißendes Werk von umwerfender Genialität gelesen und es hat mich zutiefst berührt und begeistert. Deshalb zögere ich nicht bei Büchern, auf denen Dave Eggers steht.

Doch mit Die Parade hätte ich nicht gerechnet. Ich habe das Buch begonnen zu lesen, ohne die geringste Idee zu haben, worum es geht, und mich mit zwei Männern wiedergefunden, die in einem Dritte Welt Land sind, um eine Straße zu bauen. Die beiden sprechen einander nur mit Ziffern an, über die Hintergründe ihrer Arbeit wird konsequent geschwiegen und mich hat schnell das Gefühl überkommen, dass diese auch gar nicht wichtig sind, sondern dass Die Parade mehr so etwas wie eine Fabel ist. Nur wofür? Aber der Reihe nach.

Der Protagonist, der sich Neun nennt, und sein Arbeitskollege, Vier, kommen nun also in ein einfaches, heruntergekommenes Land, das gerade einen Krieg hinter sich hat. Ich habe mir hier ein Land im Mittleren Osten vorgestellt, doch es könnte genauso gut auf einem komplett anderen Kontinent liegen. Ihre Aufgabe ist simpel: eine Straße bauen, Probleme vermeiden oder beheben, den Zeitplan einhalten und dann möglichst schnell wieder verschwinden.

Neun ist ein prinzipientreuer, ernster Mensch. Er will einfach nur seinen Job erledigen und dann nach Hause zu seiner Familie zurückkehren. Er hält sich an die Regeln und geht kein unnötiges Risiko ein. Zum Beispiel isst er nur seinen mitgebrachten Proviant und nie vor Ort aus Angst vor Lebensmittelvergiftungen. Vier ist das komplette Gegenteil. Dies ist sein erster Auftrag und er ist begeistert von der Gelegenheit, ein neues Land zu erkunden. Er bricht sämtliche Regeln, ist wagemutig und vernachlässigt seine Arbeit. Andererseits hat er Spaß an dem Trip, freundet sich mit der Bevölkerung an und versucht, das Beste aus der Situation zu machen.

Diese beiden Figuren haben mich – obwohl sie stets ziemlich distanziert bleiben, mehr Typen als vielschichtige Charaktere – mitten ins Herz getroffen. Ich war persönlich sehr oft in Indien, um meine Verwandten zu besuchen, und bin vertraut mit den Gefahren in solchen Ländern – wenn auch nicht den Gefahren von Krieg und Kriminalität, dann doch zumindest von unreinem Wasser und verdorbenem Essen und gefährlichen Mosquitos. Deshalb bin ich selbst sehr vorsichtig bei diesen Reisen. Mein Ziel ist es, meine Verwandten zu sehen und dann möglichst gesund wieder nach Hause zu gelangen. Ich bin in diesem Fall wie Neun. Doch ich bin mit einigen Freunden gereist, die diese Trips als Abenteuer sahen und etwas riskanter waren. Ich kenne also die Viers dieser Welt.

Generell bin ich eher eine ängstliche und vorsichtige Person. Gerade jetzt in der Corona-Krise ist das etwas, womit ich täglich kämpfe. Deshalb kam mir Die Parade wie gerufen. Es war das richtige Buch für mich zur richtigen Zeit. Denn ich bin wie Neun, wünsche mir aber manchmal, ich könnte etwas mehr wie Vier sein.

Nun, die Handlung geht weiter und die Leser können auch sehen, wie sich das unterschiedliche Verhalten der beiden Figuren auswirkt. Es treten echte Gefahren und bittere Konsequenzen auf, aber andererseits überrascht die Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit der Einheimischen.

Dave Eggers schreibt gerne Geschichten mit gesellschaftlichen und politischen Themen, die ganz klar eine Message vermitteln, verschleiert aber, was diese Message ist. Die Leser sollen selbst darauf kommen. So war es auch hier, denn das Ende kommt völlig unerwartet und hat mich zum Grübeln gebracht. Ich denke, dass das Buch etwas über Entwicklungshilfe und Globalisierung auszusagen hat, und habe auch ein paar Ideen, was das sein kann, doch wirklich sicher bin ich mir nicht. Wenn ihr also Die Parade gelesen habt, würde ich mich riesig freuen, mit euch über das Buch und insbesondere das Ende zu sprechen, denn es interessiert mich total, was ihr davon haltet und wie ihr es interpretiert.

Bewertung

+++ – Drei von fünf Punkten

 

 

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Update zu meinen Leselisten

Ich stelle hier auf dem Blog manchmal diverse Leselisten auf, um mich zu motivieren, meinen SuB abzubauen oder auch, mir neue Bücher anzuschaffen. Leider muss ich zugeben, dass ich diese Listen zwar für eine Weile im Hinterkopf habe, doch dann schnell wieder vergesse. Deshalb habe ich mir nun einmal vorgenommen, Bilanz zu ziehen: Wie viele Bücher von meinem Leselisten habe ich tatsächlich gelesen und wo hinke ich hinterher? Im Folgenden gehe ich also alle meine Leselisten durch von der ältesten bis zur neuesten.

Wenn ihr Bücher auf diesen kennt und empfehlen könnt, lasst mir gerne Kommentare da! Außerdem interessiert mich natürlich, wie das bei euch ist: Haltet ihr euch an eure Leselisten oder seid ihr da wie ich nicht ganz so konsequent?

Update zu meinen Leselisten weiterlesen

Die Freude am Schreiben

In letzter Zeit hatte ich aufgrund der Lage der (Wirtschafts-)Welt mehr Zeit zum Schreiben. Ich konnte regelmäßig an meinem Roman arbeiten und bin viel schneller vorwärtsgekommen als sonst. Teilweise habe ich mir sogar komplette Schreib-Tage gegönnt, ein Luxus, der mir sonst nicht möglich ist. Außerdem habe ich auch ein paar andere, privatere Texte geschrieben, obwohl der Fokus natürlich nach wie vor auf meinem Roman liegt.

Ich habe es so genossen. Mehrere Stunden am Stück zu schreiben und zu beobachten, wie mein Manuskript länger wird, ist für mich einfach Freude pur. Ich liebe das Plotten, das habe ich bereits erwähnt. Mir Geschichten auszudenken ist meine Leidenschaft und sie dann mit Logik und jede Menge Recherche zu untermauern mein Hobby. Erfolg bedeutet für mich zu sehen, wie eine Geschichte, an der ich schon seit Jahren arbeite, langsam Gestalt annimmt. Und auch die Figurenkonzeption ist extrem faszinierend. Meine Protagonisten und mittlerweile ebenso meine Nebenfiguren sind so etwas wie meine Freunde geworden. Ihre Beziehungen miteinander zu zeichnen und zu beobachten, wie sie wachsen, ist einfach wunderbar.

Doch von all dem abgesehen, habe ich in den letzten Wochen etwas wiederentdeckt, dass ich schon lange nicht mehr in diesem Maß gefühlt habe: die Freude am Schreiben an sich. Es gibt Tage, an denen mir irgendwie die Worte fehlen, und ich schon stolz bin, wenn ich eine Seite zu Papier bringe. Und dann gibt es Tage, an denen ich mühelos eine Szene schreibe, die mir so gut gefällt, dass ich sie danach gleich drei Mal hintereinander lese. Das sind die besten Momente. Während dem Schreiben versteckt sich in meinem Hinterkopf immer die Unsicherheit, ob das, was ich da gerade produziere, überhaupt von Wert ist. Doch wenn ich dann das Geschriebene durchlese und feststelle, dass es gar nicht so übel ist – das ist meiner Meinung nach eines der besten Gefühle der Welt. Gerade in Zeiten wie diesen schenkt mir das Schreiben eine Pause von all den Sorgen und Ängsten. Denn während dem Schreiben bin ich mitten in meiner Geschichte, erlebe Abenteuer mit meinen Figuren, befinde mich in ihrer Welt und vergesse alles um mich herum.

Normalerweise habe ich selten Zeit, um zu schreiben. Ich arbeite sechs Tage in der Woche und habe wegen den langen Arbeitswegen kaum Freizeit. Ich schreibe nur sonntags und dann auch nur ungefähr eine Stunde lang, denn ich habe noch andere Dinge zu tun. Dabei halte ich mich streng an meinen Plan und versuche, so effizient wie möglich zu arbeiten, damit mein Roman auch mal irgendwann fertig wird. Hinzu kommen Überlegungen wie: Wie soll ich diesen Roman veröffentlichen? Wird ihn jemand lesen wollen? Wird er überhaupt noch aktuell sein, wenn er rauskommt? Und so weiter.

Da ist es leicht, zu vergessen, wieso ich mit dem Ganzen überhaupt begonnen habe: weil ich an meine Geschichte glaube und weil ich das Schreiben liebe. Erst jetzt, da ich plötzlich mehr Freizeit habe, habe ich die Freude am Schreiben wiederentdeckt. Ich genieße diese Schreib-Tage so sehr. Ich denke immer wieder: Das ist, was ich machen will. Das ist, wie das Leben sein sollte. Wieso kann es nur jetzt so sein, im Ausnahmezustand, und nicht regulär? Wie kann ich diesen Traum verwirklichen? Wie kann ich vom Schreiben leben?

Ich weiß es nicht. Wenn ihr irgendwelche Ideen oder Tipps habt, teilt sie gerne mit mir. Ich weiß nicht, wie es weitergehen wird, wenn nun die Wirtschaft wieder hochfährt und ich zurück an die Arbeit muss. Ich weiß nicht, ob ich es jemals schaffen werden, das Schreiben zum Zentrum meines beruflichen Lebens zu machen. Aber ich hoffe, dass mir zumindest die Freude am Schreiben erhalten bleibt, denn sie macht das Leben so viel besser.

 

  

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Rezension: Rausch von Ines Witka

Genre: Erotikroman | Erscheinungsjahr: 2019 | Paperback: 224 Seiten | Verlag: Gatzanis | Originalsprache: Deutsch | ISBN: 3948161003

Kurzinhalt

Im zweiten Teil der Theater der Lust Trilogie entwickelt sich die Protagonistin Viktoria in ihren neu gefundenen Beziehungen weiter: ihre Freundschaft/Affäre mit den Betreibern des Theater der Lust, Gil und Ralf, wird intensiver, ihre sexuellen Spiele mit dem dominanten Francoise gehen in die nächste Runde und nicht zuletzt kommt sich Viktoria inmitten von all dem selbst näher. Zusammen mit Gil arbeitet sie an einem neuen Theaterstück, dass die weibliche Lust ins Zentrum rückt.

Eigene Meinung

Ich habe bereits den ersten Teil dieser Trilogie, Mut, gelesen, doch Rausch hat mir definitiv noch besser gefallen. Der Grund dafür ist vor allem, dass die Protagonistin Viktoria langsam etwas auftaut und aus der Opferrolle heraustritt. Im ersten Teil erfahren die Leser bereits, dass sie sich aus einer unglücklichen Ehe gelöst hat, und nun ihr Selbstbewusstsein zurückgewinnen will, indem sie extrem gewagte sexuelle Experimente macht. Das war für mich teilweise schwer nachzuvollziehen, vor allem da immer wieder angedeutet wird, dass Viktoria tatsächlich tief traumatisiert ist, auch wenn man noch nicht weiß, wieso.

In Rausch schließlich erfahren wir viel mehr über Viktorias Trauma und damit wurde sie für mich direkt leichter zu verstehen, wenn auch nicht unbedingt sympathischer. Mir hat sehr gut gefallen, dass sie nun weniger passiv ist. Sie lässt sich nicht mehr einfach nichts wissend auf vorgeschlagene Spiele ein (obwohl das teilweise natürlich immer noch vorkommt, immerhin spielt SM hier eine entscheidende Rolle), sondern ergreift selbst die Initiative. Sie probiert Dinge aus, die sie wirklich interessieren, denkt über ihre eigene Sexualität nach, macht Fehler und gesteht sich diese ein und sagt vor allem auch mal Nein. Eine Performance von Viktoria, wie sie in Mut immer wieder beschrieben werden, gibt es in Rausch nicht, doch das fand ich irgendwie erfrischend, denn damit wandert die Sexualität zurück ins Private, was ihr meiner Meinung nach mehr Reiz verleiht.

Die zentrale Beziehung hier ist die von Viktoria zu den Theaterbetreibern Gil und Ralf, die in Rausch ein neues Level erreicht. Ich war von Anfang an ein Fan von Ralf. Er ist zwar Viktorias Boss, aber trotzdem hat seine Beziehung mit Viktoria nichts mit einer typischen unausgeglichenen Chef-Angestellte-Beziehung gemeinsam, sondern Ralf zeigt sich als sehr zuvorkommend und fürsorglich und scheint eine der wenigen Figuren zu sein, der Viktoria tatsächlich vertrauen kann. Das an sich finde ich superheiß. Vielleicht liegt es daran, dass ich in einer Langzeitbeziehung bin, aber Vertrauen ist für mich so ziemlich der größte Turn-On, den es gibt. Für den dritten Teil wünsche ich mir deshalb mehr Szenen mit Ralf und Viktoria, aber auch Einblicke in die Beziehung von Ralf und Gil.

Gil, seine Partnerin, ist nämlich eine extrem faszinierende Person. Sie ist superemanzipiert und zeigt das in Rausch, indem sie ein Theaterstück über die weibliche Lust ins Leben ruft. In Rausch gibt es nämlich weniger Sex und mehr Reden über Sex. Das hat mir gut gefallen, es hat mich an die Serie Sex and the City erinnert, die für die damalige Zeit ja revolutionär war. Und so will auch Gil nichts weniger als eine Revolution erreichen: Sie möchte die weibliche Lust ins Zentrum rücken – und zwar die echte, vielseitige weibliche Lust und nicht was Pornos und Werbung uns als diese verkaufen. Das regt definitiv zum Nachdenken an und ich bin extrem gespannt, wie sich dieses Projekt im dritten und letzten Teil der Theater der Lust Reihe weiterentwickeln wird. Wer sich nach origineller, moderner und feministischer Erotikliteratur sehnt, liegt mit Rausch richtig!

Ich danke dem Gatzanis Verlag für das Rezensionsexemplar.

Bewertung

++++ – Vier von fünf Punkten

Lest ihr gerne Erotikromane? Wenn ja, welche könnt ihr empfehlen? Jetzt habe ich Lust auf mehr sexy Bücher für Frauen.

 

 

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Top Ten Thursday: Zeige uns 10 deiner liebsten Filme

Bei diesem tollen TTT-Thema bin ich gerne mal wieder dabei, denn ich liebe Filme. Ich schaue leidenschaftlich gerne Filme und finde es ist eine hohe Kunst, in 90 Minuten eine Geschichte zu erzählen. Deshalb bin ich froh, dass hier nicht direkt nach den 10 Lieblingsfilmen gefragt wird, sondern nach 10 der liebsten Filme. Denn ich habe so viele hervorragende Filme gesehen, dass es unmöglich ist, meine Lieblinge auszuwählen. Im Folgenden stelle ich euch deshalb einfach 10 Filme vor, die mir besonders viel bedeuten und die mir sofort eingefallen sind.

1. Der Blutige Pfad Gottes

Dieser Film steht im Moment an erster Stelle, weil ich ihn erst vor kurzem wieder gesehen habe und er mich so begeistert hat wie eh und je. Immer wenn ich Der blutige Pfad Gottes durchgeschaut habe, würde ich am liebsten direkt wieder von vorne beginnen. Dabei kann ich gar nicht so genau beschreiben, was mich an dem Film so fesselt. In Der blutige Pfad Gottes geht es um zwei irische Brüder, die in eine Schlägerei mit russischen Mafiamitgliedern geraten und nach ein paar verqueren Umständen beschließen, Jagd auf Mafiabosse, Mörder und andere Übeltäter zu machen. Das Ganze ist natürlich moralisch ganz schön zwielichtig, doch gerade das fasziniert mich an dem Film. Außerdem finde ich, dass die beiden Brüder (gespielt von Sean Patrick Flannery und Norman Reedus) einfach die Coolsten sind und die Dialoge und Actionszenen erinnern teilweise an einen Tarantino Film (mein liebster Tarantino Film ist übrigens Inglorious Basterds).

2. Rent

Wechseln wir das Genre und kommen zu meinem Lieblingsfilmmusical (und auch Bühnenmusical, denn ich durfte Rent sogar mal live sehen). In Rent geht es um junge Erwachsene im New York der späten 80er Jahre, die alle kreative Seelen sind und ihre Miete nicht bezahlen können. Ein zentrales Thema von Rent ist die Aids-Krise, die sich quer durch die Liebesbeziehungen und Freundschaften, die porträtiert werden, zieht. Ich liebe einfach die diverse Figurenansammlung in Rent, das Lebensgefühl, das der Film vermittelt, und natürlich die Musik. Rent trifft mich jedes Mal mitten ins Herz.

3. Inception

Inception habe ich vor vielen Jahren im Kino gesehen und es hat mich völlig umgehauen. Es geht um einen Mann (gespielt von Leonardo di Caprio), der die Träume anderer Menschen manipuliert, um ihnen Ideen ins Gehirn zu setzen. Der Film ist so abgedreht, dass man irgendwann nicht mehr weiß, was Realität und was Traum ist. Ich habe den Film seitdem noch zwei Mal gesehen und er begeistert mich jedes Mal, auch wenn ich danach immer erst mal ein paar Jahre Pause brauche, um ihn zu verdauen.

4. Liebe braucht keine Ferien

Meine liebste Liebeskomödie ist vermutlich Liebe braucht keine Ferien. Zwei Frauen (gespielt von Cameron Diaz und Kate Winslet) tauschen über die Weihnachtsfeiertage ihre Häuser. In Los Angelos und einem kleinen Ort in der Nähe von London entwickeln sie Beziehungen zu zwei ansässigen Männern (Jude Law und Jack Black). Ich schaue diesen Film in jedem Winter mindestens einmal, denn er ist so clever und witzig und gemütlich und einfach herzerwärmend. Die Protagonisten sind alle superinteressant, haben coole Jobs (Trailerproduzentin, Journalistin, Lektor und Filmmusikkomponist) und sind total sympathisch. Wie sich die Liebesgeschichten entwickeln unterhält mich immer wieder und ich kann nie entscheiden, welches der beiden mein Lieblingspaar ist.

5. Der Herr der Ringe und die Rückkehr des Königs

Ein Herr der Ringe Film musste einfach auf diese Liste, denn meiner Meinung nach sind sie die besten Buchverfilmungen aller Zeiten. Bei Büchern stehe ich weniger auf High Fantasy, doch bei den Herr der Ringe Filmen fesselt mich die groß angelegte Storyline jedes Mal. Die Filme erinnern mich an meine Jugend (als ich Die Rückkehr des Königs ganze drei Mal im Kino gesehen habe) und ich habe eine fast persönliche Verbindung zu den Figuren. Der dritte Teil ist mein Lieblingsteil, weil ich ein Fan der Schlachtszenen bin und weil er auf meine Lieblingsfigur Aragorn fokussiert. Doch auch die ersten beiden Teile finde ich phänomenal.

6. Can a song save your life?

Dies ist ein glaube ich eher unbekannter Musikfilm mit Keira Knightley und Mark Ruffalo. Mark Ruffalo spielt einen scheiternden Musikproduzenten, der an einem besonders miserablen Tag in einer Open Mike Bar eine Sängerin, gespielt von Keira Knightley, entdeckt und sie überredet, ein höchst kreatives Album zu produzieren. Es geht um das Verfolgen der eigenen Träume und darum, von den konventionellen Wegen abzuweichen. Die schönste Szene ist ganz am Anfang, wenn er sie singen hört und all den Mist in seinem Leben augenblicklich vergisst. Ich denke, dass Musik wirklich so eine Wirkung haben kann und das ein Lied tatsächlich ein Leben retten kann. Ein kleines Extra: Adam Levine spielt auch mit.

7. 7 Psychos

In 7 Psychos geht es um einen Drehbuchautor (gespielt von Colin Farrell), der einen Film über sieben Psychopathen schreibt. Dafür „sammelt“ er Psychopathen im echten Leben. Die Ebenen des Drehbuchs und der Filmrealität werden miteinander vermischt und es entsteht ein skurriler und absolut lustiger Plot. Auch 7 Psychos erinnert mich ein bisschen an Quentin Tarantino Filme. Der Film fasziniert mich und bringt mich immer wieder zum Lachen.

8. La La Land

Noch ein Musical, das ich liebe, ist La La Land. Ich mag einfach die Hollywood Atmosphäre und die ganze Storyline, in der es darum geht, seine Träume zu verfolgen und vom Kreativsein zu leben. Ich finde die beiden Hauptdarsteller Emma Stone und Ryan Gosling machen einen tollen Job, indem sie sympathisch, aber trotzdem realistisch rüberkommen. Diese Mischung aus Romantik und Realität war das Ziel des Drehbuchautors Damien Chazelle und ist, wie ich finde, was den Film besonders macht. Vor allem Ryan Goslings Figur des prinzipientreuen Jazz-Musikers hat es mir angetan. Der beste Sänger in dem Film ist aber definitiv John Legend, der eine Nebenrolle spielt.

9. Green Book

Den Oscar Gewinner von letztem Jahr habe ich tatsächlich bisher nur einmal gesehen, doch ich war sofort überzeugt, dass er die Auszeichnung verdient hat. Ein Italiener (gespielt von Viggo Mortensen) chauffiert einen afroamerikanischen Komponisten (gespielt von Mahershala Ali) durch den Süden der USA in einer Zeit, in der dort noch Rassentrennung herrscht. Der Film greift ein wichtiges Thema auf, aber bleibt dabei stets unterhaltsam. Das Zusammenspiel der beiden Protagonisten, die von der Persönlichkeit her grundverschieden sind, ist einfach zu köstlich.

10. Einfach zu haben

Als letztes möchte ich noch einen Jugendfilm nennen, denn dieser Art von Teenie-Komödien habe ich früher verschlungen (geliebt habe ich auch Girls Club, Not a Girl, Girls United, u.v.m.). Ich denke, Einfach zu haben ist die originellste dieser Komödien. Es geht um ein Mädchen (gespielt von einer jungen und total lustigen Emma Stone), über die sich ein Gerücht verbreitet, dass sie ihre Jungfräulichkeit verloren hat. Sie ergreift diese Chance und stilisiert sich selbst zur Oberschlampe mit lustigen, aber auch ernsten Konsequenzen. Ich finde die Darstellung der Gerüchteküche an Schulen hier total zutreffend und der Film ist einfach witzig und clever und unterhaltsam.

Was sind eure Lieblingsfilme? Ich freue mich immer über Filmtipps! Mögt ihr vielleicht auch Filme auf dieser Liste? Ich habe jetzt auf jeden Fall richtig Lust auf einen Filmeabend!

 

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Leserückblick: Gelesene Bücher Januar bis März 2020

Im ersten Quartal dieses Jahres habe ich viel mehr geschafft, als ich erwartet hatte, nämlich ganze 10 Bücher. Wie ihr auf dem Foto seht, hatte ich bei meiner Zeichnung ein Regalfach pro Quartal eingeplant und jetzt ist das zweite auch schon halb voll. Auch wenn die Situation in Deutschland und der Welt im Moment bedrückend ist, schenkt mir das zumindest mehr Zeit zum Lesen und dafür bin ich dankbar.

Magnus Chase and The Ship of the Dead von Rick Riordan (Fantasy)

Das Jahr hat gleich mit einem absoluten Liebling begonnen. Ende 2019 habe ich mich in die Magnus Chase Trilogie gestürzt und war absolut begeistert. Die Bücher sind clever und lustig und spannend und spaßig, aber vor allem habe ich mich in das diverse Set der Figuren verliebt, ganz besonders den Protagonisten Magnus Chase und die wunderbare Persönlichkeit Alex Fierro. Aber auch die anderen Nebenfiguren sind mir ans Herz gewachsen und ich bewundere Rick Riordan dafür, solch eine bunte, sympathische Truppe zu schaffen, ohne dass es kitschig wird. Außerdem lief es bei Magnus Chase genauso, wie meiner Meinung nach Reihen funktionieren sollten: Die Bücher werden immer besser. Der dritte Teil The Ship of the Dead hat mir somit am besten gefallen und ich bin generell mittlerweile ein hundertprozentiger Fan der Trilogie. Meine Rezension findet ihr hier.

Bewertung: +++++ – Fünf von fünf Punkten

Herkunft von Sasa Stanisic (Roman)

Danach habe ich ein Buch gelesen, das so ganz anders ist, denn Herkunft ist viel ruhiger als Magnus Chase und außerdem weniger plotorientiert. Es geht um einen jungen Mann aus dem ehemaligen Jugoslawien, der seiner Herkunft auf die Spur kommt. Dabei gibt es keine durchgängige Handlungslinie, sondern einzelne Einblicke aus der Vergangenheit und der Gegenwart. Ich fand das Buch interessant, weil ich tatsächlich über die Geschichte von Bosnien-Herzegowina vorher fast nichts wusste. Doch was mich an Herkunft wirklich überzeugt hat, ist Stanisics unaufgeregte, treffende und originelle Sprache.

Bewertung: ++++ – Vier von fünf Punkten

Der Prophet von Khalil Gibran (Lyrik)

Während meinem Urlaub in Paris diesen Januar habe ich das kleine Lyrikbändchen Der Prophet gelesen und war absolut verzaubert. Khalil Gibran philosophiert hier über alle möglichen Lebensaspekte und es regt wirklich zum Nachdenken an. Mein liebstes Gedicht aus dem Band ist nach wie vor Über die Liebe, denn ich finde, es trifft das Wunder der Liebe einfach perfekt auf den Punkt. Außerdem hat Der Prophet einwandfrei zur künstlerisch-romantischen Stimmung in Paris gepasst.

Bewertung: ++++ – Vier von fünf Punkten

Der geklonte Mensch von Alexander Kissler (Sachbuch)

Letztes Jahr begonnen und dieses Jahr beendet habe ich Der geklonte Mensch, ein Buch über (wie der Name schon sagt) die Geschichte und Wissenschaft des Klonens. Ich habe es als Recherche für mein Buchprojekt gelesen und es hat mir auf jeden Fall einen Einstieg in das komplizierte Thema des Klonens gegeben und mich auf wichtige Meilensteine in der Wissenschaftsgeschichte aufmerksam gemacht. Leider ist es schon etwas älter, weshalb die Entdeckungen der letzten Jahre fehlen.

Bewertung: +++ – Drei von fünf Punkten

Doors – Die Kolonie von Markus Heitz (Science Fiction)

Die Doors-Bücher haben ein ausgefallenes Konzept: Man liest die ersten 80 Seiten, die man kostenlos online erhält. In diesen bricht eine Gruppe von Leuten auf, um in einer Höhle nach einem verschwundenen Mädchen zu suchen. Schließlich gelangen sie in einen Raum mit drei Türen, markiert mit einem X, einem ? und einem !. Nun muss der Leser entscheiden, welche Tür er öffnet, und je nachdem, welche er wählt, geht die Geschichte in einem der drei Doors-Bücher weiter. Ich habe die Tür mit dem ? gewählt, hinter der sich eine Geschichte namens Die Kolonie verbarg. Hier gelangt die Rettungstruppe in eine alternative Version des Zweiten Weltkriegs. Ich bin ganz froh, dass ich diese Tür geöffnet habe, denn ich denke, die anderen Geschichten waren noch grausamer. Den Anfang fand ich nämlich schon ganz schön gruselig. Doch Die Kolonie war eher eine Sci Fi-Abenteuer-Geschichte und damit mehr nach meinem Geschmack.

Bewertung: ++++ – Vier von fünf Punkten

Unter einem guten Stern von Minnie Darke (Liebesroman)

Dann habe ich mich mal wieder in ein Liebesbuch gestürzt, nachdem ich letztes Jahr mit Happy End für 2 so gute Erfahrungen gemacht habe. Die Idee von Unter einem guten Stern ist interessant: Eine Redakteurin bzw. Assistentin manipuliert die Horoskope in ihrer Zeitung, um ihrer Jugendliebe, der total auf Horoskope steht, näher zu kommen. Natürlich geht das völlig nach hinten los und ein witziges Chaos bricht aus. Ich bin nicht gerade jemand, der an die Sterne glaubt, aber was ich in dem Buch wirklich gut gemacht fand, waren die Zwischenspiele, in denen gezeigt wurde, was für Auswirkungen die Veränderung der Horoskope auf verschiedene Menschen hat. Leute haben Entscheidungen aufgrund ihrer Horoskope getroffen, was ihr Leben komplett in neue Bahnen gelenkt hat und so wiederum andere Menschen beeinflusst hat und so weiter. So ist ein wahrer Butterfly Effekt entstanden, was ich ziemlich cool fand. Was das Buch für mich aber wieder herabgewertet hat, war, dass mir die Protagonistin ziemlich unsympathisch war. Obwohl ich mich mit einer anstrebenden Journalistin gut identifizieren kann, fand ich das, was sie tut, einfach komplett verwerflich. Wer pfuscht denn bitte in anderer Leutes Horoskopen und damit in ihrem Leben herum?

Bewertung: +++ – Drei von fünf Punkten

Permanent Record von Edward Snowden (Autobiografie)

Danach habe ich endlich Permanent Record gelesen und war so froh darüber! Denn ich habe jede Menge gelernt über Ed Snowden, der mich ohnehin tief beeindruckt, wie auch über die Massenüberwachung. Permanent Record lässt sich gut lesen, ist spannend und interessant und dreht sich um ein extrem wichtiges Thema. Mehr dazu erfahrt ihr in meiner Rezension hier.

Bewertung: ++++ – Vier von fünf Punkten

Piers of a homeless night von Jack Kerouac (Kurzgeschichten)

In Paris habe ich mir dieses kleine Büchlein meines Lieblingsautors Jack Kerouac in der coolsten Buchhandlung (Shakespeare & Company) gekauft. Darin erzählt er, wie so oft, von gestrandeten Typen, dieses Mal im Hafenmilieu. Die Hälfte des Kurzgeschichten-/Essaybandes ist außerdem eine Porträtierung des American Hobo, die ich sehr interessant fand. Ich weiß nicht, wann genau Kerouac diese Geschichten geschrieben hat, aber sie sind bei weiten nicht so gut wie sein Meiserwerk On The Road. Trotzdem habe ich sie gerne gelesen.

Bewertung: +++ – Drei von fünf Punkten

Rausch von Ines Witka (Erotikroman)

Rausch ist der zweite Teil einer Trilogie, wobei ich den ersten Teil schon kenne. Darin geht es um eine junge Frau, die sich von ihrem Arschloch-Ehemann scheiden lässt und einem Theater der Lust beitritt, in dem sie ihre eigene Erotik austestet und an ihre Grenzen geht. Rausch hat mir besser gefallen als der erste Teil Mut, vor allem da die Protagonistin mittlerweile etwas aufgewacht ist und sich selbstbewusster gibt. Wie schon bei Band 1 fand ich die Theaterbetreiber Gil und (ganz besonders) Ralf absolut köstlich! Mehr zum Buch könnt ihr demnächst in meiner Rezension erfahren.

Bewertung: ++++ – Vier von fünf Punkten

Das Herz der Zeit von Monika Peetz (Young Adult Fantasy)

Schließlich habe ich noch ein Buch aus meinem SuB gefischt, dass schon mehrmals auf diversen Leselisten von mir war, das ich aber irgendwie nie gelesen hatte. Doch nun wollte ich ein Buch, das mich weit weg bringt von der Realität, und das ist YA Fantasy einfach das Beste. Die erste Hälfte des Buchs hat mich auch sofort gefesselt, ich wurde reingerissen in die Geschichte, in das Leben der Figuren und in die mysteriösen Hintergründe, die sich langsam entfalten. Leider folgte auf diese wirklich gute erste Hälfte eine eher frustrierende zweite Hälfte. Das Herz der Zeit ist ein Zeitreisenabenteuer und Zeitreisen sind immer ein schwieriges Thema, denn es ist wirklich verdammt schwer, so etwas logisch aufzubauen. Das ist bei diesem Buch auch nicht gelungen, aber darüber könnte ich noch hinwegsehen. Was mich vor allem genervt hat, war die absolute Naivität und Ignoranz der Protagonistin, die nicht mal eine Sekunde zuhören kann, sondern sich Hals über Kopf in etwas stürzt, von dem sie keine Ahnung hat, und natürlich alles falsch macht, was man nur falsch machen kann. Ich weiß, es handelt sich hier um eine 15-Jährige, die noch nicht so viel Lebenserfahrung hat, aber trotzdem hat es mich einfach in den Wahnsinn getrieben, dass sie sich permanent wie die größte Idiotin verhält.

Bewertung: +++ – Drei von fünf Punkten

Das waren also die 10 Bücher, die ich im Januar bis März gelesen habe. Kennt ihr welche davon? Was war euer Lesehighlight in den letzten Monaten und was hat euch weniger gefallen?

 

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Top Ten Thursday: 10 Bücher von deinem SuB, die du in diesem Jahr endlich lesen möchtest

Heute bin ich mal wieder beim Top Ten Thrusday dabei, denn das Thema passt mir gut. Ich habe mir sowieso vorgenommen, dieses Jahr viel von meinem SuB zu lesen. Deshalb habe ich schon vor einer Weile eine SuBventur gemacht und in diesem Zusammenhang auch 10 Bücher ausgesucht, die ich dieses Jahr auf jeden Fall lesen möchte. Es sind keine wahren SuB-Leichen dabei, die meisten der Bücher sind von letztem Jahr, da mein SuB letztes Jahr einfach enorm gewachsen ist. Deshalb möchte ich euch im Folgenden 10 Bücher von meinem SuB vorstellen, die ich dieses Jahr endlich lesen möchte:

1. It’s a nerd’s world von Tobias Schrödel

Dieses Buch habe ich aus der Kiste mit ausrangierten Leseexemplaren an der Arbeit gerettet, weil ich die Idee ganz spannend finde: Es stellt Mitarbeiter und Macher auf YouTube, Facebook und Co. vor, die eher unbekannt sind. Hier kann ich sicher noch einiges entdecken und lernen!

2. Dein Lächeln um halb acht von Laura Jane Williams

In letzter Zeit habe ich irgendwie Geschmack an Liebesliteratur gefunden, auch wenn diese sonst gar nicht mein Fall war. Mit Happy End für Zwei und Unter einem guten Stern habe ich im Winter zwei Romance-Bücher für junge Erwachsene gelesen und es hat mir wirklich Spaß gemacht. Mir gefällt, dass die Protagonisten meist Ende Zwanzig sind und ähnliche Lebensphasen durchmachen wie ich. Da auch Dein Lächeln um halb acht so aufgebaut zu sein scheint, möchte ich dem Buch eine Chance geben.

3. Transfusion von Jens Lubbadeh

Doch vor lauter Liebesliteratur möchte ich trotzdem nicht mein Lieblingsgenre aus den Augen verlieren: die Science Fiction. Ich weiß nicht besonders viel über Transfusion, aber als ich gesehen habe, dass es ein Sci Fi Buch von einem deutschen Autor ist, war ich sofort dabei.

4. Der Ursprung der Welt von Ulrich Turkur

Hier handelt es sich wohl um einen historischen Roman, was normalerweise gar nicht mein Ding ist. Doch irgendwas an der Idee, dass Menschen in der Zukunft Ausgrabungen finden, die die Vergangenheit wieder aufrollen, hat mich einfach fasziniert. Ich bin gespannt, ob ich mich mit diesem Roman anfreunden kann.

5. Wir sind das Klima von Jonathan Safran Foer

Auch gute Sachbücher dürfen auf meiner Leseliste nie fehlen. Da der Klimawandel eines der wichtigsten Themen unserer Zeit ist, möchte ich mich mithilfe von diesem Buch näher damit auseinandersetzen. Besonders hoffe ich, dass ich Anregungen finde, wie ich selbst etwas fürs Klima tun kann.

6. Hologrammatica von Tom Hillenbrand

Dieses Buch hat mir meine Mutter ausgeliehen, die eigentlich immer genau weiß, was mir gefallen könnte. Ohne zu wissen, dass es ein zweiter Teil ist, habe ich bereits die Fortsetzung Qube angefangen zu lesen. Tatsächlich ist das Buch ganz nach meinem Geschmack, doch ich musste es erst einmal abbrechen, weil ich im Moment einfach lieber etwas weniger realitätsnahes lesen möchte. Trotzdem möchte ich unbedingt zu Qube zurückkehren und dann natürlich auch den ersten Teil Hologrammatica lesen.

7. Piers of a homeless night von Jack Kerouac

Da ich diese Liste schon vor einer Weile aufgestellt habe, habe ich dieses Buch tatsächlich mittlerweile schon gelesen. Es ist aber auch superkurz und hat mich nur einen Tag lang beschäftigt. Es ist bei weitem nicht so gut wie On the Road (denn nichts ist so gut), aber es hat mich wieder meinem Lieblingsautor Kerouac nähergebracht.

8. We are not numbers

Dies ist ein Lyrikband von Poeten aus Gaza, den ich auf der letzten Frankfurter Buchmesse spontan nach einer berührenden Lesung gekauft habe. Ich freue mich darauf, in die Gedichte einzutauchen und mehr über das schwierige Leben in Gaza zu erfahren, vor allem da ich in letzter Zeit wirklich gelernt habe, Lyrik zu schätzen.

9. Limit von Frank Schätzing

Nachdem ich letztes Jahr Die Tyrannei des Schmetterlings gelesen habe und begeistert von dem Buch war, habe ich mir von meiner Mutter, ein langjähriger Schätzing Fan, Limit ausgeliehen, denn ich möchte mehr Sci Fi Bücher von dem Autor lesen. Seitdem verstaubt das Buch allerdings auf meinem SuB, weil mich bisher einfach seine Dicke abgeschreckt hat. Doch ich bin festentschlossen, mich dieses Jahr an Limit zu wagen.

10. Heroes of the Olympus von Rick Riordan

Ich habe zum Jahreswechsel die Magnus Chase Trilogie gelesen und mich vollkommen in sie verliebt. Auch Percy Jackson kenne ich schon, nur Helden des Olymps ist mir noch fremd. Letztes Jahr habe ich während meinem Indienurlaub den ersten Teil von Helden des Olymp in einem Halber-Preis-Buchladen entdeckt und mitgenommen und jetzt möchte ich mich unbedingt auch in diese Reihe stürzen. Doch da ich die Folgebände noch nicht habe und weiß, dass ich, wenn ich einmal damit beginne, wahrscheinlich gleich die ganze Reihe verschlingen möchte, habe ich bisher mit Helden des Olymp noch gewartet.

Welche Bücher von eurem SuB wollt ihr dieses Jahr endlich lesen? Kennt ihr bereits ein paar der Bücher von meiner Liste? Lasst mir gerne eure Buchtipps und auch Links zu euren TTT-Beiträgen in den Kommentaren da. Ich freue mich aufs Stöbern!

 

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